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    Memoiren: Tony Blair zwangsumgesiedelt

    Blair-(S)witch-Project der anderen Art: Englands Ex-Premier verwandelt sich unfreiwillig zum Belletristiker (Bild: Wikimedia Commons)

    Nachdem der britische Ex-Premier bei seiner ersten Buchvorstellung in Dublin trotz umfässlicher Sicherheitsmaßnahmen mit Eier- und Schuhwürfen konfrontiert war (vier Festnahmen), formiert sich nun eine originelle Protestbewegung gegen die neu herausgekommenen Memoiren des ihrer Ansicht nach notorischen Lügners und Kriegsverbrechers Tony Blair, wie Sie hier nachlesen können.

    Die Aktivisten verziehen in den Buchhandlungen Blair-Exemplare in die Abteilungen "Crime", "Horror" und "Fantasy", um sie dort zu positionieren, wo sie ihrer Meinung nach hingehören.

    Das Ganze fand sich über Facebook: "Als Tony Blair seine sehr ersehnten Memoiren Eine Reise nannte, erwartete er wohl, dass seine Reise in Buchhandlungen verhältnismäßig geradeaus verlaufen würde. Doch wurde eine Facebook-Seite heute mit Bildern des Buches des Ex-Premierministers an seltsamen Orten überschwemmt, nachdem Tausende einer Gruppe mit dem Titel 'Bewegt Tony Blairs Memoiren in Buchhandlungen subversiv in die Krimiabteilung'. Die Facebook-Seite – die bis zum mittleren Nachmittag mehr als 5000 Mitglieder hatte – drängt sie, 'Buchhandlungen dazu zu bringen, zweimal darüber nachzudenken, wohin sie den größten Kriegsverbrecher unserer Generation einsortieren.'"  

    Ob dies Beispiel humorvollen Protestes wohl hierzulande Schule machen wird, so dass bald auch bei uns unliebsame Bücher in den Regalen landen, wo Aktivisten dies für richtig halten?