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    Ewerts Apokalypse

    Das Buch von David McGrande, an dem er zehn Jahre gearbeitet hat (S. 264), ist ein seltsames Sammelsurium von allem Möglichen: So geht es etwa um Yogasex, den Kältetod der Erde, Luzifer und die Rettung Deutschlands. In zwei Teile gegliedert folgen auf eine Erzählung (bis S. 124) Erläuterungen mit Abbildungen und Berechnungen (bis S. 300).

    Dass der Ich-Erzähler auf den Seiten 17 und 88 sein Buch „Zeit für die Wahrheit“ anführt, zeigt, dass er mit Klaus-Dieter Ewert, dem Herausgeber des Buches, identisch ist. Allein daraus kann man noch nicht notwendigerweise schließen, dass Ich-Erzähler und Autor David McGrande dieselbe Person sind. Auch die auf S. 175 skizzierte „Fallmaschine nach Franz J. Ewert“ ist kein Beweis dafür. Doch hie und da tauchen beim Weiterlesen zusätzliche Hinweise auf: Der Ich-Erzähler heißt „David“ (S. 69), ist also mit David McGrande gleichzusetzen. Er lebt schon längere Zeit im Emsgebiet (S. 78) – der Ewertverlag war 2009 in Lingen (Ems). Das ist übrigens jener Verlag, der vor beinahe 15 Jahren durch die Bücher Jan van Helsings in die Schlagzeilen geriet. Früher war er u. a. in Rhede (Ems), dann auch in Lathen (Ems). Vor diesem Hintergrund ist McGrandes Vater, der auf S. 60 erwähnt wird, wohl Franz J. Ewert. Die Handlung der Erzählung ist vermutlich fiktiv, eine Art Wunschtraum Klaus-Dieter Ewerts von persönlichem Glück und der Rettung Deutschlands aus Energieknappheit und Schuldenberg.

    Ich gehe hier nur auf einige der von McGrande behandelten Themen ein, soweit ich sie einigermaßen beurteilen kann.

    Die Zahl „666“ – im Buchtitel übrigens eher irreführend, da das Thema nicht den Schwerpunkt des Buches ausmacht – steht in der Apokalypse des Johannes (Offb 13,18).1 Dort ist die Rede von zwei Tieren. Das erste redet „Großes und Lästerungen“. Seine Macht hat es von einem Drachen. Alle Menschen außer denen, deren Name im „Buch des Lebens des Lammes“ (also Jesu) steht, beten den Drachen und das Tier an. Das zweite Tier „übt die Macht des ersten Tieres aus“ und bewirkt dessen Anbetung. Es tut „Zeichen“ (griech.: semeia), lässt Feuer auf die Erde fallen und verführt dadurch die Menschen, für das erste Tier ein „Bild“ (eikon) zu machen. Das zweite Tier gibt diesem Bild „Lebensgeist“ (pneuma), so dass es reden kann und alle tötet, die es nicht anbeten. Es bewirkt, dass sich alle an der rechten Hand oder auf der Stirn ein „Kennzeichen“ (charagma) geben lassen und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, der dieses Zeichen nicht hat, den Namen des Tieres nicht kennt oder die Zahl seines Namens (666) nicht weiß.

    Johannes berichtet seine Vision, die er der Tradition zufolge auf der Insel Patmos hatte, in der Vergangenheitsform, weil sie ja für ihn schon vorbei ist. Schon immer wurde diese Vision von vielen als Vorhersehung zukünftiger Ereignisse angesehen. Johannes Rothkranz meint, dass wir jetzt in der Zeit leben, die von Johannes vorhergesehen wurde, und assoziiert die 666 mit den drei längeren Doppelstrichen am Anfang, in der Mitte und am Ende des Strichcodes, mit dem mittlerweile viele Waren gekennzeichnet sind.2 Jan van Helsing sieht dies ähnlich. Er hat als Beispiel einen Strichcode, bei dem unter vier Doppelstrichen jeweils die „6“ steht, und leitet daraus ab, dass auch die längeren Doppelstriche jeweils „6“ bedeuten müssen.3 Nach einem Artikel in Wikipedia sind sich die längeren Doppelstriche und die Codierung der Zahl „6“ ähnlich, sie sind aber nicht identisch. Tatsächlich haben die drei längeren Doppelstriche technische Bewandnis, wie GS1 Germany, zuständig für die Vergabe und Verwaltung der Barcodes, verlauten lässt: Zum einen teilen sie den Barcode in verschiedene, zu interpretierende Bereiche auf, was auch aus Sicherheitsgründen notwendig ist. Zum anderen vergrößern sie die Scanfläche, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten. Schon dem gesunden Menschenverstand zufolge würde jeder Barcode computertechnisch falsch übersetzt, wenn diese Doppelstriche tatsächlich eine Ziffer („6“) bedeuteten.

    Auch McGrande deutet die 666 als Zahl, jedoch auf andere Weise: Er interpretiert sie als „6x6x6. Dies sagt aus, dass alles in der Welt dreidimensional ist (S. 33, Hervorheb. durch d. Aut.). Zur Begründung folgen dann allerlei mathematische und geometrische Spielereien. So schön sie sind – „bewiesen“ ist damit nichts. Wenn ich natürliche Gegebenheiten in der Sprache der Mathematik ausdrücken kann, heißt das nicht, dass ich sie dadurch vollständig erfasst habe.

    In zeitgeist-Ausgabe 29 (1-2009) wurde in einem Beitrag von Helmut Böttiger ausführlich dargelegt, dass Erdöl nicht organisch entstehe, sondern anorganisch. Es sei auch anorganisch herstellbar. Der Sachbuchautor Hans-Joachim Zillmer bekräftigte dies kürzlich in einem Interview mit Michael Vogt. Die Panikmache des Club of Rome wegen einer angeblichen Energiekrise entbehre jeder Grundlage und habe nur dazu gedient, den Ölpreis nach oben zu treiben. Es gebe für die nächsten Tausende von Jahren genug Öl, weil sich die Ölfelder aus tieferen Schichten wieder auffüllen, wenn es aus ihnen gefördert wird („Refilling“). Das Ganze sei im Grunde kein geologisches, sondern ein politisches Problem: Der Sozialstaat werde zu großen Teilen über Tankstellen, Heizkeller und die Steckdose finanziert. Würde man den Ölpreis entsprechend der großen Ölvorkommen senken, müsste die Regierung andere Steuerquellen auftun. Vogt fasste dementsprechend zusammen, die Energiekrise sei nur „herbeigeredet“.

    Das meiste davon erfährt man auch im vorliegenden Buch. Dementsprechend will McGrande aufgrund seismischer Messungen weitere Öl- und Gasvorkommen nicht nur in Dubai (S. 10), sondern auch in Norddeutschland kennen (S. 78).

    Der Theorie von der Klimaerwärmung durch Umweltverschmutzung stellt McGrande seine Theorie von der Klimaabkühlung entgegen. Begründung: Die Sonne bestehe aus Wasserstoff, der in ein paar Jahrtausenden (von der Entstehung der Sonne an gerechnet!) verbraucht sei (S. 64). Zillmer behauptet in dem bereits genannten Interview, dass sich in der Erdgeschichte stets wärmere und kältere Perioden abwechselten. McGrande meint: Diesmal nicht (S. 43). Wer längerfristig überleben wolle, müsse die Erde mit einem Raumschiff verlassen (S. 45).

    Ob McGrandes Furcht vor einem Kollaps von Wirtschaft und Politik berechtigt ist, kann ich nicht beurteilen. „Nah ist / Und schwer zu fassen der Gott. / Wo aber Gefahr ist, wächst / das Rettende auch“, stellte schon Hölderlin fest.4

    Miranda ist der kleinste und innerste der fünf Monde des Uranus. McGrande setzt ihn fälschlicherweise mit Luzifer gleich (S. 90, 136, 272). Doch Luzifer („Lichtbringer“) ist „in der römischen Mythologie der Morgenstern, Sohn der Aurora, der Göttin der Morgenröte“,5 also der Planet Venus. Origenes identifizierte ihn in De principiis I 5,5 mit Satan.6 Dabei ging er von Jes 14,12 aus. Dort wird der Fall des Morgensterns auf die Erde erwähnt. Diese Stelle assoziierte Origenes mit Lk 10,18. Dort sagt Jesus, er habe den Satan „wie einen Blitz vom Himmel“ fallen sehen. Durch diese Gleichsetzung wurde der Lichtträger gleichsam böse.

    Andererseits wird in der Apokalypse auch Jesus als „glänzender morgendlicher Stern“ bezeichnet (Offb 22,16). Kirchgänger werden sich an den Choral „Wie schön leucht uns der Morgenstern“ von Philipp Nicolai (1556–1608) erinnern, dessen Text auf dieser zweiten Identifikation aufgebaut ist.7 Auch Anne und Daniel Meurois-Givaudan bringen Morgenstern bzw. Venus („Mond-Sonne“) und Jesus miteinander in Verbindung.8

    McGrande behauptet, die Berührung Luzifers, welcher der „damalige Morgenstern“ gewesen sei (S. 89), mit der Erde habe zu Verbrennungen und einem Eisenregen geführt, der „in alten Schriften“ (in welchen?) als „Manna“ bezeichnet worden sei (S. 17). Wir kennen dieses Wort aus der Bibel als Nahrung der Israeliten, die Jahwe vom Himmel schickte (Ex 16,4). Es gibt verschiedene Vermutungen darüber, was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt. Dass es sich dabei um zuckerhaltige Ausscheidungen der Schildläuse auf den Tamarisken des Sinai handelt, passt jedenfalls nicht zu den biblischen Angaben (vgl. Ex 15f,14.21.23.31; Num 11,7f): „in der Sonnenhitze schmolz es, aber man konnte es kochen und backen (…). Es waren kleine, runde, harte Körner (…), in Form und Größe wie Koriandersamen, die weiß bzw. wie Bedellion aussahen. Das Manna schmeckte wie Honig- oder Ölkuchen (…). Der Name wird erklärt mit der Frage der Israeliten: Man hu? Was ist das?“9 Bedellion (Num 11,7) war „vermutlich (…) ein hellgelbes, sehr wohlriechendes und durchsichtiges Harz“ eines Balsambaumes.10 Auch der „Saft der Mannaesche“, die „honigartige Ausscheidung der Blätter des Steppen- und Wüstenstrauches Alhagi maurorum“, „vom Wind angewehte Thallusteile der Mannaflechte“ und die „eßbaren Früchte eines Grases (Schwaden) und der Röhrenkassie“ werden als Manna bezeichnet.11

    Die Übereinstimmung der Form von Miranda und seinen Oberflächenstrukturen (Rillen) mit den auf der Erde hinterlassenen Spuren in dem Wüstengürtel von Asien bis Nordafrika, von McGrande ausführlich dokumentiert durch Fotos, ist immerhin erstaunlich.

    Merkwürdig mutet McGrandes seltsamer Glaube an die mathematische Berechenbarkeit des Universums an. Angeblich gründet dieser Glaube auf Beobachtungen, Messungen, Experimenten und Überlegungen (S. 36), doch wenn man dann liest, McGrande könne die „Lebensdauer einer Sonne (…) recht gut berechnen“ (S. 64), fragt man sich schon, was denn das für Beobachtungen sein sollen, die solchen Berechnungen zugrunde liegen. McGrandes Schlussfolgerung: Unsere Sonne und die Menschheit sind nur „ganz wenige Jahrtausende“ alt. Wie diese Schlussfolgerung von Charons Vater Bobby zustande kommt (Charon ist McGrandes Braut), zeigt, was von ihr zu halten ist: Heute leben sieben Milliarden Menschen auf der Erde, um 1900 gab es nur eine Milliarde, um 1800 140 Millionen, um 1300 nur 100.000. Also „kann die Menschheit kaum älter sein als 2000 Jahre“, und Darwins Evolutionstheorie ist „erledigt“. McGrande stimmt zu (S. 65), und Charon ergänzt: Auch „unsere Geschichtsschreibung hat mit der Realität nicht viel zu tun“ (S. 66).

    Mit solchen Rechenmethoden kann ich anhand des Wachstums eines menschlichen Embryos „beweisen“, dass wir alle Riesen sein müssen. Darwins Evolutionstheorie kann man nicht anhand von Berechnungen, sondern nur anhand der Überprüfung der archäologischen Funde widerlegen.

    Mit der Feststellung, dass der Kosmos ständig würfelt, hält sich McGrande für klüger als Einstein, der einmal sagte, dass Gott nicht würfelt (S. 66): „Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht. (…) Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der nicht würfelt.“12 McGrandes Zufallsglaube liegt übrigens ganz im Trend der Evolutionstheorie, nach der u. a. zufällige Mutationen für die Entwicklung der Arten verantwortlich sein sollen und die er weiter oben für „erledigt“ erklärt hat.

    Die hohen Altersangaben in der Bibel erklärt McGrande mit der Verwechslung von Sonnen- und Mondkalender (S. 65f und 293f). Tatsächlich schrieb Eudoxos von Knidos (um 370 v. Chr.), „daß die ägyptischen Priester die Zeit nach dem Laufe des Mondes berechnen“. Auch andere Autoren machten diese Mitteilung, z. B. Diodor von Sizilien (1. Jh. v. Chr.). Manetho (3. Jh. v. Chr.) erklärt: „Die Ägypter rechnen einen Monat für ein Jahr.“13 Nach dieser Angabe wurde Henoch nicht 365 Jahre alt (Gen 5,23), sondern nur ca. 30. Im Alter von 65 soll er Metuschelach gezeugt haben (Gen 5,21). Da war er also in Wirklichkeit nur etwa 5 Jahre alt. Nehmen wir die Lebensdauer von Metuschelach, der 969 Jahre alt geworden sein soll (Gen 5,27), sind das nach dem Mondkalender etwa 80 Jahre. Im Alter von 187 soll er Lamech gezeugt haben (Gen 5,25). Das sind nach dem Mondkalender ca. 15 Jahre. Das ist immerhin nicht so absurd wie das umgerechnete Zeugungsalter von Henoch.

    Doch es geht nicht an, den Mondkalender bei Metuschelach anzuwenden und bei Henoch nicht. Da er bei beiden nicht anwendbar ist, muss man von Sonnenjahren ausgehen, bis eine weitere Erklärungsmöglichkeit auftaucht. Absurd ist das nicht: Paul Brunton hörte in Indien von einem tibetanischen Weisen, der 1200 Jahre, von einem nepalesischen Meister, der über 400 Jahre und von einem Yogi im Himalaya, der über 1000 Jahre alt sei.14 Carlos Castaneda begegnete einem Mannweib, das „wohl auf Jahrtausende eines sonderbaren Lebens und Bewußtseins zurückblickte“ und „Mieter“ oder „jener, der dem Tode trotzt“ genannt wurde.15

    Stellenweise sind die Dialoge zwischen David McGrande und seiner zukünftigen Frau Charon wegen der Verquickung von Technik und Ontologie geradezu peinlich. So sagt Charon: „Yin und Yang kennen wir Asiaten gut von Lao-Tse und dem Tao Te King, sie waren auf dem richtigen Weg, steckten aber in einer Sackgasse, konnten das Ziel nicht erreichen, da ihnen die Technik fehlte, über die wir heute verfügen.“ Hätten Lao-Tse und das Tao Te King einen Computer gehabt, hätten „sie“ (der Mensch und das Buch!) das Universum „mit den Begriffen Null und Eins“ erklären können. David stimmt Charon zu: „Ja, die grundlegenden Prinzipien der Natur können nur erkannt werden, wenn wir sie auf zwei Möglichkeiten reduzieren, zum Beispiel auch auf Sein oder Nichtsein. Das Nichtsein ist undenkbar, daher ist das Sein zwingend. Das Sein, das Leben ist der Pluspol. Das Nichts ist negativ wie ein Minuspol. Auch der elektrische Strom benötigt zwei Pole und fließt stets nur in eine Richtung, wie der stetige Fluss der Zeit in die Zukunft.“ (S. 66f).

    Zum Vergleich Jean-Paul Sartre (ohne Technik): „So könnten wir in Umkehrung der Formel Spinozas („Omnis determinatio est negatio“ – „Jede Bestimmung ist Negation“, Anm. d. Verf.) sagen, daß jede Negation Bestimmung ist. Das bedeutet, daß das Sein früher als das Nichts ist und es begründet. Das heißt nicht nur, daß das Sein dem Nichts gegenüber einen logischen Vorrang hat, sondern auch, daß es das Sein ist, von dem das Nichts konkret seine Wirksamkeit herleitet. Das drückten wir dadurch aus, daß wir sagten, das Nichts sucht das Sein heim. Das bedeutet, daß das Sein in keiner Weise des Nichts bedarf, um sich erfassen zu lassen, und daß man seinen Begriff erschöpfend untersuchen kann, ohne darin die kleinste Spur des Nichts zu finden. Im Gegensatz dazu kann das Nichts, das nicht ist, nur eine entliehene Existenz haben: vom Sein nimmt es sein Sein; sein Nichts an Sein wird nur in den Grenzen des Seins angetroffen, und das totale Verschwinden des Seins wäre nicht der Beginn der Herrschaft des Nicht-seins, sondern im Gegenteil das gleichzeitige Schwinden des Nichts: Nicht-sein gibt es nur an der Oberfläche des Seins.“16

    Wer noch nicht genug davon hat, kann das ganze Werk Sartres lesen („Das Sein und das Nichts“). Zur Abschreckung: Es umfasst 1072 Seiten!

    McGrande bestreitet nicht nur die Singularitätshypothese („Urknall“), die auch Stephen Hawking inzwischen wieder abgeschafft hat,17 sondern selbst die zugrundeliegende Beobachtung der Ausdehnung des Universums (S. 68). Tatsächlich hatte zwar Edwin Hubble „den Eindruck, als bewegten sich die Galaxien bei zunehmender Entfernung von der Erde mit proportional größerer Geschwindigkeit fort.“ Aber: „In Wirklichkeit war es die Raumzeit selbst, die sich wie die Hülle eines immer weiter aufgeblasenen Luftballons ausdehnte.“ Zur Erinnerung: Aus dieser Ausdehnung wurde seinerzeit geschlossen, dass alles einmal dicht beieinander gewesen sein musste. Um es in Bewegung zu bringen, gab es ja vielleicht eine Explosion. Dabei hat es wohl geknallt, witzelte Fred Hoyle, um die Singularitätshypothese lächerlich zu machen, und gab ihr auf diese Weise unfreiwillig ihren Namen „Big Bang“ („Großer Knall“).18

    McGrande legt die Geschehnisse der Apokalypse in die Vergangenheit, genauer: ins Mittelalter, in die Zeit zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert (S. 103). Wenn man das ernst nehmen soll, muss man sich folgendes vor Augen führen:

    Erstens: Die Apokalypse des Johannes ist keine Schrift eines frühen Christen, sondern eine spätmittelalterliche Fälschung. Diese Hypothese vertrat Wilhelm Kammeier (1889–1959). In seinem posthum aus Aufsätzen zusammengestellten Buch „Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums“ stellte er folgende Generalthese auf: „Die ,Geschichte' des Urchristentums, eingeschlossen die Geschichte des angeblichen Stifters der christlichen Religion, ist das dichterische Resultat einer mittelalterlichen Fälschungsaktion.“19

    Das ist zunächst einmal nicht verrückt. Denn die Evangelien weisen zahlreiche Widersprüche auf. Außerdem wurde im Mittelalter tatsächlich viel gefälscht (vgl. auch zeitgeist-Ausgabe 22 (1-2004)). Die Frage ist nur: wieviel? Mein Hauptkritikpunkt an Kammeier ist, dass er sein eigenes Bewusstsein, also das Bewusstsein eines autodidaktischen Historikers des 20. Jahrhunderts, auf die mutmaßlichen frühen Christen projiziert. Er fragt: Hätte es diese frühen Christen tatsächlich gegeben und hätten diese die Evangelien verfasst, wie müssten diese Schriften dann aussehen? Und er kommt zu dem Schluss: Ganz bestimmt nicht so, wie sie uns heute vorliegen. Warum? Er, Kammeier, hätte sie anders geschrieben, nämlich mit exakter Chronologie und exakter Apostelliste usw. – wie ein moderner Historiker oder investigativer Journalist eben arbeitet.

    Der Fehler liegt auf der Hand: Da Kammeier die antike und spirituelle Literatur kaum kennt, übersieht er, was geschieht, wenn einfache Menschen, die kaum des Lesens und Schreibens mächtig sind und auch keinen Kalender führen, auf einen hochgebildeten Guru treffen und in dessen Gegenwart allerlei seltsame Dinge hören und erleben. Natürlich entsteht dann eine „Klatschküche“, bis sich einige daran machen werden, Ordnung in die mündlichen Überlieferungen zu bringen. Ihre Texte werden sie per Hand niederschreiben – als Gedächtnisstütze für ihre Mitgläubigen. Beim Weiterreichen und Abschreiben wird noch dies und das ergänzt, irgendwann werden nach irgendwelchen Kriterien einige der Texte kanonisiert, eventuell frühere Fassungen um der Einheitlichkeit willen vernichtet, und so kommt das heraus, was wir heute als Neues Testament vorliegen haben.

    Zweitens: Dass McGrande gerade 300 Jahre im Mittelalter als mutmaßlichen Zeitraum einer Naturkatastrophe riesigen Ausmaßes (nämlich der Kollision mit Luzifer) nennt, erinnert an die Hypothese Heribert Illigs (geb. 1947) und Uwe Toppers (geb. 1940), dass in die mittelalterliche Zeitrechnung 297 Jahre eingefügt wurden, über die wir keine oder kaum verlässliche Fakten haben. Allerdings soll dies den Zeitraum zwischen 614 und 911 betreffen.20

    Drittens: Hans-Joachim Zillmer kommt bei seiner Kritik an der Evolutionstheorie zu dem Ergebnis, die von Darwin hypothetisch postulierten riesigen Zeiträume, die er für seine zufälligen Mutationen braucht, hätten mit der Wirklichkeit nichts zu tun: „Es fand alles vor nur ein paar tausend Jahren statt, und die Erde ist jung ...“, lautet der letzte Satz von „Darwins Irrtum“.21

    Viertens: Da McGrande sich mit seiner Katastrophentheorie auf Immanuel Velikovsky (1895–1979) beruft (S. 93-100), vermute ich, daß er bei seiner Theorie alle vier genannten Hypothesen verknüpft hat. Dadurch ist im Übereifer Velikovskys alttestamentarische Katastrophe aus dem 15. Jh. v. Chr.,22 bei der Steine vom Himmel fielen sowie Sonne und Mond vorübergehend stillstanden (Jos 10,11-14), ins Mittelalter geraten. Dass McGrande es nicht so genau nimmt, sieht man auch daran, dass er den Stern von Bethlehem mit dem Morgenstern und dem Stern namens Wermut aus der Apokalypse (Offb 8,11) gleichsetzt (S. 92). Das ist vollkommen absurd, da der Stern von Bethlehem – so diese Geschichte denn historisch ist – vor den drei Magiern herzog und über Jesu Geburtsort Halt machte (Mt 2,9). Das tut kein Stern, nur ein Fluggerät.23 Doch laut McGrande haben die Außerirdischen den Menschen noch keinen Besuch abgestattet (S. 107). Im Anhang steht wiederum das Gegenteil: „Die alten Schriften sind voll mit Berichten über Götter und Gottessöhne, die unsere Erde besucht haben“ (S. 291).

    Angenommen, Johannes sah in seiner Vision auf Patmos vergangene Ereignisse, ist es immerhin möglich, dass die Plagen der Apokalypse späte Reflexe der altägyptischen Plagen waren (vgl. Ex 7,14-12,34), die der von Josua erlebten Katastrophe ein paar Jahrzehnte vorangingen. Nur: Warum macht dann Johannes aus den ihm sicherlich bekannten zehn Plagen sieben (ab Offb 8,1), bei denen es zwar inhaltliche Berührungspunkte, aber doch auch große Unterschiede gibt?

    Wie es wirklich war, wissen wir nicht. Und wenn die miteinander in Verbindung gebrachten Textstellen zudem noch nicht einmal zusammenpassen – warum dann überhaupt eine Hypothese aufstellen?

    Das Schlimme ist, wenn aus derart wirr zusammenfabulierten Vorstellungen Konsequenzen für das Handeln gezogen werden. Negativ stoßen mir in der vorliegenden Erzählung McGrandes das „Aufheizen der Flüsse, Meere und der Erdatmosphäre“, die „Zerstörung der von Schnee bedeckten Polgebiete durch den Einsatz der massenweise vorhandenen Bomben“ und der Bau von Raketen zum Verlassen der Erde auf, die angeblich in wenigen Jahrzehnten den Kältetod sterben soll. Positiv stehen dem die Erschließung von geologischen Energiequellen und die Fruchtbarmachung der Wüstengebiete gegenüber (S. 108). Welchen Sinn die Aufforstung der Wüste beim unmittelbar bevorstehenden irdischen Kältetod noch haben soll, ist mir allerdings schleierhaft.

    Der Antianglizismus von Bobby, der sogar bei Newton und Darwin nach der angelsächsischen Nationalität schielt, nachdem er davor die „vielen Millionen Toten im Namen der Angelsachsen“ mit der mangelnden Verbundenheit der englischen Sprache zur Arithmetik erklärt hat (S. 108f), ist einseitig (kein Wort von Shakespeare!). Insofern Bobbys Antiamerikanismus mit „einer stark wirkenden negativen Matrix“ der amerikanischen Sprache begründet wird, zeugt er von der Unkenntnis der philosophischen Werke eines Charles S. Peirce, Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau oder William James. Deren Rezeption müsste man von einem gebildeten Asiaten schon erwarten, wenn er die USA als „die schlimmste kriegstreibende Nation aller Zeiten“ bezeichnet und diese Eigenschaft mit der verdeckten Wirkung ihrer Sprache begründet, als ob dieser „englische Dialekt“ nur Kriege hervorbringen könnte. Im Übrigen haben die von McGrande behaupteten positiven Eigenschaften der deutschen Sprache die Deutschen nicht vor einem Hitler geschützt.

    Ein paar Seiten weiter unten stimmt dann McGrande in Bobbys Antiamerikanismus ein: „Die USA drängen sich der vielfältig kultivierten Welt mit Gewalt auf, obwohl sie selbst nicht wissen, was Kultur ist. Sie sind nicht viel mehr als Hollywood, ein einziger billiger Film, fern jeglicher Natürlichkeit, Gift für den Rest der Erde.“ (S. 117). Hat McGrande die amerikanische Verfassung, die wertvollen Hollywoodfilme, die Bürgerrechtsbewegung, die sexuelle Befreiung, den Jazz, die amerikanischen Musicals, George Gershwin und Leonard Bernstein vergessen? Anscheinend schon: „Wir erleben heute, dass sich der amerikanische Stumpfsinn auf vielen Ebenen durchsetzt. Langfristig wirken die Hamburger schlimmer als eine amerikanische Atombombe“ (S. 118). Immer wieder diese Denkfehler: Einen Hamburger muss man nicht essen, gegen den Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki sowie die draus resultierenden Gesundheitsschäden konnten die einfachen Leute Japans nichts unternehmen ...

    Damit hier keine Missverständnisse entstehen: Bobbys bzw. McGrandes scharfe Kritik an der anglo-amerikanischen Kriegspolitik ist berechtigt. Antianglizistisch bzw. antiamerikanistisch ist nur die Herabwürdigung der beiden Kulturen, die darauf beruht, dass alles Große, Schöne und Wahre, das Engländer und Amerikaner hervorgebracht haben, einfach unterschlagen und nur auf negative kulturelle Auswüchse bzw. wissenschaftliche Irrtümer hingewiesen wird. Auch wenn Newton, Darwin und Einstein, der 1933 als Sohn jüdischer Eltern in die USA emigrieren musste, Fehler begangen haben, waren sie bedeutende Menschen und Wissenschaftler.

    McGrandes willkürliche Verwendung des Begriffs „Natur“ geht mir genauso gegen den Strich: Für ihn ist ein Produkt „natürlich“, wenn es der Mensch nach mathematischen Prinzipien konstruiert hat: „Aber viele seit langem wirkende Mechanismen folgen nicht den natürlichen arithmetischen Prinzipien und damit nicht der Natur.“ „Das sehe ich auch so“, meint Bobby, und sagt eine Seite weiter etwas ganz anderes: Der Mensch darf nichts „dem so genannten Zufall, dem oft grausamen Geschehen der Natur überlassen“. Wenige Zeilen danach schwenkt er wieder um: „Wir müssen nur die Sprache der Natur verstehen“ (S. 108f). Über einem solchen Wirrwarr kann ein naiver Leser verzweifeln, falls er das Mitdenken nicht schon lange aufgegeben hat. McGrande merkt das nicht: „Bobby, das ist perfekt“, meint er erfreut (S. 110).

    Die Berechnung der Bevölkerungszahl von Adam und Eva bis zu Jesus auf der Basis der beiden neutestamentlichen Stammbäume (S. 298ff) berücksichtigt nicht das Abschlachten ganzer Völker im Alten Testament. Auch wenn diese Stammbäume erfunden sind, beweist das nicht, dass die Menschen erst 2000 Jahre lang auf der Erde existieren. McGrandes Kritik an der Evolutionstheorie ist dagegen berechtigt: Aufgrund der archäologischen Funde kann man nicht ableiten, dass Menschen und Affen gemeinsame Vorfahren hatten, sondern nur, dass es verschiedene Arten von Affen und Menschen gab.24 Dass bisher niemand auf die Idee kam, Darwin zu kritisieren (S. 287), ist falsch, wie die vorhandene Literatur zum Thema belegt.25 So wie McGrande Darwins Theorie als „menschenverachtend“ abstempelt, könnte man McGrandes Standpunkt als tierverachtend brandmarken. Seine Hochrechnungen der Bevölkerungszahl lassen die hohe Kindersterblichkeit außer acht, auch wenn „Seuchen oder Kriege“ erwähnt (S. 288), aber unterschätzt werden (S. 290).

    Die behauptete Kollision der Erde mit einem anderen Planeten (S. 291) ist ebenfalls kein sonderlich neuer Gedanke: Velikovsky wie auch Zecharia Sitchin zitieren in ihren Büchern zahlreiche antike Quellen aus aller Welt. Auch dass „sich bislang niemand um den Gesamtüberblick gekümmert hat“ (S. 295), ist falsch: Philosophen haben das zu allen Zeiten getan, wenn auch im 20. Jahrhundert im Zug der zunehmenden Spezialisierung auf Einzelwissenschaften weniger als davor. Doch der interdisziplinäre Austausch wird sogar an Universitäten gefördert (Beispiele: Tübingen und Stuttgart).

    Dass die „wichtigsten Entdeckungen in den Naturwissenschaften (…) von freien Forschern gemacht“ wurden (S. 296), ist zweifellos richtig und kann mit Thomas S. Kuhns Paradigmentheorie26 leicht erklärt werden: Die akademische Forschung bewegt sich in der Regel innerhalb eines allgemein akzeptierten Glaubenssystems („Paradigma“), so dass wirklicher Fortschritt nur durch die Ablösung solcher Glaubenssysteme erfolgen kann. Diese Ablösung geschieht in der Regel leider nicht durch sachliche Auseinandersetzung mit neuen Entdeckungen, sondern dadurch, dass die eine Generation von Wissenschaftlern stirbt und die nächste das Neue akzeptiert.

    Die Frage, ob Jesus gelebt hat oder nicht (S. 272), wurde in der theologischen Forschung ausführlich diskutiert.27 Beide Seiten können stichhaltige Argumente vorbringen. Doch die Kriterien reichen für eine endgültige Entscheidung nicht aus. Mir persönlich erscheint die Annahme, dass Jesus gelebt hat, plausibler, da die Nachrichten über ihn von ähnlicher Qualität sind wie diejenigen über einen Pythagoras, einen Sokrates oder einen Apollonios von Tyana, die selbst ebenfalls nichts Schriftliches hinterlassen haben.

    Wie bereits gesagt, habe ich hier nur einen Teil der in dem Buch von McGrande berührten Themen angetippt. Ich will hier nicht auch noch den Fragen nachgehen, ob Autos und Raumschiffe mit Wasserdampf betrieben werden können, wie das Erdinnere beschaffen ist, ob Einsteins Formel E=mc2 richtig ist, ob das Betreiben von Teilchenbeschleunigern einen Sinn hat, ob der Raum durch Tetraeder strukturiert ist, ob Kernverschmelzung möglich ist, ob man den Mond zu einem Raumschiff umbauen kann, ob Newton oder Kepler mehr Fehler gemacht hat, welche neuen Planeten entdeckt wurden, warum sich die Erde dreht, wie und warum Sterne und Planeten entstehen und von was deren Größe abhängt, warum der Mond Löcher hat, wie die Materie entstanden ist usw. usf.

    Als advocatus diaboli könnte man sagen: Der erste Teil (die Erzählung) ist absichtlich so verwirrend und in sich widersprüchlich geschrieben, um den Leser entweder abzuschrecken oder ihn zu einer denkerischen Anstrengung zu animieren, die ihn sein altes Weltbild hinterfragen lässt und ihn für Neues öffnet. So gesehen würde es sich bei der Lektüre des ersten Teils um eine Art Initiationsritual handeln, das einen reif macht für den zweiten Teil, der das eigentlich Wichtige in dem Buch vermittelt. Nur kann man diese Trennung nicht ernsthaft durchhalten, wenn in der Erzählung seitenweise Velikovsky zitiert bzw. referiert wird und über den sachbezogenen Dialogen die dünne Handlung nahezu untergeht.

     

    ANMERKUNGEN:

    1. zit. n. Das Neue Testament – Interlinearübersetzung Griechisch-Deutsch von Ernst Dietzfelbinger. Hänssler, Neuhausen-Stuttgart 1987
    2. Johannes Rothkranz: 666 – Die Zahl des Tieres. Pro Fide Catholica, Durach 1998, S. 17
    3. Jan van Helsing: Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert. Ewertverlag, Rhede a. d. Ems 1993, S. 248
    4. Friedrich Hölderlin: „Patmos“, in: Sämtliche Werke und Briefe, vier Bände. Aufbau-Verlag, Berlin 1995, Bd. 1, S. 481
    5. Meyers enzyklopädisches Lexikon, 25 Bände, Bibliographisches Institut. Mannheim/Wien/ Zürich 1980/81, Artikel „Luzifer“
    6. Origenes: Vier Bücher von den Prinzipien. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1992, S. 209–213
    7. Gesang- und Andachtsbuch für das Bistum Rottenburg. Schwabenverlag, Stuttgart 1949, Nr. 121; Evangelisches Kirchengesangbuch – Ausgabe für die Evangelische Landeskirche in Württemberg 1953. Verlagskontor des Evangelischen Gesangbuchs, Stuttgart 1961, Nr. 48 und 410
    8. Anne und Daniel Meurois-Givaudan: Essener Erinnerungen – Die spirituellen Lehren Jesu. Hugendubel, München 1987, S. 30
    9. Fritz Rienecker: Lexikon zur Bibel. Brockhaus, Wuppertal 1988, Artikel „Manna“
    10. ebd. Artikel „Bedellion“
    11. Meyers enzyklopädisches Lexikon, Artikel „Manna“
    12. zit. n. Ronald W. Clark: Albert Einstein – Leben und Werk (1973). tosa, o. O. 2005, S. 15
    13. Jürgen Spanuth: Die Atlanter – Volk aus dem Bernsteinland. Grabert, Tübingen 1998, S. 25f
    14. Paul Brunton: Von Yogis, Magiern und Fakiren – Begegnungen in Indien (1934). Knaur, München o. J., S. 226
    15. Carlos Castaneda: Die Kunst des Träumens. Fischer, Frankfurt am Main 1994, S. 212
    16. Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts – Versuch einer phänomenologischen Ontologie. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997, S. 70. Die in ( ) eingefügte und übersetzte Formel Spinozas – Übers. v. Verf. – steht auf S. 68.
    17. Hubert Mania: Stephen Hawking. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2004, S. 115
    18. ebd. S. 75
    19. Wilhelm Kammeier: Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums. Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, Wobbenbüll/Husum 1982
    20. Uwe Topper: Erfundene Geschichte – Unsere Zeitrechnung ist falsch – Leben wir im Jahr 1702? Herbig, München 1999, S. 11
    21. Hans-Joachim Zillmer: Darwins Irrtum – Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam. Langen Müller, München 1998, S. 286
    22. Immanuel Velikovsky: Welten im Zusammenstoss (1950). Julia White, o. O. 2008, S. 197f
    23. vgl. J. J. Benítez: Das Ufo von Bethlehem. Ullstein, Berlin 1998
    24. vgl. Michael A. Cremo/Richard L. Thompson: Verbotene Archäologie – Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse. Kopp, Rottenburg 2008
    25. vgl. a. Luc Bürgin: Geheimakte Archäologie – Unterdrückte Entdeckungen, verschollene Schätze, bizarre Funde. bettendorf, München 1998; Reinhard Eichelbeck: Das Darwin-Komplott – Aufstieg und Fall eines pseudowissenschaftlichen Weltbildes. Riemann, o. O. 1999; Hans-Joachim Zillmer: Irrtümer der Erdgeschichte – Die Wüste Mittelmeer, der Urwald Sahara und die Weltherrschaft der Dinosaurier: Die Urzeit war gestern. Langen Müller, München 2001; ders.: Die Evolutionslüge – Die Neandertaler und andere Fälschungen der Menschheitsgeschichte – Unterdrückte Fakten. Verbotene Beweise. Erfundene Dogmen. Langen Müller, München 2005
    26. Thomas S. Kuhn: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997; ders.: Die Entstehung des Neuen – Studien zur Struktur der Wissenschaftsgeschichte. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997
    27. vgl. Albert Schweitzer: Geschichte der Leben-Jesu-Forschung. Mohr, Tübingen 1984

    Titel: 666 – Das Ende der Zeit
    Untertitel: Die Erde ist nicht genug
    Autor: David McGrande
    Jahr: 2009
    Verlag:
    Ewertverlag
    Genre: Roman
    Aufmachung:
    300 Seiten, gebunden

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