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Doppelmord an Descartes: Körper und Geist

Warum seine Philosophie zu Unrecht in Verruf steht

Von Prof. Dr. phil. JOHANNES HEINRICHS

Nach heutigem Kenntnisstand fiel der französische Philosoph Descartes einem heimtückischen Giftmord zum Opfer, zudem werden Teile seiner Lehre heute nur unvollständig und dadurch missverständlich dargestellt. So haftet ihm der Ruf des kühlen Rationalen an, für den die Welt ausschließlich mechanistisch funktioniert und der jegliches Seelische negiert. Vollkommen zu Unrecht, wie der Philosoph Johannes Heinrichs zeigt. Sein Beitrag ist jedoch mehr als eine Verteidigung Descartes’; er liefert zugleich die „postmoderne“, nicht dualistische Erweiterung des epochalen kartesianischen Denkansatzes zum Selbstbewusstsein.

Artikelauszug: vollständiger Text in zeitgeist-Printausgabe 31


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