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    Hier finden Sie laufend aktualisierte Meldungen, aggregiert aus Medienquellen vorwiegend jenseits des Mainstream (via Net-News-Express):


    • FDP-Vize will Haft für »Integrationsverweigerer«
      Der FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat Haftstrafen bei bestimmten Fällen von »Integrationsverweigerung« gefordert. Der Staat müsse viel entschlossener seine Sanktionsmöglichkeiten nutzen, gibt ihn die Deutsche Presse-Agentur wieder. Kubicki äußerte sich laut der Agenturmeldung nur ungenau dazu, in welchen Fällen er diese drastische Maßnahme für denkbar halte. Wenn muslimische Eltern ihre Töchter nicht zum Schwimmunterricht schicken oder in der Türkei zwangsverheiraten, sei das nicht hinnehmbar, so Kubicki.
    • Serco: Der größte Konzern, von dem Sie nie etwas gehört haben
      Serco – höchst wahrscheinlich haben Sie nie von diesem Unternehmen gehört. Falls doch, haben Sie wahrscheinlich keine Vorstellung vom ungeheueren Ausmaß des multinationalen Konzerns und seiner Aufträge. Von Transport bis zu Flugüberwachung, der Ausstellung von Führerscheinen in Kanada bis hin zum Betrieb aller sieben Abschiebehaftanstalten für Immigranten in Australien, Privatgefängnissen im Vereinigten Königreich, die Existenz von Militärbasen, den Betrieb von Atomwaffenarsenalen, aller Schulen in Bradford – überall dort ist Serco daran beteiligt, Menschen zu transportieren, auszubilden oder festzuhalten.
    • Fenster der Verwundbarkeit
      Nicht nur die polizeiliche Reaktion auf den Gewaltakt in einem Münchner Einkaufzentrum zeigt, wie sehr Deutschland längst im Anti-Terror-Modus lebt. Eine Großstadt wird für einen Abend und fast eine ganze Nacht stillgelegt. Nach dem Amoklauf eines jungen Deutsch-Iraners, wie die Polizei ermittelt hat, ist das öffentliche Leben vollends unterbrochen. Weder nach der Geiselnahme israelischer Sportler bei den Olympischen Sommerspielen im Jahr 1972 noch beim Attentat auf das Münchner Oktoberfest Ende September 1980 hat es eine derart drastische Reaktion gegeben, die eine ganze Stadt dem vorübergehenden Ausnahmezustand unterwirft. Es gab zehn Todesopfer inklusive des Täters, der sich selbst erschossen haben soll.
    • Putin will NATO mit Ukraine-Friedensmarsch vernichten
      Frieden ist ein heikles Thema. Generell ist es eine Sache, die man den Russen nicht überlassen kann, offenbar ist es ein Privileg der NATO. Wie es aussieht, hat der russische Despot Putin nunmehr einen Friedensmarsch in der Ukraine angezettelt, um die NATO nachhaltig zu schädigen. Die betroffenen Friedens-Marschierer wissen offenbar noch nichts von ihrem Missbrauch.
    • Luftangriffe auf Aleppo: Mehrere Feldkrankenhäuser getroffen
      In der belagerten syrischen Stadt Aleppo wurden vier Feldkrankenhäuser und eine Blutbank angegriffen. Es handele sich um Kriegsverbrechen, teilt der Mediziner-Verband mit - die Kliniken mussten ihren Betrieb einstellen.
    • Nach Obama: Die Welt vor Trump?
      An der letzten Präsidentenwahl – im Jahr 2012 – nahmen am Ende um die 53 Prozent der Wahlberechtigten teil. Als Obama 2008 zum ersten Mal kandidierte, was die Kampagne außergewöhnlich spannend machte, lag die Wahlbeteiligung noch um drei Prozent höher. Die diesjährigen Primaries der Republikaner mobilisierten bereits 17 Prozent ihrer eingetragenen Wähler und damit eine ungewohnt große Zahl. Bei den Demokraten belief sich die entsprechende Größe dagegen trotz der lebhaften Auseinandersetzung um die Präsidentschaftskandidatur auf lediglich 12 Prozent. Gewiss, dass alles erlaubt noch keine tragfähigen Prognosen darüber, was am 8. November passieren wird – und doch haben die Demokraten durchaus einigen Grund zur Beunruhigung. Kann Hillary Clinton – ausgestattet mit dem politischen „Kapital“ von zwei Amtsperioden als engagierte First Lady, anderthalb Amtsperioden als medial überaus präsente Senatorin des Staates New York und einer Amtszeit als Außenministerin – tatsächlich das Historische schaffen und die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden?
    • Alte Unionsforderungen nach München wieder auf dem Tisch
      Bundeswehr im Innern, mehr Videoüberwachung: Nach dem Amoklauf von München werden aus der Union altbekannte Forderungen wieder laut. Dabei loben Politiker aller Coleur die »hoch professionelle« Arbeit der Polizei.
    • Zähe Verhandlungen um Völkermord an den Herero
      Während des Herero-Nama-Krieges vor über 100 Jahren töteten deutsche Kolonialtruppen rund 100.000 Einheimische. Die Bundesregierung habe sich schwergetan, von Völkermord zu sprechen, sagt der Afrika-Historiker Jürgen Zimmerer. Denn damit stelle sich die Frage der Entschädigungen. Er rechnet mit zähen Verhandlungen.
    • Wenn Jobcenter arbeitslose Menschen in die Insolvenz treiben
      Ein Blick auf Überschuldung und ein "professionalisiertes Inkasso-Unternehmen": 70 Prozent der arbeitslosen Menschen werden von den Jobcentern mehr oder weniger betreut, weil sie im Hartz IV-System gelandet sind. Und der normale Bürger nimmt an, dass es die Hauptaufgabe der Jobcenter sei, diese Menschen oder wenigstens so viele wie möglich von ihnen wieder in eine Erwerbsarbeit zu bringen, mit der sie sich ganz oder zumindest teilweise aus der Hilfebedürftigkeit verabschieden können. Nun weiß man seit langem, dass ein veritables Vermittlungshindernis bei einem Teil der Arbeitslosen im Tatbestand der Überschuldung vorliegt, dessen Begleitfolgen wie Lohnpfändung, aber auch die Auswirkungen auf die Arbeitsbereitschaft der Betroffenen dazu führen, dass eine Vermittlung oftmals scheitert oder gar nicht erst zustande kommt.
    • Kein Platz für Kinder
      Die Zahl der in Kitas oder von Tagesmüttern und -vätern betreuten Kinder unter drei Jahren steigt. Das hat am Donnerstag das Statistische Bundesamt bekanntgegeben. Demnach waren zum 1. März dieses Jahres mehr als 721.000 unter Dreijährige in Betreuung. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es rund 26.000 weniger. Um den Bedürfnissen aller Eltern gerecht zu werden, sind aber nicht genügend Plätze vorhanden.
    • Italiens Banken sind so kaputt wie das Theater von Taormina
      Nach den Wirren des Brexit – und der derzeitigen Ungewissheit über den Fortgang der Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU! – schiebt sich ein jahrzehntealtes Problem wieder mal in den Vordergrund: Italiens Banken sind so kaputt wie das Theater von Taormina, und die Schulden sind so gefährlich wie die Magmakammer des Ätna.
    • Washington erschwert den Disput um das südchinesische Meer
      Eine Verhandlungslösung zwischen der Volksrepublik China und den Philippinen über den sino-philippinischen Streit bez. der Eigentumsrechte der Spratley Inseln (in China als Nansha Inseln bekannt) erscheint möglich mit dem Wechsel der Regierung in Manila. Die Amtszeit von Benigno Aquino III und dem Außenminister Albert de Rosario, die beide Gespräche mit Beijing ablehnten, endete am 30. Juni. Sie wurden ersetzt durch Rodrigo Duterte als Präsident und Perfecto Yasay Jr. Als Außenminister.
    • Gibt Trump Welt Hoffnung auf Multipolarität?
      Wenn unisono die deutschen Medien über Trump herziehen, sollte man sich überlegen, was an diesem Phänomen ist. Woher kommt sein rasanter Aufstieg, die Zustimmung, die er in breiten Teilen der Bevölkerung erfährt. Sind das alles Rassisten dumme Rassisten, wie uns unsere Medien Glauben machen wollen?
    • Russische Sportler dürfen starten
      Am Sonntagnachmittag entschied das IOC, Russland nicht komplett von Olympia auszuschließen. Das Zulassungsprozedere für die Reise nach Rio ist für russischer Sportler allerdings aufwendig.
    • Neue Strategie: Pentagon auf der Suche nach billigen Kampfdrohnen
      Bislang setzte man auf große Kampfdrohnen, jetzt will man zum massenhaften Einsatz günstige, weitreichende und schnelle Drohnen, deren Verlust sich verschmerzen lässt. Schon länger ist von Kamikaze-Drohnen die Rede (Minidrohnen: Ideale Waffen für Anschläge und Morde). Sie sollen klein und kostengünstig sein, in der Luft zur Zielerkundung schweben und schließlich in ein Ziel stürzen können, um Feinde zu töten oder etwas zu zerstören. Ferngesteuerte Kampfdrohnen haben das Zeitfenster zwischen Zielerkennung und -vernichtung geschlossen. Aber das Militär will auch Ziele möglichst dort umgehend und weltweit angreifen, wo sich keine Drohnen in der Nähe befinden.
    • Bologna-Prozess: Abschied von den Leistungspunkten
      Das Punktesystem war das große Versprechen der Bologna-Reform, doch in der Praxis hat es sich als untauglich erwiesen. Nun wird es stillschweigend beerdigt. Die Steigerung der Studentenmobilität war das große Versprechen der Bologna-Reform. Studenten sollte durch die Schaffung eines einheitlichen „Europäischen Hochschulraumes“ ein problemloser Wechsel ermöglicht werden, zwischen Fachbereichen ihrer eigenen Hochschule, zwischen Hochschulen ihres Heimatlandes und ganz besonders zwischen Hochschulen in verschiedenen europäischen Staaten. Voraussetzung dafür sei, so die Überlegung der europäischen Bildungsminister, dass die Studienleistungen an den Hochschulen vergleichbar gemacht würden.
    • Notenbanken drucken und werten die Währungen ab
      Die EZB beließ auf ihrer Sitzung am Mittwoch den Leitzins unverändert bei 0,00% und den Einlagensatz bei -0,4%. Die monatlichen Käufe von Staatsanleihen im Volumen von 80 Mrd. Euro monatlich sollen unverändert bis März 2017 andauern, was die Papiergeldmenge um den entsprechenden Betrag ausweiten und den Euro so sukzessive entwerten wird. Die zehnjährigen Bundesanleihen fielen wieder in den negativen Bereich. Ansonsten gab es keine nennenswerten Marktreaktionen auf das Sitzungsergebnis, wobei der Goldpreis – nach einem kurzzeitigen Rückgang als Reaktion auf die Rede des Zentralbankchefs Mario Draghi – zusammen mit Silber nach oben schoss, nachdem am Vormittag bereits signifikante charttechnische Unterstützungen erreicht wurden.
    • Obamas Außenpolitik: Kein Balancing im Nahen und Mittleren Osten?
      Das Weiße Haus konnte außenpolitisch lange Zeit nicht selbständig handeln. Bis 2012 bestimmten die Interventionisten aus den Bush- und Clinton-Teams das Feld. Die wesentlichen Grundlinie, nämlich die Zerstörung des Irak und Syriens, liefen auch nach 2013 weiter. Beim Thema Iran setzte Obama jedoch andere Akzente. Lässt sich Offshore Balancing als Strategie in der Region ausmachen? Teil 2 zu Obamas Außenpolitik.
    • Russische Kampf-Jets bombardieren US-Stützpunkt in Syrien
      Russland hat bestätigt, im Juni in Syrien einen US-Luftwaffenstützpunkt bombardiert zu haben. Die Briten hatten den Stützpunkt kurz zuvor verlassen. Interessant: Die US-Regierung hat bisher nicht gegen den Angriff protestiert. Russland und die USA kooperieren in Syrien. Am Freitag kam es erneut zu heftigen Gefechten zwischen der syrischen Armee und islamistischen Söldnern.
    • München-Massaker: Rache für Mobbing?
      Eineinhalb Tage nach dem Massaker in einem Münchner McDonalds-Schnellrestaurant und einem gegenüberliegenden Einkaufszentrum gibt es mehr gesicherte Informationen als in der Tatnacht, in der wilde Gerüchte über drei Schützen mit Langwaffen zu mehreren Panikausbrüchen an anderen Münchner Ortsteilen führten. Der Einzeltäter Ali S. benutzte für seine Tat angeblich eine sehr handliche Waffe aus Österreich: Eine Glock 17, für die er 300 Schuss 9 Millimeter-Munition in seinem Rucksack bereithielt. Die Waffe war Medienberichten nach nicht registriert, aber ihre Seriennummer war herausgefeilt. [Update: Inzwischen spricht das bayerische Landeskriminalamt von einer Waffe tschechischer oder slowakischer Herkunft, die zu Dekorationszwecken hergestellt und dann "scharf" gemacht wurde.
    • Stabil ist nur die Illusion
      Was wäre, wenn die EZB monatlich 80 Milliarden Euro für etwas Sinnvolles druckt? Damit würde doch jeder auf dieser Welt satt. Nein, diese Idee ist wirklich saudumm. Sorry!
    • Amnesty kritisiert Türkei: ?Glaubwürdige Hinweise? auf Fälle von Folter
      Der türkische Staatspräsident Erdogan greift per Dekret hart durch ? zum Schutz der Demokratie, wie die Regierung des Landes betont. Kritiker sehen dahinter allerdings ?die größte Hexenjagd? in der türkischen Geschichte.
    • Frust über EU-Mitgliedschaft: Die Niederländer flirten mit dem "Nexit"
      Die Niederländer und die EU - Liebe war das noch nie. Rechtspopulist Gert Wilders will das Land am liebsten schon morgen von Brüssel loseisen. Doch was denken die Bürger über den "Nexit"?
    • "Völlig von Sinnen": Mann tötet Frau mit Machete
      Schon wieder ein blutiger Angriff in Deutschland: In Reutlingen haut ein Mann mit einer Machete um sich. Eine Frau stirbt, zwei Menschen werden verletzt. Medienberichten zufolge fährt ihn daraufhin ein Autofahrer um, die Polizei setzt den Mann fest.
    • Bemerkenswerte Hellseherei: Bayerns Innenminister forderte vor „Amoklauf“ in München Militäreinsatz im Inneren unter „Oberhoheit“ der Polizei
      Bayerns Innenminister Herrmann fordert in einem heute erschienenen, aber vor dem „Amoklauf“ in München geführten Interview genau das, was laut Bundesverteidigungsministerin Leyen in München kurz bevor stand: den Bundeswehreinsatz im Inland als Ordnungsmacht, unter „Oberhoheit“ der Polizei.
    • Internet-Fahndung nach verschwundenem Gewerkschaftshaus
      Internet-Fahndung nach verschwundenem Gelnhäuser Gewerkschaftshaus: sachdienliche Hinweise über dessen Verbleib nimmt der Historisch-Demokratische Verein Mittel-Gründau (HDV-MG) entgegen. Ebenso gefahndet wird nach dem Gewerkschaftshaus Langenselbold, nach den Parteibüros von KPD & SPD in Gelnhausen, nach Druckereien, Bildungseinrichtugen, Seminarhäusern in der Region Main-Kinzig, die um die 1933/34 von der Bildfläche verschwunden sind – so wie auch die Vereinsheime des größten deutsche
    • Killerspiele-Debatte nach Amoklauf: Nicht wegducken, Games-Branche!
      Der Amoklauf von München eines 18jährigen lässt die Killerspiele-Debatte wieder aufleben. Die Games-Branche sollte sich dieser Diskussion stellen und sich nicht wegducken.
    • Nizza, München & Gutjahr – Zufall oder nicht?
      Der deutsche Journalist Richard Gutjahr filmte den LKW in Nizza und war auch beim Münchner Amoklauf vor Ort. Zufall? Vielleicht. Wenn da nicht einige Ungereimtheiten wären.
    • IS: Massenmord an Schiiten in Afghanistan
      80 Tote bei einem Anschlag in der Hauptstadt Kabul. Taliban nennen Attacke "Angriff von Feinden". Im April dieses Jahres ging das deutsche Innenministerium auf eine Anfrage der Linksfraktion auf die Sicherheitslage in Afghanistan ein. Es ging um Rückführung von Flüchtlingen. In seiner Antwort entwarf das Ministerium das Bild eines Landes mit "vergleichsweise stabilen" Gegenden, in die Afghanen zurückkehren könnten. Auf Nachfrage präzisierte man: Die Lage in den "meisten urbanen Zentren" gelte als "ausreichend kontrollierbar".
    • Farage startet Tour in Europa, um weitere Länder zum EU-Austritt zu bewegen
      Der britische EU-Gegner will auch in anderen Staaten in Europa dafür sorgen, dass es Referenda zum EU-Austritt gibt. Erste Station seiner Tournee ist Griechenland. Seine Aktivitäten werden vor allem in der Finanzbranche mit großem Interesse beobachtet.
    • Der Putsch in der Türkei, der US-Militarismus und die Zerstörung der Demokratie
      Eine Woche nach dem gescheiterten Militärputsch gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan besteht kein Zweifel mehr, dass Washington maßgeblich an den blutigen Ereignissen in Istanbul und Ankara beteiligt war. Hochrangige türkische Militärs mit engen Beziehungen zum Pentagon waren direkt in den Umsturzversuch involviert. Zu ihnen gehört auch der Kommandeur des Luftwaffenstützpunkts Incirlik, auf dem die USA ihr größtes Atomwaffenarsenal in Europa lagern. Von dort aus fliegen sie Bombenangriffe gegen den Irak und Syrien. Mehrere Flugzeuge, die den Putsch unterstützten, starteten unter den Augen des US-Militärs von Incirlik. Als sich abzeichnete, dass der Putsch scheitern würde, ersuchte der türkische Kommandeur des Stützpunkts um Asyl in den USA.
    • Flughafen Hahn: Blind vor der Babyöl-Connection
      Der Hahn-Skandal und kein Ende: Neue Details zum geplatzten Flughafengeschäft erhöhen den Druck auf die Landesregierung und KPMG. Ein früherer Ermittler äußert scharfe Kritik. In dem gescheiterten Geschäft um den Regionalflughafen Hahn in Rheinland-Pfalz hat es offenbar noch mehr Pannen gegeben als bislang bekannt. Die Beratungsgesellschaft KPMG verzichtete bei der Due-Dilligence-Prüfung des Bieters „Shanghai Yiqian Trading Company“ (SYT) nicht nur komplett auf die Überprüfung der Geschäftsadresse, sondern ließ auch den Check der sozialen Netzwerke vollkommen außen vor.
    • Bundesbehörden halten Akten zur Militärdiktatur in Argentinien geheim
      Mehr als 30 Jahre nach Ende der Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983) hält die Bundesregierung nach wie vor Akten über die Rolle der westdeutschen Politik und Diplomatie unter Verschluss. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die amerika21 exklusiv vorlag. Demnach finden sich in den Archiven des Bundesnachrichtendienstes (BND), des Bundeskanzleramtes und auch des Auswärtigen Amtes Dokumente mit Bezug zur Militärdiktatur, die mit einem sogenannten Sperrvermerken versehen sind. Sie sind nicht öffentlich einsehbar. Normalerweise werden Akten aus Bundesbeständen nach 30 Jahren automatisch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.