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  • Frühere Veröffentlichungen

    Die Akte Moskau

    Von Willy Wimmer

    Ein Vierteljahrhundert nach Ende des Kalten Krieges ist der Frieden in Europa wieder brüchig geworden. Die NATO – und mit ihr die linientreuen Medien – lassen keine Gelegenheit aus, Wladimir Putin eine aggressive Expansionspolitik zu unterstellen, um im gleichen Atemzug die eigenen Kräfte aufzurüsten und heikle Manöver an den Grenzen zur Russischen Föderation zu vollführen. In der jüngsten Fassung ihres Weißbuchs klassifiziert die Bundesregierung Russland gar als „Rivalen“ und setzt es von der Bedrohung her dem IS gleich.

    Willy Wimmer plädiert für einen anderen, nämlich partnerschaftlichen Umgang mit unserem östlichen Nachbarn, und das aus guten Gründen. Zwischen 1988 und 1992 – in einer Zeit, in der sich die Ereignisse überschlugen und staatliches Handeln geradezu ausgesetzt war –, erlebte er in einer Spitzenposition des Verteidigungsministeriums eine Form der Zusammenarbeit mit der zerfallenden Sowjetunion, die an Offenheit und konstruktivem Charakter kaum zu überbieten war bei der Gestaltung eines gemeinsamen „Hauses Europa“.

    Über die vielen Reisen und Gespräche am Vorabend der deutschen Wiedervereinigung, vor allem bei der Integration der Nationalen Volksarmee in die Bundeswehr, sowie die in jüngerer Zeit legt dieses Buch Zeugnis ab. Aber auch darüber, wie schon damals versucht wurde, die hoffnungsvollen Entwicklungen zu ignorieren, ja zu hintertreiben. „Die Akte Moskau“ offenbart zudem, wie seinerzeit die Regieanweisungen für die heutigen Spannungen verfügt wurden.

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    Ausstieg aus der NATO – oder Finis Germaniae

    Katastrophen und Oasen. Esays, Brief, Gedichte

    Von Rolf Hochhuth

    „Nur nicht schweigen – Rolf Hochhuth führt immer etwas im Schilde ...“

    So schrieb Friedmar Apel treffend (FAZ, 2012). In der Tat sorgt der Dramatiker auch mit seinem jüngsten Einwurf einmal mehr für Aufsehen. Deutschland dürfe sich an der wieder aufflammenden Kriegstreiberei nicht beteiligen, es muss vielmehr ein klares Zeichen setzen, und das heißt: Raus aus der NATO! Das „Verteidigungsbündnis“ sei Geschichte, nun müsse man sich engagiert um Frieden bemühen, gerade mit dem Nachbarn Russland. Denn aufgrund der hierzulande stationierten US-Kernwaffen steht explizit Deutschland im Visier des Kreml. Wir dürfen uns nicht länger als „trojanischer Esel des Pentagon“ missbrauchen lassen, so Hochhuth, sondern müssen auf Souveränität dringen.

    Das ist indes nur eines von vielen Anliegen im Buch, welches auch messerscharfe Analysen und Betrachtungen der letzten Jahre aufgreift, die in nichts an Aktualität eingebüßt haben. Themen sind etwa der Verfall kultureller Werte oder der Niedergang der Demokratie – letztlich ein Appell an die abhanden gekommene Zivilcourage, die Hochhuth schmerzlich vermisst.

    Neben Gesellschaftskritischem erhält aber auch das Schöne in Form erotischer Liebeslyrik seinen Platz – und selbst hier darf die provokante Note nicht fehlen.

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    Wiederkehr der Hasardeure

    Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute

    Von Wolfgang Effenberger und Willy Wimmer

    Einhundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird wieder diskutiert: Wie konnte es zu der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ kommen? Im Mittelpunkt hitziger Debatten steht dabei nahezu ausschließlich die Schuldfrage. Doch mit Blick auf die damalige politische Großwetterlage muss sich die Aufmerksamkeit auch auf das Cui bono richten, nur so können die Hintergründe in ihrer ganzen Tragweite verstanden werden. Kriege brechen nicht einfach aus, Kriege werden gemacht. Wer waren die Planer und Wegbereiter, wer die Nutznießer?

    Wolfgang Effenberger und Willy Wimmer spüren den geheimen Zielen nach, welche kriegstreiberische Kreise seinerzeit verfolgten – und ermöglichen dadurch einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen der Macht. Die Autoren demonstrieren aber auch, dass die aufgezeigten Motive und geopolitischen Interessen bis heute eine Blaupause für Auseinandersetzungen rund um den Globus bilden.

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    Deutsche und Juden vor 1939

    Stationen und Zeugnisse einer schwierigen Beziehung

    Von Wolfgang Effenberger und Reuven Moskovitz

    Die meisten Publikationen, die sich dem Schicksal der Juden in Deutschland annehmen, haben primär den Zeitraum zwischen 1939 und 1945 im Blick. Dieses Buch ist anders: Es setzt weit früher an und widmet sich vornehmlich der Frage nach der Entstehung des deutsch-jüdischen Dilemmas.

    Die beiden Autoren, ein Deutscher und ein Jude, begaben sich dazu auf Spurensuche und legten frühe gemeinsame Wurzeln frei. Sie entdeckten über die Jahrhunderte viel Verbindendes, aber ebenso manches, das trennte. Alles in allem – das wird hier besonders deutlich – war es ein Weg der Symbiose, der wechselseitigen fruchtbaren Ergänzung, dokumentiert durch zahlreiche Errungenschaften und Auszeichnungen in Wissenschaft, Kunst und Politik. Um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert waren Juden in Deutschland weitestgehend assimiliert; sie fühlten sich voll und ganz als Deutsche, wie vielerlei Quellen und Zeugnisse belegen. Einzigartig wird die Zusammenstellung durch zeitgeschichtliche Kommentare jüdischer Zeitungen und Zeitschriften, herausgegeben von 1850 bis zu ihrem Verbot 1938, welche im Anhang einzeln porträtiert werden.

    Zugleich ist das vorliegende Werk eine Gesellschaftsstudie, die anhand historischer Entwicklungen aufzeigt, wie sich totalitäre Ideologien schleichend entfalten, warum Hass, Hetze und Radikalismus gleich welcher Couleur stets ins Verderben führen.

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    Selbstevolution

    Die Antwort auf eine globale Herausforderung

    Von Andreas Koch

    Evolution findet nicht nur im Tier- und Pflanzenreich statt, auch der Mensch entwickelt sich, sein Bewusstsein evolviert. Dies konnte der Kulturphilosoph Jean Gebser in den 1950er-Jahren anschaulich belegen. Allerdings bezogen sich seine Ausführungen auf die Menschheit als Ganzes, die Bedeutung für das Individuum blieb unbeachtet.

    Hier nun setzt Andreas Koch an: Infolge einer Sinnkrise gab der Unternehmensberater seinem Leben eine radikale Wendung. Er beschäftigte sich zehn Jahre intensiv mit dem Thema Bewusstseinsstrukturen, vor allem dem aktuellen Wandel von der mentalen zur integralen Struktur sowie dem Wirkpotenzial der Selbstevolution: Wir, die heutigen Menschen, sollten uns gewollt neu ausrichten und mit Blick auf eine zukunftsfähige Gesellschaft weiterentwickeln, um im neuen, integralen Weltbild heimisch werden zu können.

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    Selbstevolution

    Interview-DVD zum gleichnamigen Buch

    • Selbstevolution – was ist das überhaupt?
    • Welche Bedeutung hat sie für unsere Zeit?
    • Und vor allem: Wie kann man sich selbst "evolvieren"?

    Der Trendökonom Andreas Koch, Autor des Buches "Selbstevolution – Die Antwort auf eine globale Herausforderung", schildert im Gespräch mit Moderator Robert Stein, wie ihn eine Sinnkrise dazu führte, sich grundsätzlich mit Funktion und Entwicklung des menschlichen Bewusstseins zu befassen. Dies sollte nicht nur zu einem tieferen Verständnis vom Geschehen auf unserem Planeten, von Raum und Zeit, aber auch von Schicksal und Fügung führen, sondern auch seinem Lebensweg eine neue, beglückende Wendung geben.

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    Das Guttenberg-Dossier

    Das Wirken transatlantischer Netzwerke und ihre Einflussnahme auf deutsche Eliten. Aktuelle und geschichtliche Einblicke

    Von Friederike Beck

    Karl Theodor zu Guttenberg – ein Shootingstar im Polittheater: Doch so rasch, wie er auftauchte, verschwand er auch wieder. Eines aber bleibt gewiss: Er wird wiederkehren – oder ein anderer „Guttenberg“ nachrücken. Denn die Karriere des smarten Freiherrn darf als Musterbeispiel US-amerikanischer Einflussnahme auf deutsche Nachwuchskräfte gelesen werden.

    In diesem Buch erfahren Sie, was Sie in bisher veröffentlichten Biografien über „KT“ vermisst haben: wo seine politischen Wurzeln liegen, wer seine Förderer sind, was sein Handeln motiviert.

    Das Buch enthüllt aber auch, dass sich zu Guttenberg in bester Gesellschaft befindet mit vielen anderen transatlantisch geprägten „Größen“ aus Politik, Wirtschaft oder Medien und welche Gefahren diese geschlossenen Netzwerke für unsere Demokratie bedeuten.

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    Das Guttenberg-Dossier

    Interview-DVD zum gleichnamigen Buch

    Diese DVD bietet zwei exklusive Beiträge mit Jan Gaspard und Friederike Beck, der Autorin des "Guttenberg-Dossiers". Auf überraschende und erhellende Weise wird die Biographie des zurückgetretenen Ex-Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg aufgearbeitet und auf diverse Ungereimtheiten und "Inszenierungen" in dessen Lebenslauf aufmerksam gemacht.

    Sind diese „Inszenierungen“ Hinweise auf die Einflussnahme der transatlantischen Netzwerke, wie die Atlantikbrücke e. V., auf die Karrieren und somit natürlich auch die politische Ausrichtung unserer Politiker? Ist die Mitgliedschaft in einer solchen Vereinigung etwa gar Voraussetzung, um ein hohes politisches Amt zu erhalten?

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