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    Alexander Sosnowski, Willy Wimmer: Und immer wieder Versailles


    Buchcover in hoher Auflösung

    Titel: Und immer wieder Versailles
    Untertitel: Ein Jahrhundert im Brennglas. Alexander Sosnowski im Gespräch mit Willy Wimmer
    Autoren: Alexander Sosnowski, Willy Wimmer
    Genre: Sachbuch
    Aufmachung: Gebunden mit Schutzumschlag
    Umfang: 216 S., 29 Abb.
    Erscheint am: 28. Mai 2019, 2. Aufl. Juli 2019
    ISBN: 978-3-943007-23-7
    Preis 21,90 €

    Kurzbeschreibung des Buchinhalts:

    Am 11. November 1918 wurde in einem ausrangierten Waggon im Wald von Compiègne jener Waffenstillstand vereinbart, der die Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs beendete. Mit dem Vertrag von Versailles im Jahr darauf wurde dann das Verdikt erlassen, das eine deutsche Alleinschuld zementierte und so das Tor zur Hölle aufstoßen sollte.

    Zahlreiche Publikationen sowie zugängliche Dokumente nach dem Öffnen der Archive vor allem in den letzten zehn Jahren werfen ein neues Licht auf Hintergründe und Motive. Dass es von vielerlei Seiten Interesse an einem großen Krieg gab, gilt heute als erwiesen.

    Es fällt doch auf, dass der Gedenktag nirgendwo festlich begangen wird: Keiner bekennt sich zu Versailles, es wird eher schamhaft darüber hinweggegangen. Erstes Anzeichen eines beginnenden Umdenkens? Dass dies dringend geboten wäre, macht das vorliegende Buch deutlich, denn Versailles wirkt bis heute fort. Und die Vorbereitungen für den nächsten großen Krieg sind bereits in vollem Gange.

    ***

    Prof. Dr. Alexander Sosnowski, Publizist und Korrespondent bei diversen bedeutenden Nachrichtenmedien, hat dem Sicherheitsexperten und Parlamentarischen Staatssekretär a. D. Willy Wimmer Fragen gestellt, die es in sich haben. Dessen Antworten rütteln am bisherigen Geschichtsbild und rücken so manches darin gerade.

    Über die Autoren:

    Alexander Sosnowski, geb. 1955 in Kiew, seit 1990 in Deutschland, widmet sich als Publizist und Referent vornehmlich den Themen Sicherheitspolitik, Russland, GUS-Staaten etc. Vor allem im russischen Fernsehen ist der deutsche Experte für seine scharfen wie sachkundigen Beiträge bekannt. Zudem arbeitete er u. a. beim Auslandssender Deutsche Welle. Seit 2014 Herausgeber von World Economy, einer Onlinezeitschrift zu wirtschaftswissenschaftlichen Themen und internationalen Beziehungen.
    Bücher: "Das Tschetschenen-Syndrom" (2003), "Das Georgien-Syndrom" (2010), "De Facto" (2015).

    Willy Wimmer, Jg. 1943, war von 1976 bis 2009 Abgeordneter im Deutschen Bundestag, zudem Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der KSZE/OSZE. Er führte weltweit Gespräche auf höchster staatlicher Ebene, insbesondere in Krisengebieten. Als ausgewiesener Experte für außen- und sicherheitspolitische Fragen ist er bis heute gefragter Interviewpartner im In- und Ausland. Seit 2014 verstärkte publizistische Tätigkeit.
    Bücher: "Wiederkehr der Hasardeure" (2014, Koautor Wolfgang Effenberger), "Die Akte Moskau" (2016) und "Deutschland im Umbruch" (2018).

    → Willy Wimmer und Alexander Sosnowski stehen für Vorträge zur Verfügung. Veranstalter wenden sich bitte direkt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    Stimmen zum Buch:

    „Für politisch Interessierte und Engagierte ist das unprätentiös mit persönlichen Erfahrungen gewürzte, trotz gewichtigen Inhalts leicht lesbare Buch eine kräftige Ermutigung, aus historischer Desinformation zur historischen Tatsächlichkeit durchzustoßen und in diesem Licht Politik in größeren Zusammenhängen zu sehen und zu beurteilen.“
    (Manfred Backerra auf "Freie Welt", 8. Juli 2019)

    „Die Autoren schlagen einen großen Bogen. Sie sprechen über Themen wie den Vertrag von Rapallo (1922), Polens Expansionsbestrebungen unter Marschall Pilsudski, den Hitler-Stalin-Pakt (1939), die Teilung Deutschlands nach 1945, die Gründung der Europäischen Union oder den Elysée-Vertrag von 1963 sowie über die faktische Aufhebung der Charta der Vereinten Nationen durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien (1999). Die Leserinnen und Leser können über fast 200 Seiten ein breit gefächertes Gespräch verfolgen, das vom Wiener Kongress (1814/15) mit seinen Auswirkungen für Europa bis in die Gegenwart mit dem Brexit und der ausufernden Aggressions- und Sanktionspolitik gegen Russland reicht. Willy Wimmer, ehemaliger Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der KSZE/OSZE, nimmt hier die Gelegenheit wahr, seinen umfangreichen Fundus an Erfahrungen und Wissen über historische Entwicklungen und Zusammenhänge auszubreiten. Ein beeindruckender Schatz, der nur noch wenigen politisch denkenden Zeitgenossen zur Verfügung steht und der vieles in einem neuen Licht erscheinen lässt. Seine Ausführungen zu Versailles und der ,deutschen Kriegsschuld' werden sicherlich von manchen Historikern als Geschichtsrevisionismus abgetan werden, aber Wimmer beruft sich auf Fakten, er polemisiert nicht, beantwortet die Fragen Sosnowskis sachlich und trotz der Brisanz eher zurückhaltend. Heute seien wir, so meint er, wieder bei demselben rechtlichen Zustand wie bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges angekommen – das mache ,den zivilisatorischen Verlust, den wir heute haben, deutlich'.“
    (Dr. Wolfgang Bittner auf "KenFm", 14. Juni 2019)

    Interviews zum Buch:

     

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