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    Hier finden Sie laufend aktualisierte Meldungen, aggregiert aus Medienquellen vorwiegend jenseits des Mainstream (via Net-News-Express):


    • Warum wir eine neue Sammlungsbewegung brauchen
      Es ist an der Zeit, dass der Unmut wieder eine progressive Stimme bekommt – und letztlich auch die Macht , Politik und Wirtschaft in Deutschland zu verändern. Die liberale Demokratie befindet sich in einer tiefen Krise. Äußeres Zeichen sind die Wahlsiege rechtsnationaler, offen illiberaler Kräfte – von Donald Trump über Victor Orbán bis zu Matteo Salvini. Auch in Deutschland taumeln die ehemaligen Volksparteien von einer Wahlniederlage zur nächsten und erreichen gemeinsam gerade noch ein gutes Drittel aller Wahlberechtigten.
    • Warum Erdoğan bei den Wahlen in der Türkei siegte
      Bereits im ersten Anlauf schaffte der Staatspräsident die Wiederwahl – doch es gibt eine große Kluft zwischen der Türkei und der Welt draußen. Wenn die Botschafter von 50 großen Ländern den türkischen Präsidenten wählen würden, so sagte der türkische Regierungssprecher und stellvertretende Premier Bekir Bozdag, dann würden sie Muharrem Ince wählen. Tun sie aber nicht. Der aussichtsreichste Kandidat der Opposition ist rasch untergegangen. Tayyip Erdoğan hat wieder einmal alle Wunschdenker und Krisenerkenner enttäuscht.
    • Erdogan gewinnt Präsidentschaftswahl
      Mit 52,7 Prozent wird Recep Tayyip Erdogan als Präsident bestätigt, die Mehrheit im Parlament verfehlt er knapp. Der Abend des Wahltages war eine Zitterpartie für die türkische Opposition. Im Wahlkampf hatte sie zuletzt mächtig aufgeholt. Als die Parteien am Tag vor der Wahl ihre Abschlusskundgebungen abhielten, zog CHP-Kandidat Ince Millionen Menschen an, Zehntausende verfolgten seinen Livestream. Zugleich sprach Erdogan, ebenfalls in Istanbul, vor deutlich weniger Zuhörern, den Livestream der AKP wollten kaum 800 Personen sehen. In keine Wahl war die Opposition so hoffnungsfroh gegangen wie in diese. Am Ende half alles nicht.
    • Maria Stern und alle Aspekte von #MeToo
      Österreich: Maria Stern von der Liste Pilz versprach uns am 7. Juni eine schriftliche umfassende Stellungnahme zu allen Aspekten von #MeToo, da es auch gegen Parteichef Peter Pilz Vorwürfe sexueller Belästigung gab. Sie sagt, dass Pilz Verantwortung übernommen habe und #MeToo so grauslich und komplex sei, dass wir eine halbe Stunde drüber reden müssten, da drei von vier Frauen belästigt werden. Nun sind bald drei Wochen verstrichen und Stern hat noch nichts vorgelegt, sodass es Sinn macht, ihr eine Meßlatte in der notwendigen Debatte vorzugeben. Begonnen hat es damit, dass Medien recherchierten, was es mit Gerüchten auf sich hatte, dass Pilz gegen eine Mitarbeiterin in den Grünen übergriffig war; als sie dies präzisieren konnten, wollte er dazu nichts sagen.
    • Noch ein Aufschub für Griechenlands Umschuldung?
      Nach den jüngsten Statements der Institutionen scheinen Griechenlands europäische Partner es mit einer essentiellen Intervention bei seiner Verschuldung nicht eilig zu haben. Die aus den nicht verwendeten Geldern des 3. Programms („Memorandums“), den 2017 erfolgten Anleihen-Emissionen und der Erstattung der Gewinne der Zentralbanken geschaffene Liquiditätsrücklage ist geeignet, Griechenlands Kreditbedürfnisse wenigstens bis 2020 zu decken. Parallel ist der Sekundärmarkt der griechischen Anleihen sehr beschränkt und folglich besteht keine Gefahr einer Entgleisung der sogenannten „Spreads“.
    • Schlappe für Netanjahu
      Israels Premier Benjamin Netanjahu hat zuletzt einige Dämpfer hinnehmen müssen - nun fiel er auch mit seinem Kandidaten für den Chefposten der Jewish Agency durch. Außenpolitisch läuft es dank des US-Präsidenten Donald Trump ganz gut für Israels Premierminister Benjamin Netanjahu. Aber zu Hause musste Netanjahu in den vergangenen Tagen mehrere Dämpfer hinnehmen: die fortgesetzten Korruptionsermittlungen gegen ihn, dann die Anklage gegen seine Frau Sara wegen Betrugs und Veruntreuung staatlicher Gelder und jetzt noch die Brüskierung durch die Jewish Agency.
    • Passiert gerade wirklich etwas? Das #Fake-Ereignis
      Fake-Ereignisse sind nicht bloss Fake-News, sie erschüttern das Verhältnis von Politik, Realität und Medien auf eine andere Weise. Nach 59 Folgen House of Cards und damit nach Hunderten von Intrigen, Lügen und Desinformationskampagnen fragt die aktuelle Wahlkampfmanagerin des amerikanischen Serienpräsidentenpaars Underwood irritiert: «Passiert gerade wirklich etwas?» Sie weiss es nicht. Sie weiss nicht, ob die gemeldete Bedrohung durch einen verschwundenen LKW-Transporter, der radioaktives Material geladen hat, vom eigenen Wahlkampfteam zur Anheizung der Angst vor Terror und damit zur Siche­rung von Wählerstimmen inszeniert wurde. Oder ob es doch «echte» Terroristen sind, die den Transporter gestohlen haben?
    • „Die Gelegenheit des Brexit-Nebels“
      Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon über die Krise der Sozialdemokratie und die Unabhängigkeit als politisches Verspechen. Die Regierung des Vereinigten Königreichs ist ein Scherbenhaufen: Sie ist unbesonnen, sie ist selbstsüchtig und je eher sie nicht mehr über Schottland bestimmen kann, desto besser für uns alle. Westminster will Schottland wieder unter seinen Einfluss bringen, die schottische Regierung aber bringt Schottland voran. Wir bemühen uns Tag für Tag, dieses Land lebenswerter zu machen. Wir regieren in schweren Zeiten. Die Altlasten der Wirtschaftskrise und die Austeritätspolitik Westminsters stellen uns tagtäglich vor Probleme.
    • Gruppe H: Polen – Kolumbien: Do Widzenia, Polska
      Anfangs ein zerfahrenes Spiel: Polen spielt einfallslos, Kolumbien ein weniger agiler. In der zweiten Hälfte wird es eine ganz klare Sache. Die Voraussetzungen: Für Polen und Kolumbien geht es in Kasan um nichts weniger, als den Verbleib im Turnier. Beide haben ihr Auftaktspiel in der Gruppe H verloren (Polen unterlag gegen Senegal 1:2, Kolumbien gegen Japan ebenfalls 1:2) Ergo: Beide Mannschaften brauchen unbedingt einen Sieg. Sonst droht die vorzeitige Heimreise.
    • Japan - Senegal: Der Plan mit Honda
      Im unerwarteten Spitzenspiel der Gruppe H wahren beide Teams ihre jeweiligen Achtelfinalchance. So richtig spitze sind aber beide nicht. Japan gegen Senegal, das war also die Spitzenpartie des zweiten Spieltags in der Gruppe H. Das hatten die beiden Trainer Akira Nishino und Aliou Cissé wahrscheinlich selbst nicht so erwartet. Aber beide Mannschaften, Asiaten wie Afrikaner, hatten ihre erste Partie gewonnen, Senegal 2:1 gegen die ambitionierten Polen um den FC-Bayern-Stürmer Robert Lewandowski, Japan gegen die noch ambitionierteren Kolumbianer um den FC-Bayern-Mittelfeldspieler James Rodríguez. Und nun ging es bereits um eine Vorentscheidung: Japan träumt vom dritten Achtelfinaleinzug nach 2002 und 2010, Senegal vom zweiten nach 2002.
    • Der Gipfel-Schwindel von Singapur
      Das Urteil ist gesprochen: Der Singapur-Gipfel zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un, der wochenlang von den Medien aufgeputscht worden war, brachte ... suboptimale Ergebnisse. Das dürfte niemanden überraschen, da Trump im Grunde ein Schwindler ist, ein klassischer Trickspieler, fixiert auf die Optik und ahnungslos in Sachfragen. Eine gemeinsame Erklärung der beiden enthält schwammige Versprechen, engere diplomatische Beziehungen zu knüpfen und auf eine Beseitigung der Atomwaffen auf der koreanischen Halbinsel "hinzuarbeiten".
    • Nach der DSGVO ist vor der E-Privacy-Verordnung
      Online-Werbung anhand von Nutzerdaten auf unterschiedliche Zielgruppen zuschneiden und personalisieren - ein Traum für Werbetreibende. Dieses sogenannte Programmatic Advertising nutzt die Interessen, Vorlieben und Daten der Konsumenten, um Werbung zu individualisieren. Doch wie ist das mit der Datenschutzgrundverordnung und einer möglichen E-Privacy-Verordnung vereinbar? Die personalisierte Werbeform entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Mittel für Werbetreibende und Website-Betreiber. Laut dem Bundesverband digitale Wirtschaft betrug der Nettowerbeumsatz durch Programmatic Advertising im Jahr 2015 knapp 390 Millionen Euro.
    • Break up Google
      Never in the history of the world has a single company had so much control over what people know and think. Yet Washington has been slow to recognize that Google’s power is a problem, much less embrace the obvious solution: breaking the company up. Google accounts for about 90 percent of all Internet searches; by any honest assessment, it holds a monopoly at the very gateway to information in the modern world. From there, the company’s power radiates outward, dominating everything from maps to smartphone operating systems to video distribution — vacuuming up huge quantities of highly specific data about users along the way.
    • Facette jeder möglichen Zukunft: der Klimawandel
      Bei jeder Betrachtung möglicher Zukünfte muss man den ökologischen Rahmen mitbedenken, in dem sie sich abspielen. Dieser Rahmen ist dabei nicht unabhängig von den Gesellschaften, die sich in ihm bewegen – mit dem menschengemachten Klimawandel beweist die Menschheit heute schon, dass sie das irdische Ökosystem in beträchtlichem Umfang beeinflussen kann. Auch frühere gravierende Veränderung – wie die Gestaltung des europäischen Landschaftsbilds, das wir heute als „natürlich“ empfinden, und wahrscheinlich das Aussterben großer Teile der einst existierenden Megafauna (Großtiere) – sind menschengemacht.
    • So viel gibt die Regierung für Werbung aus
      Die Ausgaben der Bundesregierung und ihrer Ministerien auf sozialen Netzwerken steigen rasant. Kampagnen wie die Nachwuchswerbung der Bundeswehr sollen Menschen nicht mehr nur auf der Straße erreichen, sondern auch online. Insgesamt 4,98 Millionen Euro ließ sich die Regierung die Kampagnen auf Facebook, Instagram, YouTube, Twitter und weiteren Sozialen Netzwerken im Jahr 2017 kosten. 2010 waren es noch lediglich 2.818 Euro. Damit haben sich die Social Media Ausgaben der deutschen Regierung ver-1767-facht. Bisher gab es keine vollständigen Zahlen darüber, wie viel Ministerien und Behörden insgesamt für ihre Kampagnen und Beiträge in sozialen Medien ausgeben.
    • In der Türkei zeichnet sich massiver Konflikt ab
      Bei der Präsidenten- und Parlamentswahl in der Türkei droht ein massiver Konflikt zwischen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und der Opposition. Die größte Oppositionspartei CHP wies die Möglichkeit einer absoluten Mehrheit für Erdogan in der ersten Wahlrunde auf Basis von Teilergebnissen als „Manipulation“ zurück. CHP-Sprecher Bülent Tezcan rief die Bürger dazu auf, sich vor der Wahlkommission in Ankara zu versammeln und dort bis zum Morgen auszuharren. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen liege Erdogan bei 53,3 Prozent.
    • Türkei: Ein Pyrrhussieg
      Die Türkei hat gewählt, und die Wahlbeteiligung bricht mit fast 90 Prozent alle Rekorde. Auch das Ergebnis ist rekordverdächtig. Recep Tayyip Erdoğan konnte nach 16 Jahren an der Macht seine Siegesserie fortsetzen, die Opposition muss sich wieder einmal mit dem Gefühl begnügen, dabei gewesen zu sein. Diesmal mit einem Wahlkampf, der so kraftvoll und kreativ war, wie man das in der Türkei lange nicht gesehen hat. Aber gereicht hat das nicht für einen Machtwechsel.
    • Straftat Menschlichkeit: Ungarn ächtet per Gesetz Flüchtlinge und Zivilgesellschaft
      Orbán kann sich dabei nicht nur auf seine Fidedsz-Mehrheit und die Jobbik-Nazis verlassen, sondern auch auf ein internationales Bündnis xenophober, antieuropäischer Regierungen stützen: Polen, Slowakei, Österreich, Italien, Bayern und Ungarn, die derzeit gemeinsam versuchen, eine gemeinsame Migrationspolitik der EU zu verhindern, wenn sie nicht in ihrem Sinne einer Totalabschottung - auch gegen Krisenflüchtlinge - erfolgt.
    • Ein Land schreibt sich groß
      Österreich: Kurz vor Übernahme der nächsten EU-Ratspräsidentschaft zeigt Kanzler Kurz, wie situationselastisch er sein kann. Der Auftritt vor knapp einer Woche war kurz, aber symbolträchtig. Nach Österreich kommt Wladimir Putin gern. Es ist wie ein Heimspiel. Auf Wladimir und die Oligarchen warten Freunde. Primär handelt es sich um ein Stelldichein der österreichischen Wirtschaft mit den neuen Milliardären aus dem Osten. Mehr als die russische Demokratie interessieren investierende Oligarchen und funktionierende Gaspipelines. Der Rubel soll rollen.
    • Libyen: Über 500 US-Drohnenangriffe unter Obama
      Seit der westlichen Intervention 2011 haben die USA 550 Drohnenangriffe in Libyen durchgeführt. Im Jahr 2016 führte das US-Militär innerhalb von vier Monaten 300 Angriffe durch und damit mehr als in Somalia, Jemen oder Pakistan zusammen im gesamten Jahr. Töten mit Drohnen soll dazu dienen, die politischen Kosten militärischer Operationen zu senken, die humanitären Kosten hingegen sind hoch. Obwohl sich beispielsweise die USA und Pakistan nicht im Krieg befinden, haben die USA Hunderte von Drohnenangriffen in Pakistan durchgeführt.
    • Der "sanfte" Coup der USA in Äthiopien
      Die USA haben einen "Soft Coup" in Äthiopien gestartet, um den wachsenden revolutionären Druck des äthiopischen Volkes nach drei-jähriger Herrschaft unter Kriegsrecht zu mindern. In den vergangenen drei Jahren gab es brutale Repressionen mit Tausenden von Toten und Zehntausenden, die in die Verliese des Regimes geworfen wurden, ohne dass ein Ende in Sicht war.
    • Trump erklärt Nordkorea in der Verlängerung des Ausnahmezustands zu einer "außerordentlichen Bedrohung"
      Präsident Trump hat eine Verordnung erlassen, die den Ausnahmezustand gegen Nordkorea um ein weiteres Jahr verlängert. Der Befehl kam mit einer schriftlichen Erklärung, die die des Vorjahres widerspiegelt, in der Nordkoreas Atomwaffen und Atompolitik als "ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika" bezeichnet wird.
    • Kante der flachen Erde sackt bedrohlich ab
      Die flache Erde rührt nicht nur vom flachen Denken her, zumeist von einer viel zu kurzen Sicht. Dessen ungeachtet kommt nun der nächste grandiose Beweis für die Flach Erde. Den muss man ernst nehmen, weil darin der Energie-Riese RWE, Deutschland und die Nordsee vorkommen. Dessen nicht genug, die neuere Beweisführung lässt weitere weltgefährdende Details durchblicken, die sogar dem Videoberichterstatter durchgegangen sind. Wir haben die Katastrophe dennoch entschlüsselt.
    • Agrogentechnik: Trait Business made in Germany
      Bayer und BASF bei Pflanzengentechnik bald ganz vorne. Trait Business - so nennen Kartellbeamte und Finanzfachleute das Geschäft mit dem Verkauf von Saatgut gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen, ein Geschäft, mit dem sich weltweit 13 Milliarden Euro umsetzen lassen, bei dem es hauptsächlich um die umsatzstarken Kulturarten Raps, Mais, Soja und Baumwolle geht und bei dem die Gewinne maßgeblich mit dem Verkauf ökologisch und gesundheitlich bedenklicher Herbizid-toleranter Sorten erzielt werden. Gegenwärtig floriert dieses Geschäft vor allem in Nord- und Südamerika, in Europa ist es hingegen nur von marginaler Bedeutung.
    • Public budgeting for public purpose
      We learned yesterday that UK public borrowing — the difference between what the government spends and its income — has fallen to its lowest level in 13 years on the back of increases in tax returns. The news was generally greeted in the media and by politicians as a very good thing. After all, the public budget is not different from a household budget. Whether you’re a government that makes up 2/5ths of the economy’s spending or a nuclear family with a dog, the same rules apply: if you spend more than your income on a regular basis your debts will become unsustainable, and you will eventually go bust.