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  • Nachrichten anderer Netzseiten

    Hier finden Sie laufend aktualisierte Meldungen, aggregiert aus Medienquellen vorwiegend jenseits des Mainstream (via Net-News-Express):


    • Fake News!
      Erfundene Nachrichten oder auch Fake News sind oft so ehrlich wie Meinungsumfragen, DAX-Prognosen und Arbeitsmarktberichte. Viele stammen von Demoskopen, Statistikern und Leuten, die man, warum auch immer, als Experten bezeichnet.
    • Trump: Alles begann mit einem "Style Alert"
      Mit Trumps Amtsantritt droht eine massive Verquickung von Geschäftsinteressen des Präsidenten oder seiner Familie mit der Politik. Während der künftige US-Präsident Donald Trump in Anwesenheit seiner Familie sein erstes TV-Interview gab, schickten Mitarbeiter seiner Tochter Ivanka einen Kaufhinweis in die Welt: "Style Alert – Ivanka Trump trägt ihr Lieblings-Armband aus der Metropolis-Kollektion bei '60 Minutes'", hieß es da. Der TV-Auftritt des designierten Präsidenten als Werbeplattform für Schmuck? Dass das zu weit geht, war wohl auch den Trumps bald klar. Man werde die bisherige Geschäftspraxis wohl anpassen müssen, hieß es aus Ivanka Trumps Modelabel.
    • Kauft nicht beim Thor
      Am Ende ist es in der Bedeutung eine Nickeligkeit, aber eine Nickeligkeit, die mir, umso länger ich darüber nachdenke, immer weniger aus dem Kopf geht. Das Hamburger Abendblatt berichtet von einer Geschichte um eine Geschäftseröffnung, die nach zwei Stunden bereits wieder beendet war. Ungewöhnlich erst einmal, so ungewöhnlich, dass es sich lohnt sich die Umstände näher anzusehen. Es handelete sich um ein Bekleidungsgeschäft, genaugenommen um ein Geschäft der Kleidermarke "Thor Steinar". Die meisten politisch interessierten Menschen werden gleich wissen, worum es dabei geht, aber dem vielleicht nicht ganz so informierten Leser sei gesagt, dass es sich dabei um Kleidungsstücke handelt, die in rechten und auch braunen Kreisen recht beliebt sind. In linken Kreisen ist der Steinar Schriftzug wohl ein ziemlich rotes Tuch und in solchen Kreisen ähnlich provokant als würde man mit einer Israel Fahne eine durchschnittliche Moschee besuchen.
    • Schleusung übers Mittelmeer: Libyens Küstenstädte verdienen um 300 Mio. Euro jährlich
      Am Schmuggel von Flüchtlingen und Migranten über die zentrale Mittelmeerroute verdienen allein die Einwohner von Küstenstädten Libyens geschätzt zwischen 275 und 325 Millionen Euro im Jahr. Der Menschenschmuggel auf dieser Route reiche aber weit über Libyen hinaus. Insgesamt hätten in den ersten neun Monaten dieses Jahres mehr als 333.400 Migranten das Mittelmeer auf dem Weg nach Europa gequert, davon mehr als die Hälfte zwischen Libyen und Italien – und inzwischen liefen sogar 90 Prozent der Versuche, nach Europa zu gelangen, auf dieser Route. Das meldete der Kommandeur der EU-Marinemission EUNAVFOR MED vor der Küste Libyens, der italienische Konteradmiral Enrico Credendino, vergangene Woche in einem vertraulichen Bericht an den EU-Militärstab in Brüssel. Der Admiral betonte zugleich, die Kriegsschiffe der EU-Mission Operation Sophia seien zwar in der Seenotrettung der Migranten aktiv, aber keineswegs ein zusätzlicher Anreiz für diese von Schleusern genutzte Route.
    • Fidel Castro: "Die Völker werden unregierbar werden"
      Botschaft des kubanischen Revolutionsführers an die 11. Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung im Juni 2004 in São Paulo. Die Unctad, eine vor 40 Jahren gegründete Organisation, war ein edler Versuch der unterentwickelten Welt, innerhalb der Vereinten Nationen ein Instrument zu schaffen, das über den rationellen und gerechten internationalen Handelsaustausch ihrem Streben nach Fortschritt und Entwicklung dienen würde. Damals gab es viele Hoffnungen, im arglosen Glauben daran, dass die ehemaligen Metropolen Bewusstsein über ihre Pflicht und die Notwendigkeit, diese Zielstellung zu teilen, gewonnen hätten. Raúl Prebisch war der Hauptinspirator jener Idee. Er hatte das Phänomen des ungleichen Wirtschaftsaustauschs als eine der großen Tragödien analysiert, welche die wirtschaftliche Entwicklung der Völker der Dritten Welt hemmt.
    • Bundesliga: RB Leipzig vs. FC Schalke 2:1
      Fußball: RB Leipzig gegen Schalke 04. Das Duell der beiden formstärksten Teams der Bundesliga. Ein echtes Spitzenspiel. Das durch zwei schnelle Tore in beiden Halbzeiten und dadurch, dass RB Leipzig in der zweiten Halbzeit das gefährlichere und aktivere Team war, am Ende durchaus verdient an die Heimmannschaft ging. Ins Spiel gegangen war RB Leipzig ohne Veränderungen. Defensiv hatte man keine Wechseloptionen mehr übrig. Und offensiv gab es keinen Grund zu wechseln. Sodass es naheliegend war, dass man ohne Wechsel in die Partie geht. Auch Schalke gegenüber dem Darmstadt-Spiel ohne Veränderungen. Auch hier gab es keine auf der Hand liegenden Optionen oder Gründe, etwas an der Formation zu verändern.
    • Im Kino: Held im postheroischen Zeitalter
      Während ihm die Arbeiter und Angestellten für seine Wahnsinnslandung auf dem Hudson River noch zuprosten, findet sich Clint Eastwoods Pilot "Sully" im Griff von Überwachungstechnik, Nachrichtendiskurs, Bürokraten und Computersimulationen. Pablo Larraíns "Neruda" ist kein Biopic, sondern ein Künstlerfilm - Annäherung an einen politischen Poeten und einen poetischen Politiker. Als der Pilot Chesley "Sully" Sullenberger am 15. Januar 2009 den US-Airways-Flug 1549 wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen La Guardia/NY in Folge eines verheerenden Vogelschlags im Hudson River - erfolgreich! - notwassern musste, stellte dies auch eine, vom marktdurchdringenden Erfolg der Smartphones seit 2007 befeuerte, Urszene von Social Media als Instant-News-Plattform vor allen anderen Medien dar.
    • "Mary": Die Humanität kleiner Gesten
      Wie schützt man sich gegen Gewalt an Körper und Seele? Aris Fioretos’ meisterhafter Roman "Mary" über eine junge Frau, die in der griechischen Militärdiktatur gefoltert wird. "Ein Land kennt man erst, wenn man seine Gefängnisse erlebt hat", sagt eine der Frauen, als es um die Überlebenstechniken auf der Internierungsinsel geht. Wir befinden uns im Griechenland der Jahre 1973 und 1974, und die Gefängnisse der Militärs werden mit Faustschlägen, Elektroschocks und Vergewaltigungen betrieben. Kennt man das Land, wo die Obristen wüten? Ja und nein. In Aris Fioretos’ Roman Mary fallen kaum Klarnamen, trotzdem ist vieles kenntlich. Der Ort, der von den Häftlingen meistens nur die Ratteninsel genannt wird, erinnert an die Gefängnisinsel Jaros, die nach dem Putsch von 1967 zur Internierung politischer Gefangener genutzt wurde.
    • Gold: US-Terminhändler stampfen Positionen ein
      An der US-Warenterminbörse sind die Geschäfte mit Gold-Futures erneut stark zurückgegangen. Der Open Interest befindet sich auf dem niedrigsten Wert seit Anfang Februar.
    • Sergej Lawrow: "Die russisch-amerikanischen Beziehungen auf eine stabile Bahn zurückbringen"
      Am 1. Dezember veröffentlichte die italienische Zeitung Corriere della Sera ein ausführliches Interview mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. RT Deutsch übersetzte die wichtigsten Passagen des Gesprächs über den neuen US-Präsidenten, Syrien und die Ukraine. Glauben Sie, dass mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ein neues Kapitel im Dialog zwischen Moskau und Washington aufschlägt? Was für Beziehungen möchte Russland zum neuen US-Präsidenten aufbauen? Hat Moskau Donald Trump zum Präsidentenamt verholfen, was die Vertreter der Demokratischen Partei behaupten? Ich beginne mit dem letzten Teil Ihrer Frage. Einfache US-Bürger, die Trump bei den Wahlen am 8. November unterstützt haben, haben ihm zum Präsidentenamt verholfen. Wie Präsident Wladimir Putin mehrmals öffentlich erklärte, waren wir nie bestrebt, den Wahlkampf zu beeinflussen, denn das ist eine innere Angelegenheit der USA. Wenn jemand versuchte, sich einzumischen, dann waren es Verbündete der USA. Lesen Sie, was viele europäische Spitzenpolitiker während des Wahlkampfs über Trump gesagt und geschrieben haben.
    • Zufriedenheitsstudie in Italien: Friede, Freude, Eierkuchen
      In Wirklichkeit reicht das Gehalt kaum bis ans Monatsende. Das Nationale Institut für Statistik ISTAT hat kurz vor dem Verfassungsreferendum eine wahrlich lachhafte Statistik zum Zufriedenheitsgrad der italienischen Familien an ihrem Wohnort veröffentlicht. Demnach belaufen sich die Probleme der Familien auf Kriminalität, Smog und Verkehr, gefolgt vom Schmutz auf den Straßen, den schlechten Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Lärm. Diese Auswertung beschreibt eine heile Welt, die keineswegs der Wahrheit entspricht, denn anscheinend sorgen sich die italienischen Familien mehr um Umweltverschmutzung und Stau, als um die prekäre wirtschaftliche Lage, die hohe Arbeitslosenquote und die freudlose politische Situation.
    • Eine brisante Antwort der Bundesregierung zur wichtigen Rolle Ramsteins im US-Drohnenkrieg
      Die Bundesregierung hat am 30. November 2016 in einer Bundestagsfragestunde durch den Staatsminister im Auswärtigen Amt (AA) Michael Roth (SPD) nach mehrjähriger Verzögerung eine brisante Antwort auf eine parlamentarischen Anfrage des Abgeordneten Hunko (Die Linke) zur bedeutsamen Rolle der US-Airbase Ramstein im globalen US-Drohnenkrieg gegeben, mit der sie frühere eigene Auskünfte modifiziert. Staatsminister Roth erklärte jetzt u.a., „die US-Seite“ habe der Bundesregierung am 26. August 2016 mitgeteilt, dass „die globalen Kommunikationswege der USA zur Unterstützung unbemannter Luftfahrzeuge Fernmeldepräsenzpunkte auch in Deutschland einschlössen, von denen aus die Signale weitergeleitet würden. Einsätze unbemannter Luftfahrzeuge würden von verschiedenen Standorten aus geflogen, unter Nutzung diverser Fernmelderelaisschaltungen, von denen einige auch in Ramstein laufen würden.
    • Flüchtlingsabkommen: NATO setzt ihre Ägäis-Mission fort
      Seit Februar überwacht die Nato das Flüchtlingsabkommen zwischen Ankara und Brüssel. Die Türkei dringt auf ein Ende – stattdessen schickt Deutschland Mitte Dezember eine Fregatte, die die Führung der eingesetzten Schiffe übernehmen soll. „Die deutsche Fregatte ,Sachsen‘ verlegt Mitte Dezember in das Mittelmeer und bereitet sich vor, die Führung des Verbandes zu übernehmen, so dass die Aktivität in der Ägäis bis auf weiteres unverändert fortgesetzt werden kann“, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der F.A.S. mit. Das Schiff löst Ende des Monats eine niederländische Fregatte ab.
    • Die Führung der Deutschen Bahn hat schnell auf eine Einladung der U.S. Army in Europa reagiert
      Die Deutsche Bahn ist bereit, der U.S. Army Europe jederzeit genügend Tiefbett-Güterwagen für den Transport schwerer Kampfpanzer Richtung Osten zur Verfügung zu stellen. LTG (Generalleutnant) Ben Hodges, der Kommandeur der U.S. Army Europe in Wiesbaden, hatte die Chefs der Deutschen Bahn / DB und der DB Cargo zu Gast. Der Besuch, der vom USAREUR Host Nation Relations Office (vom Büro der U.S. Army Europe, das für Verbindungen zur Gastgebernation zuständig ist) organisiert wurde, war im September in Berlin vereinbart worden, wo sich LTG Hodges und Bahnchef Rüdiger Grube zufällig trafen. Die von Dr. Grube geführte DB und die von Dr. Jürgen Wilder geführte DB Cargo beschäftigen mehr als 300.000 Personen und machen einen Umsatz von über 30 Milliarden Euro.
    • Wahlen in Österreich - Champagner im Schnee
      Ich mag keine Nazis. Es gibt aber ein Problem: Einige Nationalisten scheinen Dinge zu mögen, die ich ebenfalls mag. Tritt ein solcher Fall ein, dann versuche ich mich damit zu trösten, dass Nationalisten ja noch lange keine Nazis sind. Ich hege übrigens schon seit Langem den Verdacht, dass viele Nationalisten im Grunde nur verkappte Realisten sind. Ich glaube, Norbert Hofer ist genau so ein Fall. Ich schreibe diesen Artikel kurz vor der österreichischen Präsidentenwahl. Ohne deren Ausgang zu kennen, fällt es mir leichter Sympathien, Prognosen und Hoffnungen zu äußern.
    • Pennsylvania: Grüne ziehen Antrag auf Neuauszählung zurück
      Die Stimmenverteilung bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl 2016 wird im Bundesstaat Pennsylvania nicht noch einmal überprüft. Die Grünen-Präsidentschaftskandidatin Jill Stein zog ihren Antrag auf eine Neuauszählung der Stimmen zurück. Die geplante Überprüfung des Wahlergebnisses sei zu teuer, begründete die Politikerin am Samstag auf Twitter ihre Entscheidung. Ursprünglich hatte Stein sowohl in Pennsylvania als auch in Michigan und Wisconsin eine Neuauszählung beantragt. In diesen drei Bundesstaaten hatte der künftige Präsident Donald Trump ebenso knapp wie überraschend gegen Hillary Clinton gewonnen.
    • Merkel will es noch mal schaffen
      Willkommen beim Krönungsparteitag der CDU. Eine Rede der Kanzlerin wird unvermeidlich sein und in allen Programmen übertragen werden. Und am Ende steht die Große Frage: Wovon hat sie geredet? Wer sind wir? Wovon reden wir, wenn wir von uns reden? Auf dem Reichstag steht in Stein gemeißelt: „Dem deutschen Volk“. Weil er ein Geschenk des Kaisers an sein Volk ist, der Reichstag, nicht „Das deutsche Volk“. Der Kaiser sollte das Volk repräsentieren, und schenkte ihm in seiner großen Gnade und Güte ein Parlament. So wurden die damaligen Machtverhältnisse ausgedrückt. Auf so etwas wurde damals geachtet.
    • Programmbeschwerde: Attentat auf Präsident Duterte verschwiegen
      Sehr geehrte Damen und Herren des Rundfunkrates, sehr geehrter Herr Intendant Marmor, Wenn auf ein Staatsoberhaupt ein Attentat versucht wurde, dem mehrere Leibwächter zum Opfer fielen, ist das grundsätzlich eine Spitzenmeldung für jeden Nachrichtensender – sollte man meinen. Wann gibt es Abweichungen von dieser journalistischen Selbstverständlichkeit? Wenn das Anschlagsziel ein erklärter Gegner US-amerikanischer Hegemonialpolitik ist, zum Beispiel Präsident eines Entwicklungslandes wie die Philippinen mit 101 Millionen Einwohnern, wenn der Attentatsversuch eine deutliche US-amerikanische Duftmarke hat – und wenn der Nachrichtensender ARD-aktuell heißt und sein Chefredakteur Dr. Gniffke. Dann wird ein solcher Attentatsversuch schlichtweg ignoriert, Informationen darüber werden unterschlagen.
    • Auch der De-facto-Präsident in Brasilien soll jetzt abgesetzt werden
      In Brasilien strengt die oppositionelle Partei Sozialismus und Freiheit (PSOL) ein Absetzungsverfahren gegen den De-facto-Präsidenten Michel Temer an. Der Vorwurf: Duldung von Machtmissbrauch innerhalb seiner Ministerriege. Hintergrund ist ein dubioser Fall von Amtsmissbrauch zweier Minister seiner Regierung, die vergangene Woche ihren Rücktritt einreichen mussten. Am Strand von Salvador soll das Luxus-Hochhaus "La Vue Ladeira da Barra" errichtet werden. Temers Regierungsminister Gedell Vieira Lima hat sich in dieser Immobilie als Privatmann bereits eine Wohnung gesichert. Das örtliche Denkmalschutzamt in Salvador hat nichts gegen den Bau des neuen Strand-Hochhauses.
    • Bundesregierung weiß nichts über Opfer in Afghanistan
      »Machen wir uns keine Illusionen: Der Kampf gegen den Terror wird noch lange dauern und wird uns einen langen Atem abverlangen. Schnelle Erfolge sind keineswegs garantiert.« Das sagte Gerhard Schröder, als er im November 2001 im Bundestag für den Afghanistan-Einsatz warb. Fünfzehn Jahre später ist die Bundeswehr noch immer vor Ort und wird es nach dem Beschluss des Kabinetts für mindestens ein weiteres Jahr bleiben. Am Donnerstag diskutierte das Parlament den Antrag der Koalition in erster Lesung. Es gebe Fortschritte in Afghanistan, erklärte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Heike Hänsel (LINKE) wies dagegen auf die Millionen Geflüchteten hin, darauf, dass das Land zu den ärmsten der Welt und die Regierung zu einer der korruptesten gehöre.
    • DOSB-Mitgliederversammlung: Die Sportfamilie im Vakuum vereint
      Nach der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes steht für Andrea Schültke fest: Es wird noch Jahre brauchen, bis gute Verbandsführung wirklich gelebt wird. Die Werte des Sports blieben weiter eine schöne Phrase für Broschüren. Otto von Guericke war im 17. Jahrhundert Bürgermeister von Magdeburg. Und er war auch der Erfinder der Luftpumpe. Im Jahr 1661 hat er mit einer Weiterentwicklung ein berühmtes Experiment gestartet: Zwei Halbkugeln aus Eisen wurden luftleer gepumpt und 16 Pferde versuchten, diese Kugeln auseinander zu ziehen – vergeblich.
    • Griechenlands Verschuldung ist größte Lüge des Jahrhunderts
      Der amerikanische Großinvestor Paul Karazian und größte private Gläubiger Griechenlands charakterisiert die Höhe der griechischen Verschuldung als die größte Lüge des Jahrhunderts.
    • Worum es bei der Wahl wirklich geht
      Wenn unmittelbar vor der Bundespräsidentenwahl noch ein Video mit „Omas“ via Avaaz gegen Norbert Hofer in Umlauf gebracht wird, sollte alles klar sein, denn diese Plattform ist eine Frontorganisation unter anderem für Kriegshetze. Interessant ist, dass Avaaz, den Grünen und die Linkswende, die eben unter dem Motto F*ck Hofer demonstriert, sektenartige Züge nachgesagt werden.
    • Kriegsverbrechen: Ukraine kappt Wasserversorgung für über eine Million Menschen in der Ostukraine
      Die ukrainische Regierung hat am 1. Dezember 2016 die Wasserversorgung von 1,2 Millionen Menschen im von den ostukrainischen Rebellen gehaltenen Donbass in der Region Luhansk gestoppt. Das melden ukrainische Nachrichtenportale, zuvor warnte schon das Internationale Rote Kreuz. Vorgeblicher Grund für das Einstellen der Wasserversorgung sind angeblich ausgebliebene Zahlungen aus den Rebellengebieten, die auf die Wasserversorgung aus dem von der Regierung gehaltenen Teil der Region angewiesen sind.
    • Die CDU kennt (bei dreisten Sprüchen) keine Obergrenze
      Armin Laschet, nicht gerade der kleine Ortsvereinsvorsitzende der CDU, sondern ein Vize-Parteichef, findet die Debatte um eine "Obergrenze" doch inzwischen sehr theoretisch. Darauf komme ich gleich noch. Außerdem - und das ist die Dreistigkeit - meint er, es fehle der "Obergrenze" an der Rechtsgrundlage, mit den Worten: "Ein Grundrecht kennt keine Obergrenze." Vielleicht sollte Herr Laschet einfach einmal einen Blick in das Grundgesetz werfen, wo die Grundrechte beschrieben sind. Er sollte sich ansehen, wie viele Grundrechte inzwischen ihre Obergrenzen erhalten haben. Das Post- und Fernmeldegeheimnis zum Beispiel. Da sitzt die Obergrenze so tief, dass das ehedem gemeinte Recht schon längst nicht mehr zu erkennen ist. Geheimhalten darf nur die Regierung, und sie tut es, zum Beispiel wenn wir nicht wissen dürfen, wer alles über die "Selektorenliste" mit Hilfe des BND von den USA in seinen Grundrechten verletzt wurde. Mit der Meinungsfreiheit ist es nicht anders. Die Überwachung der korrekten Meinung ist inzwischen sogar privatisiert worden.
    • Wird die CDU in der nach Merkel Ära verboten?
      Die Zeiten für Deutschland werden nicht besser, auch unter Angela Merkel nicht. Sie ist drauf und dran ihre vierte Amtszeit zu realisieren. Nur Leichtgläubige behaupten, dass sie zur Verschrottung Deutschlands noch eine fünfte Amtszeit benötigen würde. Gründe genug, über ein offizielles Verbot der CDU nachzudenken, spätestens in der nach Merkel Ära, besser aber jetzt.
    • Bundesverfassungsschutz: "Völlig ratlose" Aktenvernichter
      NSU-Ausschuss: Der Inlandsgeheimdienst führt Parlament und Öffentlichkeit fortgesetzt vor. Das Stück, das der Bundesverfassungsschutz um die Verschleierung seines Wissens über das NSU-Trio aufführt, wird immer tolldreister. Es heißt: Täuschung von Parlament und Öffentlichkeit und erlebt permanent neue Aufführungen. So auch in der jüngsten Sitzung des Bundestags-Untersuchungsausschusses Anfang Dezember 2016, sprich: fünf Jahre nach Aufdeckung des Skandals. Drei VS-Beamte - vier verschiedene Darstellungen: So lässt sich das Auskunftsverhalten des Dienstes zur Frage der illegalen Aktenvernichtungen im Amt zur Zeit zusammenfassen.
    • Matteo Renzis Schicksalswahl
      Im Wahlkampf zum von Premierminister Matteo Renzi für Sonntag angesetzten Referendum über die Verfassungsreform zur Abschaffung des Senats als zweiter Parlamentskammer werden noch einmal alle Register gezogen. Bei der Abstimmung entscheidet sich, ob der Senat in eine Regionalkammer ähnlich dem deutschen Bundesrat umgewandelt und die Zahl der Senatoren von 315 auf 100 verkleinert wird. Bei einem »No« (Nein) will Renzi zurücktreten. Ob er bei seiner Entscheidung bleiben wird, ist jedoch ungewiss. Die Führung seines sozialdemokratischen Partito Democratico (Demokratische Partei, PD) und Minister seines Kabinetts haben ihn bereits aufgefordert, auch im Falle einer Niederlage im Amt zu bleiben.
    • Deal geplatzt: US-Veto verhindert chinesische Übernahme von deutschem Unternehmen
      Durch das Veto von Barack Obama hat die US-Regierung die Übernahme des deutschen Chipanlagenbauers „Aixtron“ durch einen chinesischen Investor verhindert. Als Grund wurden aus Washington „Sicherheitsbedenken“ genannt. Laut US-Finanzministerium habe Obama eine entsprechende Anordnung erlassen, um die Übernahme zu stoppen. Damit habe man den Empfehlungen des „Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS)“ folge geleistet. Dieses hatte dem US-Präsidenten nahelege, die Freigabe nicht zu erteilen.
    • Hyperinflation: Venezuela führt größere Scheine ein
      Das Rattern der Geldzählmaschinen ist in Venezuela zum dominierenden Alltagsgeräusch geworden. Um mit der galoppierenden Inflation Schritt zu halten, führt das Land mit den größten Ölreserven der Welt größere Geldscheine ein. Der sozialistische Präsident Nicolás Maduro kündigte in Caracas entsprechende Maßnahmen der Zentralbank an: „Wir werden Millionen von 500-Bolívares-Scheinen in Umlauf bringen und danach Millionen von 5000-Bolívares-Scheinen.“ Nirgendwo weltweit ist derzeit die Inflation höher als in Venezuela.
    • Herr Schulz mit Stern und Schulterband
      So empfängt eine große Nation ihre besten Söhne, wenn diese zurückkehren von einer jahrelangen beschwerlichen und gefährlichen Reise an ferne Gestade, wo sie unter Aufbietung all ihrer Kräfte für das Gute gekämpft haben. Großer Bahnhof in Berlin, Bahnhof für Martin Schulz, der beinahe zehn Jahre nach seiner letzten Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz heute mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband geehrt wird. Ein historischer Moment, denn Schulz ist der erste sozialdemokratische EU-Parlamentspräsident, der sich das so selten vergebene Schulterband umwerfen darf.
    • François Fillon: Leitfigur des neuen bürgerlichen Konservativismus in Frankreich und Europa?
      In Frankreich Fillon, in England May, in Österreich vielleicht eine schwarz-blaue Koalition und in den USA Trump, den man eher der alternative right zurechnen muss: Da stünde Angela Merkel recht isoliert da. In den letzten Jahren haben in vielen europäischen Ländern Parteien Auftrieb erhalten, die man mehr oder weniger einem Spektrum zu ordnen kann, das, wenn auch recht ungenau, oft mit Vokabeln wie „rechtspopulistisch“ beschrieben wird. Es handelt sich um Protestparteien, die sich bewusst und in provozierender Weise über die Prinzipien der politischen Korrektheit hinwegsetzen und mit ihren radikalen Forderungen etwa zur Immigrationspolitik eine gewisse Ähnlichkeit mit der „alternative right“ in Amerika aufweisen, die in den jüngsten Präsidentschaftswahlen einen überraschenden Triumph gefeiert hat.
    • Kissinger - Trump ist niemandem verpflichtet
      Der chinesische Präsident Xi Jinping hat Henry Kissinger nach Peking eingeladen, um von ihm zu erfahren, wie Donald Trump wirklich tickt und was seine zukünftige Politik gegenüber China sein wird. Der 93-jährige ehemalige amerikanische Aussenminister hat eine lange Beziehung zu China, angefangen 1972 als er für Präsident Richard Nixon die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen einleitete. Höhepunkt der "Ping-Pong" genannten Diplomatie war der Staatsbesuch von Nixon am 21. Februar 1972 in Peking und die Gespräche die er mit Mao Zedong führte. Dabei wurde vereinbart, dass die USA ihre Truppen aus der Republik China (Taiwan) abziehen. Die chinesische Führung betrachtet Kissinger als alten Freund Chinas, der mindestens 80 Mal das Land seit seiner "Geheimmission" 1972 besucht hat.