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    Heft Nr. 25 (2-2006)

    Vogelgrippe & Co.: die Angst vor der Pandemie

    (in der Serie "Richtig reagieren in Not- und Extremsituationen")

    Von THOMAS RÖTTCHER

    In Zeiten fortschreitender Globalisierung und Bevölkerungsexplosion wird es uns immer häufiger begegnen, jenes dem Griechischen entstammende, wohlklingende Wort („alles Volk betreffend“), das doch alles andere als Wohlwollen bereitet: Pandemie, der länderübergreifende Ausbruch einer Krankheit, die sich im schlimmsten Falle über die ganze Welt ausbreitet. Den Massenmedien kommt das in ihrer Sensationgier wie gerufen: Die jüngste Kolportage im Zusammenhang mit der Vogelgrippe generiert weitere Ängste – Aufklärung belibt weitestgehend auf der Strecke. Wie der Einzelne da kühlen Kopf bewahren kann, lesen Sie in diesem Artikel.


    Ökodorf Sieben Linden: ein Modell für die Zukunft

    (in der Serie "Gemeinschaften stellen sich vor")

    Von VOLKER DUNZ und DIETER HALBACH

    Es ist wohl unbestritten, dass allein eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise das Überleben auf diesem Planeten langfristig sichern kann. Das bedingt ganz konkret, alte Denkstrukturen über Bord zu werfen und vom Wachstumswahn abzukehren: weg von der auf Konkurrenz basierenden Wirtschaft hin zu einer kooperativen Solidargemeinschaft – Suche nach Glückseligkeit nicht in materiellem Reichtum, sondern auf geistig-spiritueller Ebene bei Konzentration auf wesentliche Bedürfnisse.

     

    Der hexagonale Typus: rundum erfolgreich ohne anzuecken

    in der Serie "Die acht Kristallsysteme und ihre Bedeutung im Kontext von Typologien"

    Von WALTER VON HOLST

    Erkennt man den kubischen Strukturtyp (vgl. zeitgeist-Ausgabe 1-2006) am unbeirrten Festhalten an Prinzipien und bestimmten Vorgehensweisen, fällt beim hexagonalen Typus das konsequente Verfolgen einer bestimmten Absicht auf. Er hat einen wirklich großen Plan vor Augen, vielleicht ein Lebensziel oder wenigstens ein halbes Lebensziel, welches sein Dasein mit Sinn erfüllt. Dabei sind aus Gründen, die wir noch kennenlernen werden, die Vorhaben oft unrealistisch hoch gesteckt. Die genaue Vorgehensweise ist zweitrangig, sie dient dem Erreichen des Leitbildes und wird gemäß den Erfordernissen der Situation flexibel festgelegt.

    Artikelauszug: vollständiger Text in zeitgeist-Printausgabe 2-2006

    Quo vadis, Politik?

    Vom Boom neuer gesellschaftlicher Bewegungen – und dem "Was kommt danach?"

    Von AXEL E. BURKART

    Den Buchmarkt überschwemmende Titel wie „Die Globalisierungsfalle“, „Vom schönen Schein der Demokratie“, „Die Diktatur des Profits“, „Das Europa-Komplott“, „Die Reformlüge“ oder auch Parolen wie „Baut die Mauer wieder auf!“ signalisieren deutlich, dass wir mit der bisherigen Politik am Ende sind. Auch der neu formierten Fraktion wird der erhoffte Kurswechsel nicht gelingen – das System ist krank. Verdrossenheit zeigt sich auch in der stetig sinkenden Wahlbeteiligung; die Menschen haben das Vertrauen in die Regierenden verloren. Viele nehmen deshalb das Heft selbst in die Hand. Der Beitrag wagt eine Tour durch die „Szene“ der neuen Bürgerbewegungen, stellt Vorhaben und Visionen vor und fragt nach, ob und wie aus den aufkeimenden Impulsen eine neues, gesundes und stabiles Gesellschaftsfundament entstehen kann.

    → Artikelauszug: vollständiger Text in zeitgeist-Printausgabe 2-2006

    Es ist ein Aufbruch in der Bevölkerung spürbar: Werden daraus die Grundfeste einer "neuen" Gesellschaft erwachsen?

    Es wird wohl kaum mehr einer anzweifeln: Wir haben in unserer Gesellschaft große Probleme – und in Bälde kommen noch größere auf uns zu. Deutschland ist im Grunde pleite, milder gesagt, finanziell in einem Maße überspannt, das nicht mehr fassbar ist. Auch unsere Hauptstadt ist bankrott, viele Kommunen sind nahe dran. Dienstleistungen, die der Bürger über seine Steu-ern finanziert hat, werden gestrichen, weil das Geld von Schulden, genauer den Zinsen, sowie der Finanzierung der Sozialsysteme infolge von Nicht-Arbeiten, „Arbeitslosigkeit“ genannt, aufgezehrt wird. Und Beamtenpensionen werden in Zukunft Milliarden verschlingen. (...)

    Während die Gemeinschaft Konkurs geht, nimmt die Zahl der Millionäre rapide zu. Auf der wirt-schaftlichen Ebene erleben wir einen „Raubtierkapitalismus“, bei dem die Würde des Einzelnen nichts mehr zählt, nur noch Shareholder-Value und Eigenkapitalrendite. Menschen sollen für einen Euro arbeiten, Alte werden an die Betten gekettet, Patientenbehandlung wird verweigert, weil kein Geld mehr da ist, und Kinder werden in einem anonymen Bildungsapparat als„Objekte“ (O-Ton eines Kultusministeriums) missbraucht und mit legalisierten Drogen (Ritalin) ruhiggestellt. Wo bleibt da die „Verantwortung vor Gott“, wie es im Grundgesetz der BRD heißt? Es wird uns immer mulmiger. Wir spüren, dass wir Wesentliches verlieren. (...)

    Es reicht nicht mehr aus, aufzuzeigen, was nicht in Ordnung ist. Im Gegenteil: Diejenigen, die jahrelang im Rahmen der Lokalen Agenda 21 engagiert waren, wenden sich frustriert ab, weil „immer nur diskutiert wird“. Gefragt ist jetzt ein konstruktives (Mit-)Gestalten. Aktivismus ist nutzlos, wenn die Kräfte sinnlos verpuffen, weil sie nicht in ein größeres Ganzes eingebettet sind. Immer mehr Menschen erkennen, dass eine von Grund auf neue Politik vonnöten ist. (...)

    Die hohe Kunst wird (...) sein, diejenigen Axiome zu finden, die am besten zur gesellschaftlichen Wirklichkeit passen. Welche Paradigmen brauchen wir, um eine realistische Politik betreiben zu kön-nen? Und welche sind schlichtweg Illusion oder dienen nur der Inszenierung des eigenen Egos? Was benötigt unsere Welt zu ihrer Gesundung? Vielleicht sollten uns dabei auch von unseren Nach-barländern inspirieren lassen. Nicht das schlechteste als Maßstab nehmen (wie im Rahmen der EU-Harmonisierung allgemein üblich), sondern das, was anderswo gut funktioniert! (...)

    Weitere Anregungen für eine andere Politik lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 2-2006.

     

    LITERATUR:

    LINKS:

    Der Mythos Quantenphysik – die Physik und das Irrationale (Teil 1)

    (in der Serie "Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie")

    Von WOLFGANG NEUNDORF

    Die Wissenschaften sind angetreten, die Rätsel dieser Welt zu lösen. Aufsehenerregende Theorien und Erklärungsmodelle wurden aufgestellt, viele davon wieder verworfen. Ein mittlerweile klassisches und zugleich umstrittenes Modell ist das der Quantenmechanik, das sich heute enormer Popularität erfreut – nicht nur innerhalb der Physik, auch in ganz anderen Disziplinen, wie z. B. der Philosophie und der Mystik. Im ersten Teil wird erzählt, wie es zur Entstehung dieser Theorie kam und was sie aussagt. Dabei geht es vor allem auch um die Frage: Was leistet sie und was leistet sie nicht?

    TEIL 2 des Zweiteilers:

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