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    Engagierter Bürger startet Amalgam-Petition

    Immer mehr Menschen leiden unter den Folgen einer chronischen Quecksilbervergiftung durch Amalgamplomben. Obwohl die Schädlichkeit des Stoffes in zahlreichen Studien nachgewiesen wurde, erstatten Krankenkassen die oft sehr teure Amalgamsanierung nicht. Dies gehe auf eine Entscheidung des Bundesausschusses Zahnärzte und Krankenkassen zurück, einem der höchsten Gremien der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Der Stuttgarter Familienvater Hans Tolzin – selbst Betroffener – fragte beim Ausschuss an, welche Gutachten und Studien dieser Entscheidung zugrunde lägen. Der Ausschuss verweigerte jedoch hartnäckig jegliche Auskunft über seine Tätigkeit. Das Gesundheitsministerium, darauf aufmerksam gemacht, reagierte ausweichend. Tolzin will sich mit diesem „zutiefst undemokratischen“ Verhalten nicht abfinden und hat deshalb eine Petition ins Internet gestellt, die er beim Stand von 1.000 Unterschriften an den Deutschen Bundestag absenden wird. Knapp 600 Unterschriften hat er schon gesammelt. Wer sich beteiligen möchte, findet die Petition im Internet unter www.patientenkammer.de/petition/amalgam.htm. Weitere Hintergrundinformationen, den vollständigen Schriftwechsel und zahlreiche Verweise auf wissenschaftliche Studien, finden Interessierte auf Tolzins persönlicher Webseite unter www.tolzin.de/amalgam.

    → Dieser Beitrag erschien in zeitgeist-Printausgabe 17 (1-2002).