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Rätsel des Brummtonphänomens gelöst?

Deutschlandweit wurden zahlreiche Menschen über längere Zeit von einem tiefen Brummton belästigt (zeitzeist berichtete in Ausgabe 3-2001). Die Suche nach der Ursache blieb auch mit modernsten Messverfahren erfolglos. Während die Betroffenen auf diversen Internetseiten wahlweise Mobilfunksender, Windkraftanlagen oder sogar geheime militärische Einrichtungen verantwortlich machen, wollen Zürcher Wissenschaftler um Timm Hans Teich des Rätsels Lösung gefunden haben. Bereits im letzten Jahr entdeckte er, wie Wassertropfen und Nebel ein Brummen verursachen, sobald sie auf Hochspannungsleitungen treffen. Mit einer Hochgeschwindigkeits-Kamera konnten nun gezeigt werden, dass die Wassertropfen durch die Elektrizität erst in die Länge gezogen werden und sich dann wieder zu einer Kugelform zurück bilden. Durch das Hin und Her entstehen Schallwellen extrem tiefer Frequenz – das ominöse Brummen. Teichs Forschungsteam experimentiert derzeit mit bestimmten Beschichtungen, die den Wasserabfluss von den Leitungen optimieren und die Feuchtigkeit gleichmäßiger verteilen sollen. Damit erreichten sie bereits eine Reduzierung der Tropfenbildung und das Brummen wurde leiser.

(QUELLE: www.netzzeitung.de)

→ Dieser Beitrag erschien in zeitgeist-Printausgabe 19 (3-2002).


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