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    Wollen wir die totale Überwachung?

    Eigentlich läuft alles ganz prima, aber trotzdem brauchen wir mehr Überwachung, soll Angela Merkel verlautet haben. So paradox wie die Aussage unserer Kanzlerin mutet auch das Handeln des Staates an, wenn er sich gegen die eigenen Bürger richtet. Denn Sicherheit, und das zeigen Trojanow und Zeh deutlich, lässt sich nicht herstellen, da kein Risiko gänzlich ausgeschaltet werden kann.

     

    Autounfälle z. B. fordern weitaus mehr Tote als Terror. Und doch käme keiner auf die Idee, einen Krieg gegen den internationalen Straßenverkehr zu führen. Scheinbar liegt es in der Natur des Menschen, vor unwahrscheinlichen Ereignissen mehr Angst zu haben als vor wahrscheinlichen. Und genau da setzt der Staatsapparat geschickt den Hebel an. Die Autoren raten daher: „Wehren sie sich. Noch ist es nicht zu spät.“ 

     

    Titel: Angriff auf die Freiheit
    Untertitel: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte
    Autor: Ilija Trojanow, Juli Zeh
    Jahr: 2009
    Verlag:
    Carl Hanser Verlag
    Genre: Sachbuch
    Aufmachung:
    176 Seiten, broschiert

    → Dieser Beitrag erschien in zeitgeist-Ausgabe 30.

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