Der sechste Kontinent: Die Utopie als Überlebenselixier der Menschheit

Von CHRISTINE KAMMERER

Gesellschaftliche Utopien haben Flaute. Sie stehen im Verruf, totalitär beklemmend und ideologisch verblendet zu sein – „Big Brother is watching you“. Und sie machen Angst: In eine Zukunft zu blicken, die vor dem Hintergrund zunehmender Umweltverschmutzung, Klimawandel und wachsender Bevölkerung wenig lebenswert erscheint, motiviert niemanden. Und doch haben wir keine Wahl: Wir brauchen dringend neue tragbare Leitbilder, kreative Vorstellungen davon, wie wir zukünftig auf diesem Planeten gemeinsam (über-)leben wollen. Dieser Beitrag möchte den Impuls dazu liefern. Im Heft finden Sie außerdem einen einzigartigen tabellarischer Überblick über bedeutsame historische Utopien (in Literatur und Film) und ihren Wert für Heute.

Artikelauszug: vollständiger Text in zeitgeist-Printausgabe 2-2006