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    Neue Medizin in Spanien erlaubt

    Einer Internetmeldung zufolge hat die spanische Ärztekammer für Naturheilärzte dem sich dort aufhaltenden Mediziner Ryke Geerd Hamer die Zulassung erteilt – er darf nun in Spanien offiziell praktizieren. Jahre zuvor wur-de ihm in Deutschland die Approbation entzogen. Hamer hatte sich 1995 durch den Medienskandal um die krebskranke Olivia einen unrühmlichen Namen gemacht und wird seither in halb Europa per Haftbefehl gesucht. In Deutschland gilt seine „Neue Medizin“ laut Bundesministerium für Gesundheit weiterhin als „wissenschaftlich nicht anerkannt“. Leider ist in Deutschland niemand ausfindig zu machen, der für die Beurteilung, ob eine Heilmethode „wissenschaftlich anerkannt“ ist, zuständig ist. Es handelt sich offensichtlich um eine völlig wertlose Worthülse. Hamer schrieb bereits 1994 in seiner Celler-Dokumentation über die abgelehnte Prüfung seiner These: „Immer wieder habe ich betont, dass in der Medizin als naturwissenschaftlicher Disziplin einzig und allein eine Prüfung durch Reproduktion über die Behauptung der Richtigkeit oder auch Falschheit eines medizinischen Systems entscheiden darf.“ Doch soweit wollen es seine Widersacher anscheinend nicht kommen lassen. Die Taktik ist eine andere, wie eine Aussage des Leiters des Wiener Krebszentrums Wilhelminenspital, Prof. Dr. Heinz Ludwig, belegt: „Hamer ist der Osama bin Laden der Medizin. Man muss ihn einfach totschweigen.“ Die renommierte Ärztin Therese von Schwarzenberg („Krebs – heilende Krankheit? Konfliktlösung statt Chemo und Skalpell“, Ibera-Verlag 2001) hingegen ist anderer Meinung: „Von mir aus sollte Hamer der Nobelpreis verliehen werden. Seine Ansichten über die Ursachen des Krebs sind weltbewegend. Das ist revolutionär. Er sagt, Krebs hat immer einen psychologischen Grund. Immer ist ein schwerer Konflikt die Ursache für Krebs. Wird dieser Konflikt gelöst, verschwindet der Krebs. Doch Hamers Problem ist er selber. Seine Person steht der Verbreitung der Neuen Medizin massiv im Weg.“

    (QUELLE: www.pilhar.com)

    → Dieser Beitrag erschien in zeitgeist-Printausgabe 18 (2-2002).