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    Geht Sie unter – oder nicht?

    In den USA hat die Menschen das Fieber bereits erfasst. Das Ende des Maya-Kalenders rückt unaufhörlich näher – wieder ein Anlass, apokalyptische Stimmung zu verbreiten. Nein, nicht alle erwarten das Jüngste Gericht; manche hoffen vielmehr darauf, dass endlich ein neues Goldenes Zeitalter anbricht. Und alles nur wegen eines Datums, dem 21. Dezember 2012. Während in den Staaten gerade Bücher und Filme zum Thema den Markt überfluten, kommen auch hierzulande die ersten Titel ins Regal. „Die Welt nach 2012“ von Marie D. Jones gibt – trotz des esoterisch anmutenden Untertitels – einen guten Überblick über das, was alles schon mit jenem schicksalhaften Zeitpunkt assoziiert wurde und heute noch wird: die Rache Gaias, eine Jetzt-Explosion, Quantensprünge, Indigokinder, der lang ersehnte Wandel und verschiedene andere, manchmal recht abstrus anmutende Ideen und Prophezeiungen werden im Buch unterhaltsam und mit bemühter Sachlichkeit präsentiert. Dennoch, Datum hin oder her, angesichts der derzeit kriselnden gesellschaftlichen und angespannten weltpolitischen Lage oder auch vor dem Hintergrund möglicher selbstmörderischer Projekte wie denen des Teilchenbeschleunigers im CERN, liegt es zuallervorderst in unserer Hand, ob der blaue Planet untergeht oder nicht.

    Titel: Die Welt nach 2012
    Untertitel: Zeitalter der Erleuchtung oder das Ende aller Tage?
    Autor: Marie D. Jones
    Jahr: 2008
    Verlag:
    Ansata
    Genre: Sachbuch
    Aufmachung:
    335 Seiten, gebunden

    → Dieser Beitrag erschien in zeitgeist-Ausgabe 29 (1-2009).

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