• lctube.com
  • stubeg.com
  • zeitgeist-Suche

    Heft Nr. 24 (1-2006)

    "Weltmeister" Geopolymer: Naturbeton aus dem Alterum als neuzeitliche Alternative im Umweltschutz- und Bausektor

    Im Gespräch mit dem Chemiker Prof. Dr. Joseph Davidovits

    Von THOMAS RÖTTCHER

    Die These ist nicht neu: Die ägyptischen Pyramiden wurden mithilfe eines Steingussverfahrens erbaut (vgl. auch zeitgeist-Ausgabe 3-2000). Logistisch betrachtet, sicherlich plausibler als die Rampentheorie. Doch warum hat sich diese Sichtweise bis heute nicht als Lehrmeinung durchgesetzt? zeitgeist recherchierte und sprach mit dem Begründer der Idee, dem Chemiker Joseph Davidovits. Es stellte sich heraus, dass seine Erkenntnisse oft unvollständig oder verfälscht wiedergegeben werden: Da ist von „gebrannt“ statt „gegossen“ die Rede oder von einem „PR-Feldzug“, obwohl Davidovits selbst nicht Hersteller, sondern Erfinder ist. Kaum einer der Kritiker hat sich die Mühe gemacht, ihn persönlich zu befragen, und das, obwohl es ihm bereits vor 30 Jahren gelang, den „Naturbeton“ im Labor nachzubilden, er selbst nennt ihn „Geopolymer“ – ein nahezu unverwüstlicher Werkstoff, wie sich in der Anwendung zeigen sollte. Weiterlesen...

    Robert Bosch: Unternehmer, Freigeist, Menschenfreund

    (in der Serie "Menschen – kulturkreative Porträts")

    Von THOMAS RÖTTCHER

    Robert Bosch, geboren am 23. September 1861, war zweifellos ein Philanthrop: jemand, der für andere Menschen Gutes tut. Altbundespräsident Theodor Heuss (1884–1963) widmete ihm eine Biografie, die ihn als bedeutenden Industriellen mit politischem und sozialem Weitblick darstellt, dessen unternehmerische Tätigkeit stets aufs Engste verknüpft war mit seinen Wohl taten. In der Tat war Bosch nicht nur der größte deutsche Stifter seiner Zeit, sondern ein Visionär und Förderer von Wissenschaft und Medizin, insbesondere der Homöopathie. Wie keinem Zweiten gelang es ihm, eine Brücke zwischen Unternehmertum und Lebensreformbewegung zu bauen.

    → Artikelauszug: vollständiger Text in zeitgeist-Printausgabe 1-2006

    Sekem, das Wunder in der Wüste

    Eine ungewöhnliche Initiative weist neue Wege des Wirtschaftens
    (in der Serie "Gemeinschaften stellen sich vor")

    Von Dr. phil. JENS HEISTERKAMP

    Ägypten, eine Autostunde von Kairo entfernt, in der Wüste, kurz nach Sonnenaufgang. Nebel liegt über den Äckern und ein leichter Geruch von Rauch. Auf dem Gelände vor der Fabrik versammeln sich zwanzig Arbeiter im Kreis, so wie es jeden Morgen hunderte von Mitarbeitern an vielen weiteren Toren der Sekem-Farm tun. Nebeneinander stehend, begrüßen sich die Menschen, werden von ihrem Abteilungsleiter aufgerufen, ein Stichwort zu den Aufgaben des Tages zu sagen. Anschließend fasst sich der Kreis an den Händen und alle sprechen gemeinsam einen Text, der das Leitbild von Sekem zum Inhalt hat.

     

    Neugier trifft Genie: Patrick Flanagan und seine Forscherwelt der Extreme

    Von DAVID REINERS

    60 Jahre wurde er im Jahr: Patrick Flanagan, der wie kaum ein anderer Wissenschaft und Metaphysik in seinem Wirken vereint. Geboren in Oklahoma City (USA), machte er schon als Kind durch bahnbrechende Erfindungen auf sich aufmerksam. 300 sind es bis heute, in so unterschiedlichen Disziplinen wie Biochemie, Physik, Medizin und Nanotechnologie – vor allem aber suchte er nach praktischen Lösungen, die unser Alltagsleben erleichtern, unsere Gesundheit verbessern und die Lebenszeit verlängern sollen.

    Artikelauszug: vollständiger Text in zeitgeist-Printausgabe 1-2006

    Talent, Kreativität und Innovation

    in der Serie "Human Design System"

    Von MARTIN GRASSINGER

    Talent, Kreativität und Innovation – Worte, die wir wie selbstverständlich im Alltag als zusammengehörig verwenden. Doch sind wir uns auch darüber bewusst, was sie wirklich bedeuten? Das Human Design System (HDS) eröffnet dem interessierten Leser hier nicht nur einen völlig neuen Blickwinkel, sondern macht auch deutlich, dass zwei Drittel der inneren Biochemie des Menschen am schöpferischen Prozess beteiligt sind.