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Lohas – oder: nachhaltig veräppelt

Hauptsache "bio"

Von KATHARINA DIESSL

Ihre Kinder nennen sie Emma, Karla, Lotte und Oskar. Sie ernähren sich „bewusst“, wollen die Welt verbessern, haben Geschmack, Ansprüche – und vor allem: Geld. „Yuppies“ und „Dinks“ sind passé, „Lohas“ – von „Lifestyle of Health and Sustainability“ – heißt die neue und äußerst lukrative Zielgruppe, deren Wünschen die Werbung gern entgegenkommt. Gewiefte Marketingstrategen haben längst erkannt, dass Ökos – früher als Spinner und Exoten abgetan – gewinnsteigernd wirken können. Bio boomt! Die grüne Genusswelle schwemmt kontinuierlich neue Verkaufskonzepte auf den Markt, unzählige Produkte scheinen „umwelt- und klimafreundlich“ oder „tragen zum Schutz des Regenwaldes bei“. Und Lohas unterstützen die Augenwischerei, denn so lässt sich ihr Lebensstandard weiterhin trefflich verteidigen.

Artikelauszug: vollständiger Text in zeitgeist-Printausgabe 30


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