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    Die nachfolgenden Beiträge wurden exklusiv online veröffentlicht:

    7. Februar 1992: Der Anfang vom Ende eines freien Europas?

    Rückblick und Vorausschau

    Von WILLY WIMMER

    Vor 27 Jahren wurde im niederländischen Maastricht ein Vertrag geschlossen, der Europa in ein neues friedliches und beständiges Miteinander führen sollte. Heute beschleicht den nüchternen Betrachter eher das Gefühl, das seinerzeit die politische Leimrute gelegt wurde, an der auf der Wegstrecke nicht weniger als unsere Freiheit hängen blieb: die der Bundesregierung, die des Parlaments, die der Presse, ja selbst die Meinungsfreiheit ist in Gefahr.

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    Demokratie braucht Nation

    Einige Gedanken anlässlich Brexit, EU & Co

    Von Dr.-Ing. CHRISTIAN FISCHER

    Ist der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU der Anfang vom Ende eines europäischen Projektes für Frieden und Wohlstand? Oder womöglich ein Neubeginn für das, was Europa einmal war und wieder werden kann: ein Ort, an dem sich Nationen als Rechtsräume gebildet und in unterschiedlicher Weise zu Demokratien hin entwickelt haben. Dieser Prozess ist gestört, meint Christian Fischer, seit eine politische Klasse ein anderes Ziel verfolge: den Abbau demokratisch souveräner Rechtsräume und -regeln, als wären sie lästiger Ballast und den Aufbau von Exekutiv-Ausschüssen, die das politische Leben ohne Gewaltenteilung und ohne demokratischen Souverän regeln. Und der Frieden, wurde er gestärkt? Alte europäische Feindschaften seien lange vor dem EU-Projekt abgebaut worden, so der Autor, neue würden nach außen aufgebaut. Dieser Beitrag nimmt den Brexit zum Anlass, einmal grundsätzlicher über Demokratie und Nation nachzudenken.

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    Demokratie braucht Wahrhaftigkeit

    Von Dr.-Ing. CHRISTIAN FISCHER

    Die aktuelle Kritik an den Massenmedien kommt nicht von ungefähr. Der Vorwurf der Propaganda steht im Raum, weil nicht mehr sachlich-ausgewogene Aufklärung im Mittelpunkt der Berichterstattung steht, sondern Meinungsmache vorherrscht – und zwar im Sinne des Establishments. Immer mehr Bürger informieren sich deshalb auch andernorts, zumeist bei ausländischen Medien oder alternativen Quellen im Netz. Doch nicht nur den Medien, auch der Politik ist die Redlichkeit längst abhanden gekommen. Wahrhaftigkeit jedoch ist Grundvoraussetzung einer funktionierenden Demokratie, so Christian Fischer, von dem auf zeitgeist Online bereits „Demokratie braucht Nation“ erschienen ist. Sein aktueller Beitrag unterstreicht dies anhand von Beispielen.

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    "System-Neige" im Westen

    Immer mehr Menschen, Wähler, Bürger, ja Völker setzen Zeichen gegen Souveränitätsverlust

    Von WILLY WIMMER

    Für den informierten Beobachter ist es unübersehbar: Das über Jahrzehnte stabile westliche Werte- und Bündnisgefüge hat nicht erst seit der Flüchtlingskrise Risse bekommen, die Wähler haben genug vom Polit-Establishment und strafen ab, mehr und mehr Bürger sehen ihre Belange von den Volksvertretern nicht mehr hinreichend berücksichtigt. Der Bogen ist überspannt. Ungeachtet dessen wird von den meisten Regierungen eisern am zu beschreitenden Weg festgehalten, koste es was es wolle. Dem nicht genug: Die Forderungen werden immer weltfremder. So etwa ließ der erste Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“, Frans Timmermans, jüngst verlauten, dass die Zukunft der Menschheit nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur beruhe. Das toppt er sogar noch das ohnehin krude „Replacement Migration“-Manifest der Vereinten Nationen. Der zurückgelassene Ureinwohner dieser Breiten, der zu keiner Zeit gefragt wurde, ob ihm das beliebt, bleibt ratlos, wenn nicht wütend zurück. Nicht wenige fragen sich: Wo ist die „feste Burg“?

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