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    Krebs: Fakt und Fiktion

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    Es gibt Bücher, die man zu Hause im Bücherschrank stehen haben sollte. Solch eines ist das Anfang des Jahres erschienene „Zukunft der Krebsmedizin“, geschrieben von einem Autorenkollektiv, bestehend aus einem  Wissenschaftsjournalisten (Torsten Engelbrecht) und drei Ärzten (Claus Kühnlein, Inez Pandit, Juliane Sacher). Auf rund 370 Seiten (und mit über 1000 Literaturangaben) liefern die Autoren einen detaillierten Überblick über die vergangenen 100 Jahre Krebsforschung. Einen Überblick, der überdeutlich zeigt, dass die etablierten Methoden zur Krebstherapie weitaus kritischer zu bewerten sind, als es durch die Medien vermittelt wird.

    Die Autoren diskutieren etwa den behaupteten Nutzen der routinemäßigen Entfernung von Lymphknoten im Zuge einer Krebsbehandlung oder auch den der Chemotherapie und Gebärmutterhalsimpfung. Die Verfasser belassen es jedoch nicht bei einer kritischen Bestandsaufnahme; sie erläutern zudem ausführlich, welche Faktoren eine geeignete Krebstherapie kennzeichnen und welche Schritte hinsichtlich einer sinnstiftenden Krebsprävention zu unternehmen sind, wie z. B. die Optimierung der Ernährung und die Vermeidung von Giftstoffen aller Art. Insofern richtet sich das Buch nicht an direkt Betroffene, es ist vielmehr Pflichtlektüre für jeden, der bewusster, ja souveräner mit dem Angstgespenst Krebs umgehen möchte.

    Titel: Die Zukunft der Krebsmedizin
    Untertitel: Klassische und ganzheitliche Therapien, Impfungen und Krebsgene: Was ist Fakt und was Fiktion?
    Autor: Torsten Engelbrecht, Claus Köhnlein, Inez Maria Pandit, Juliane Sacher
    Jahr: 2010
    Verlag:
    Naturaviva
    Genre: Sachbuch
    Aufmachung:
    376 Seiten, gebunden

    → Dieser Beitrag erschien in zeitgeist-Ausgabe 30.

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