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    „911 Truth Movement“: Betroffene auf der Suche nach der Wahrheit

    „911 was an Inside Job“, skandieren Aktivisten der 11.-September-Wahrheitsbewegung in verschiedenen Städten der USA und bemühen sich in T-Shirts mit gleichlautendem Aufdruck um öffentliche Wahrnehmung. Unzufrieden mit den Ergebnissen der offiziellen Untersuchungskommission, fordern sie, dass behördliche Ermittlungen wieder aufgenommen werden, um zu ergründen, was an jenem Tag im September wirklich geschah. Die meisten sind keine Verschwörungstheoretiker, wie man im ersten Moment annehmen könnte, sondern Angehörige von Opfern oder freiwillige Ersthelfer, die sich von der Regierung im Stich gelassen fühlen. Doch nicht nur das: Zehntausende der damaligen Helfer sind heute schwer krank oder wissen, dass sie es noch werden. Niemand hatte sie seinerzeit darüber in Kenntnis gesetzt, wie sehr die Atemluft mit feinstaubigem Asbest und Schwermetallen belastet war. Von Behörden und Medien weitestgehend ignoriert, sind sie entschlossen, so lange auf die Straße zu gehen, bis ein neues und unabhängiges Untersuchungskomitee eingesetzt wird. Begleitend dokumentiert wird dies vom Radiojournalisten Alex Jones, der bereits mit engagierten Aufklärungsfilmen über regierungsgesponserten Terror Aufsehen erregt hat. Am Ende seines Filmbeitrag „Truth Rising – The 911 Chronicles Part I“ wird zumindest ein erster Erfolg berichtet: Die Regierung ist aufgefordert, 150 Mio. Dollar jährlich an Zuwendungen bereitzustellen, damit für die Ersthelfer zumindest die ärztliche Versorgung sichergestellt ist.

    → Dieser Beitrag erschien in zeitgeist-Printausgabe 29 (1-2009).