Nach wie vor erschreckend real ist Peter Kriegs mehrfach preisgekrönter Klassiker „Septemberweizen“ (D, 1980). Nach den Ursachen der Hungers fragend, zeigt der Film, wie und mit welchen Methoden der amerikanische Weizen die Preise am Weltmarkt bestimmt und wie wirklichkeitsfremde Spekulation an Warenterminbörsen sowie wirtschaftspolitische Interventionen seitens des Staates die freien Kräfte des Marktes verzerren. Weiterlesen ...
Monsanto, ein Weltunternehmen mit stolzer Bilanz: 18.000 Mitarbeiter in 50 Ländern, Gewinn 2007 1 Mrd. Dollar. Auf seiner Homepage präsentiert sich der Konzern gern aus ethischer Sicht, die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache, das zeigt der gut recherchierte Dokumentarfilm „Monsanto – mit Gift und Genen“ (F/CAN/D, 2008): Mit PCB und Dioxin vergiftete der Agrarmulti einst die halbe Weltkugel, nun macht er sich den Rest der Erde untertan, diesmal mithilfe sogenannter GVO (gentechnisch veränderter Organismen). Bereits heute hält das Unternehmen Patente auf 90 % aller angebauten GVO – und will sein Quasimonopol weiter ausbauen. Weiterlesen ...
Die Geschichte des Erdöls ist auch eine Geschichte von Macht, Korruption und Kriegen. Die beiden Filmemacher, Basil Gelpke und Ray McCormack, zeigen dies auf lehrreiche und kurzweilige Weise in ihrer vielfach preisgekrönten Dokumentation „The Oil Crash“ (CH, 2006). Weiterlesen ...