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    Wie fallen Toastscheiben?

    Die Frage, ob eine Scheibe Toast wirklich immer auf die gebutterte Seite fällt, soll jetzt von rund 150 000 britischen Schulkindern streng wissenschaftlich und endgültig geklärt werden. Mit 80 Brotlaiben und 50 Dosen Butter begannen am Donnerstag die Kinder der Good Shepherd Primary School in London, nachzuprüfen, ob das nach dem Amerikaner Edward A. Murphy benannte Gesetz wirklich stimmt: "Wenn etwas schief gehen kann, dann geht es auch schief." Der landesweite "Tumbling Toast Test" steht unter Leitung von Robert Matthews von der Aston University (Birmingham), der sich auch mit der ebenfalls in Großbritannien wichtigen Frage beschäftigt hat, ob es wirklich stimmt, dass man immer in jener Schlange steht, die am langsamsten vorankommt. Das Experiment wird unter anderem von einer Organisation (Maths 2000) unterstützt, die die britische Regierung ins Leben gerufen hat, um Kindern Freude an Mathematik zu vermitteln. In der ersten Versuchsreihe müssen alle Teilnehmer eine Scheibe gebutterten Toast 20 Mal von einem Teller rutschen lassen und festhalten, wie oft er auf die "Marmeladenseite" gefallen ist. In der zweiten Versuchsreihe wird dieser Test mit einem ungebutterten Toast wiederholt, um festzustellen, ob der Aufstrich selbst die Falleigenschaft beeinflusst. Ein drittes Experiment sieht vor, den Toast aus 2,50 Metern Höhe fallen zu lassen - weil möglicherweise die Fallhöhe von Bedeutung ist. "Das Experiment soll Kindern zeigen, dass Mathematik Spaß machen kann", sagte Barry Lewis, Direktor von Maths 2000. Man hoffe, mit 150.000 Teilnehmern einen neuen Weltrekord für das größte Internet-Schulprojekt der Welt aufstellen zu können.

    (QUELLE: dpa, Yahoo)