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  • Wolfgang Effenberger, Willy Wimmer: Wiederkehr der Hasardeure

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    Buchcover in hoher Auflösung

    Titel: Wiederkehr der Hasardeure
    Untertitel: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute
    Autoren: Wolfgang Effenberger, Willy Wimmer
    Genre: Sachbuch
    Umschlag: Gebunden
    Seiten: 640, 150 Abb.
    Erscheint:   21. August 2014, aktuell: 7. Aufl. Dez. 2015
    ISBN: 978-3-943007-07-7
    Preis: 29,90 €

    Kurzbeschreibung des Buchinhalts:

    Einhundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird wieder diskutiert: Wie konnte es zu der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ kommen? Im Mittelpunkt hitziger Debatten steht dabei nahezu ausschließlich die Schuldfrage. Doch mit Blick auf die damalige politische Großwetterlage muss sich die Aufmerksamkeit auch auf das Cui bono richten, nur so können die Hintergründe in ihrer ganzen Tragweite verstanden werden. Kriege brechen nicht einfach aus, Kriege werden gemacht. Wer waren die Planer und Wegbereiter, wer die Nutznießer?

    Wolfgang Effenberger und Willy Wimmer spüren den geheimen Zielen nach, welche kriegstreiberische Kreise seinerzeit verfolgten – und ermöglichen dadurch einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen der Macht. Die Autoren demonstrieren aber auch, dass die aufgezeigten Motive und geopolitischen Interessen bis heute eine Blaupause für Auseinandersetzungen rund um den Globus bilden.

    Klappentext:

    Die Entwicklung, welche zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führte, wird heute zumeist an den Bündnisverpflichtungen innerhalb Europas festgemacht, hinzu kommen Fehlurteile sowie Selbstüberschätzung bei den Mächtigen, allen voran bei Kaiser Wilhelm II. Das jedoch ist zu kurz gegriffen. Die Lunte für das explosive Gemisch wurde schon Jahre zuvor an anderer Stelle gelegt.

    Das vorliegende Buch beschreibt den Weg in die Katastrophe, identifiziert die Kriegstreiber und erläutert deren Motive und Ziele. Dabei wird deutlich, dass es sich keineswegs um Schlafwandler, sondern um kühl kalkulierende, machtbesessene Hasardeure handelte. Sie finden sich unter Politikern, Militärs, Unternehmern und Bankiers, die ihren Einfluss häufig aus zweiter Reihe ausüben. Völlig unterschätzt wird das Wirken verdeckter Netzwerke, deren Wurzeln in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückreichen.

    Heute, ein Jahrhundert später, wird erneut ein Konflikt der Großmächte heraufbeschworen, und die Massenmedien stimmen wie seinerzeit in den Kriegskanon ein. Wolfgang Effenberger zeigt anhand einer Vielzahl an Quellen, wie sich die Muster gestern und heute gleichen, ja dass heute sogar noch perfider vorgegangen wird. Besondere Betrachtung finden der Aufstieg der USA zur Weltmacht und die Aushebelung des Völkerrechts seit 1999.

    Willy Wimmer ergänzt den primär historischen ersten Teil durch seine Überlegungen sowie eine Einschätzung der aktuellen Lage, welche er aus einer Vielzahl an Gesprächen und Besuchen während seiner aktiven politischen Zeit gewonnen hat. Eine der zentralen Fragen lautet dabei, wer in Deutschland künftig über Bundeswehreinsätze zu entscheiden hat. Wimmers biografische Notizen machen das vorliegende Werk zu einem Dokument der Zeitgeschichte.

    Über die Autoren:

    Willy Wimmer (geb. 1943) war 33 Jahre lang Abgeordneter der CDU im Deutschen Bundestag, daneben hatte er verschiedene Ämter inne, u. a. als Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministers der Verteidigung und als Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der KSZE/OSZE, wo er auf höchster staatlicher Ebene Gespräche rund um den Globus führte. Während der völkerrechtswidrigen Kriege in Jugoslawien, im Irak und in Afghanistan erregte er durch pointierte öffentliche Stellungnahmen sowie durch eine Verfassungsklage größere Aufmerksamkeit.

    Wolfgang Effenberger (geb. 1946) erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr in der Zeit des Kalten Krieges tiefere Einblicke in den Irrsinn hochgerüsteter Militärapparate. Als erklärter Fachmann für geopolitische Fragestellungen und Autor mehrerer Bücher setzt er sich heute engagiert für den Frieden ein.

    Stimmen zum Buch:

    „Ein hochbedeutendes Buch.“
    (Rolf Hochhuth im Juli 2015) 

    „Es sind immer wieder auch anekdotische Häppchen, die uns Wimmer aus den inneren Machtzirkeln zukommen lässt, die das Buch lesenswert machen.“
    (Hermann Ploppa auf "Scharf-links.de" am 3. Mai 2015)

    „Als langjähriger CDU-Bundestagsabgeordneter, der einige Jahre auch parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium war, rechnet Wimmer gnadenlos mit den vorgeschobenen Begründungen für den Kosovo-Krieg und das westliche Eingreifen in Afghanistan ab.“
    (Reiner Diederich in „BIG Business Crime“, Heft 02/2015 sowie am 28. April 2015 auf der Webseite von „Der Freitag“)

    „Effenberger/Wimmer – da treten zwei Brüder im außen- und sicherheitspolitischen Geiste auf, die sich nicht darum scheren, militärisch-geopolitisch anders zu argumentieren als die Vertreter der Mainstream-Meinungen in Staatskanzleien, Außenministerien, Hauptquartieren und mancher so genannter Leitmedien.“
    (Reinhold Michels auf „RP online“ am 22. April 2015)

    „Herausgekommen ist ein dicht gewobenes Werk, das den Leser nicht mit oberflächlichem Einzelwissen befrachtet, sondern ihm alle wesentlichen Bausteine präsentiert, die zum Verständnis nötig sind – mit zusätzlichem Fokus gerade auch auf wirtschaftlich getriebene Interessensvereinigungen, die im vermeintlich Stillen und Verborgenen agierten und dies teilweise immer noch tun.“
    (Marc Moschettini in „Smart Investor“, Ausgabe 2/2015, Feb. 2015)

    „Das Dargebotene ragt wie ein Fels aus dem Flachland deutscher Historiker-​Ängstlichkeiten heraus.“
    (Helmut Roewer in „Blaue Narzisse“, Online-Ausgabe vom 20. Jan. 2015)

    „Daß die Leitmedien (dieses Buch) beschweigen, zeigt, daß es ins Schwarze trifft und deshalb für politisch Engagierte, auch weil flüssig lesbar, eine Fundgrube ist.“
    (Manfred Backerra im „Deutschland-Journal“ der SWG, Ausgabe 2014)

    „Es hat verwundert, daß unter den vielen Veröffentlichungen zum Ersten Weltkrieg kaum ein Werk den komparistischen Ansatz verfolgte. Das dickleibige Buch ... versucht verdienstvoll, die Politik der Großmächte um die Wende zum 20. Jahrhundert mit der der Gegenwart zu vergleichen.“
    (Olaf Haselhorst in „Sezession“, Nummer 63, Dez. 2014)

    „Allein die Tatsache, dass ein altgedienter Politiker der Christlich Demokratischen Union derart offen auf Distanz zu den USA geht, macht das Buch lesenswert – nicht zuletzt mit Blick auf den Machtkampf um die Ukraine.“
    (Bruno Bandulet in „eigentümlich frei“, Nummer 148, Dez. 2014)

    „... ein Galopp durch die Geschichte mit machtpolitischen Beispielen rund um den Globus ...“
    („Starnberger Merkur“ vom 16. Nov. 2014)

    „Wer verstehen will, wie Kriege entstehen, der kommt am neuen Sachbuch Wiederkehr der Hasardeure nicht vorbei. Es gibt in letzter Zeit viele Neuerscheinungen zum Ersten Weltkrieg, aber keine ist ein solcher Augenöffner wie Wiederkehr der Hasardeure.“
    (Dr. Udo Ulfkotte auf „Kopp online“ am 21. Okt. 2014)

    „Auch vor 1914 gab es – wie heute – Kriegstreiber und Mahner, die recht genau antizipierten, dass dieser Krieg eine ganz andere Dimension haben wird. Feindbildpflege war ... ebenso üblich wie jetzt und führte dazu, dass die Wahrnehmung von ,Kriegsschuld' lange getrübt war. Dem setzt Effenberger eine vielschichtige Betrachtung entgegen, die er stets mit aktuellen Bezügen, die wir etwa vom Irakkrieg her kennen, nachvollziehbar macht.“
    (Alexandra Bader auf „Ceiberweiber.at“, 16. Okt. 2014)

    „Für Wimmer ist die Gefahr latent, dass zwischen den aktuellen Krisenherden eine Verbindung entsteht, so dass es zu einem globalen Krieg kommt. Dabei kritisiert er vor allem, dass bewährte Dialog-Ebenen, die selbst in Zeiten des Kalten Krieges erfolgreich gewesen seien, heute nicht mehr genutzt würden. ... Das Buch ,Wiederkehr der Hasardeure' zeigt Hintergründe auf, die zum Verständnis der Gegenwart beitragen können.“
    (Ludger Baten in der „Neuss-Grevenbroicher Zeitung“ vom 13. Okt. 2014)

    Interviews zum Buch:

    Ken Jebsen mit Willy Wimmer ...

    ... und Robert Stein mit Wolfgang Effenberger:

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