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    Hier finden Sie laufend aktualisierte Meldungen, aggregiert aus Medienquellen vorwiegend jenseits des Mainstream (via Net-News-Express):


    • Schwimm-WM in Budapest: Warten auf die Großen
      Am zweiten Tag der Schwimm-WM sind alle vier Deutschen in den Vorläufen gescheitert. Chefbundestrainer Lambertz sieht dennoch keinen Grund zur Beunruhigung. Er hofft auf die Leistungsträger, die noch antreten. Am zweiten WM-Tag der Beckenwettbewerbe scheiterte ein im Durchschnitt gerade einmal 21 Jahre altes Quartett in den Vorläufen. Was Lambertz allerdings noch nicht beunruhigte: „Wir haben zwei sehr schöne Ergebnisse. Die anderen müssen noch Erfahrungen sammeln. Das ist aber absolut okay.“
    • DFB droht Millionen-Nachzahlung
      Dem Deutschen Fußball-Bund drohen in der WM-Affäre Steuernachzahlungen von rund 26 Millionen Euro. Das hat der Verband bei der Vorstellung seines Finanzberichts für das Geschäftsjahr 2016 nun zum ersten Mal selbst eingeräumt. Die Süddeutsche Zeitung, WDR, NDR sowie die Bild-Zeitung hatten bereits im März darüber berichtet, dass die Steuerfahndung dem Verband vorwirft, den Fiskus bei der Rückzahlung eines ominösen Darlehens von 6,7 Millionen Euro an den früheren Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus im Jahr 2005 bewusst getäuscht zu haben.
    • Bana Alabed und die vierzig Fassbomben
      Im Syrienkrieg wird ein kleines siebenjähriges beziehungsweise mittlerweile achtjähriges Mädchen namens Bana Alabed vom Westen und seinen jihadistischen Hilfstruppen (Al Qaida und co) in Syrien für übelste Kriegspropaganda missbraucht. Man kennt diese Propaganda mit leidenden Kindern schon aus der Vergangenheit, siehe beispielsweise die Brutkastenlüge Kuweit/Irak oder die Lüge über aus dem Bauch geschnittene und gegrillte Föten von Rudolf Scharping im Kosovo-Krieg.
    • Luftrechtsexperte zu MH17: "Die entscheidenden Fragen bleiben unbeantwortet"
      Vor drei Jahren wurde die Passagiermaschine MH17 über der Ostukraine abgeschossen. So weit herrscht bislang Übereinstimmung. Das Gemeinsame Ermittlungsteam JIT, an dem auch die Ukraine beteiligt ist, macht für den Abschuss Separatisten verantwortlich, die mit einem aus Russland gebrachten und möglicherweise von russischen Soldaten bedienten Buk-System das Flugzeug abgeschossen haben sollen. Um die 100 mutmaßlich beteiligte Personen seien ermittelt worden, es fehlen aber offenbar noch stichhaltige Beweise. Das Gerichtsverfahren soll in den Niederlanden durchgeführt werden, nachdem das von der Ukraine geforderte UN-Tribunal aufgrund des Einspruchs von Russland nicht zustandekam.
    • Rechts-Hilfe im Verein
      Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags wollte sich einen Einblick in die Art der Unterstützung vor allem in den Neunzigern und im vergangenen Jahrzehnt verschaffen. Er hätte sich auch mit der Gegenwart befassen können, denn Braune in Freiheit helfen noch immer Braunen im Knast. Sylvia Fischer ist noch vor keinem der zahlreichen NSU-Ausschüsse als Zeugin aufgetreten. Nach Stuttgart mitgebracht hat sie einen einschlägig bekannten Rechtsanwalt. Noch vor Beginn der Vernehmung wird der streng, weil die Zeugin ihr Recht verletzt sieht, nicht fotografiert zu werden.
    • Israel entfernt Metalldetektoren am Tempelberg
      Israel wird die Metalldetektoren am Eingang zu den heiligen Stätten in Jerusalem entfernen, die bei Muslimen für Wut gesorgt haben. Das kündigte das israelische Sicherheitskabinett am frühen Dienstag an und erklärte, künftig solle eine "ausgefeiltere Technologie" für die Kontrollen vor Ort benutzt werden. Wann genau die Metalldetektoren ersetzt werden sollen oder was konkret als Ersatz vorgesehen sei, blieb offen.
    • Justizreform: Polens Regierung bleibt uneinsichtig
      Die polnische Regierung will ihre umstrittene Justizreform verteidigen. „Wir werden nicht zurückrudern“, teilte Ministerpräsidentin Beata Szydlo am Montagabend mit. Die Justiz funktioniere schlecht. Das Veto des Präsidenten Andrzej Duda habe die Arbeiten an der Reform lediglich verlangsamt, meinte die Politikerin der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Die Reform sei den Wählern versprochen worden und werde dringend gebraucht.
    • Die Medien, Echokammer der Guten
      Laut Studie hatten zum sogenannten „Flüchtlingsthema“ die sogenannten „Mainstream-Medien“ vollständig die Meinung der politischen Parteien übernommen. Auf diese Weise ist die „Willkommenskultur“ zu einem quasi religiösen Erlösungsbegriff verkommen. Eine kritische Begleitung der Politik gab es deshalb nicht, weil die Medien-Klasse einfach der gleichen Meinung wie die politischen Parteien war. Und warum? Ganz einfach, weil sich das Personal von Politik und Medien aus einer Kaste mit denselben ideologischen Glaubenssätzen rekrutiert.
    • Gift im Vorgarten
      Die Einwohner der niederländischen Stadt Dordrecht sollten bis auf weiteres kein Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten essen. Zumindest wenn sie in einem Umkreis von einem Kilometer um die Fabrik des US-amerikanischen Chemiekonzerns Chemours wohnen. Einer Untersuchung der Freien Universität Amsterdam zufolge ist der Boden erheblich mit krebserregenden Stoffen verseucht. Die Chemours Company produziert in Dordrecht Teflon und benutzte dazu jahrzehntelang den giftigen Stoff Perfluoroctansäure (PFOA), der sich nur schwer im menschlichen Körper abbaut.
    • Frauenfußball-EM: Niederlande und Dänemark stehen im Viertelfinale
      Die niederländischen Gastgeberinnen und Dänemark stehen bei der Frauenfußball-EM als erste Mannschaften im Viertelfinale. Die Holländerinnen setzten sich am Montagabend nach hartem Kampf mit 2:1 (1:0) gegen Belgien durch und sicherten sich Platz eins in der Gruppe A. Dänemark schlug Norwegen mit 1:0 (1:0) und beendete die Vorrunde als Gruppenzweiter.
    • Konditionen der neuen Staatsanleihe Griechenlands
      Griechenland geht mit einer fünfjährigen Staatsanleihe an die internationalen Finanzmärkte, und zwar zu Konditionen, die in der freien Wirtschaft jeden halbwegs zurechnungsfähigen Betriebswirt unweigerlich in den Knast bringen würden.
    • Der "Tiefe Staat" Damals und Heute
      Haben Sie je ein ein Photo von sich aus der Vergangenheit betrachtet und über die Art Ihrer Kleidung oder Ihre damalige Frisur gelacht oder das Gesicht verzogen? Das ist eine übliche Erfahrung. Aber einige Menschen ziehen hieraus offenbar den Schluß über die Gegenwart: daß unser derzeitiges äußeres Erscheinungsbild ähnlich lächerlich sein könnte.
    • Der blaue Bote: Die offizielle Entfaktung der Presse
      Wir haben wieder mal den seltsamen Effekt, dass an Amateure und Privatleute höhere Anforderungen gestellt werden als an Profis. Irgendwie muss ich gerade daran denken, wie Juristen mit sich selbst umgehen. In einem Buch über die fehlgeschlagene Entnazifizierung nach dem zweiten Weltkrieg las ich mal, dass man eine arme dumme (ich glaube analphabetische) Bauersfrau, die einen bei den Nazis angezeigt hatte, deshalb nach dem Krieg zu Knast verurteilte, weil ihr klar gewesen sein müsste, dass das Unrecht war, nahezu alle Richter aber freisprachen, weil man sagte, dass Richter das Unrecht nicht hätten erkennen können.
    • Polarisierung als Prinzip
      Türkei: Ein Jahr nach dem gescheiterten Putschversuch sieht sich die Regierung Recep Tayyip Erdoğans einem Dilemma gegenüber: Zum einen fürchtet sie jede Bewegung, die ihren Protest auf die Straße trägt und dort verwurzelt ist. Erdoğans heftige Reaktion auf die Proteste im Gezi-Park 2013 oder sein brutales Vorgehen gegen die kurdische Bevölkerung im Südosten des Landes belegen dies eindrücklich. Da seine Macht aber auf einer Freund-oder-Feind-Dichotomie aufbaut, braucht er gleichzeitig die Legitimation durch die Straße – wie etwa am 15. Juli, an dem er die Menschen bei den Gedenkfeiern mit Forderungen nach der Todesstrafe für die Verschwörer aufpeitschte und davon sprach, man werde den Verrätern die Köpfe abreißen.
    • Die wahre Bilanz nach einem halben Jahr Trump
      Nach Donald Trumps Vereidigung waren bereits diverse Wahlversprechen revidiert und eingeschränkt worden. Die Losung seiner Anhänger lautete, man müsse nur 100 Tage abwarten, um etwas Konkretes über die neue Administration sagen zu können. Nun sind bereits rund 6 Monate vergangen und mittlerweile lässt sich tatsächlich eine recht aussagekräftige Bilanz ziehen: Hat sich Donald Trump wirklich mit der Zentralbank angelegt, wie im Wahlkampf versprochen? Nein, definitiv nicht. Er behielt Janet Yellen bei der FED und will sie in absehbarer Zeit ersetzen mit einem alteingesessenen Mann von Goldman Sachs.
    • Martin Schulz: Macht gegen Moral - Jetzt fällt das letzte Tabu
      Vor Monaten schon hatten sich die Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD über den Ablauf des anstehenden wahlkampfes geeinigt. Man würde über allerlei reden, Investitionen, Bildung, Renten, vielleicht sogar Steuern. Aber grundsätzlich müsse, so der sogenannte kleine Wahlkampfgipfel im Arbeitszimmer der Kanzlerin, das in diesen Tagen einzig wirklich schwerwiegende Thema außen vor bleiben. Kein Wort zur Flüchtlingskrise, zur Politik der offenen Grenzen, zur grundstürzend veränderten Sicherheitslage im Land und zu deren Ursachen.
    • Fast jede zweite Neumiete ist zu hoch
      Studie belegt, dass in Berlin massenhaft gegen die Mietpreisbremse verstoßen wird. Der Staat bleibt untätig. Gespräch mit Marcel Eupen: Die gesetzliche Mietpreisbremse wirkt nicht. Das hat Ihr Verband, der Alternative Mieter- und Verbraucherschutzbund, am Freitag mit Verweis auf eine neue Studie des Forschungsinstituts Empirica erklärt. Für einen Großteil der in Berlin angebotenen Wohnung würden demnach zu hohe Mieten verlangt.
    • Justizreform in Polen: Kühl kalkuliertes Risiko
      Es ist eine Sensation: Polens Staatspräsident Andrzej Duda blockiert mit seinem Veto die rasant vorangetriebene Justiz-„Reform“ der nationalpopulistischen Regierungspartei. Zwar hatten die Demonstranten in den letzten Tagen und Nächten lautstark „3 x Nein“ gefordert, mit denen der Präsident ein ganzes Gesetzespaket zur Politisierung der Justiz verhindern sollte, doch auch „2 x Nein“ kann schon als gewisser Erfolg der Proteste gelten.
    • Cumhuriyet-Prozess: Verschwörung per Smartphone
      In Istanbul wird Mitarbeitern der Zeitung „Cumhuriyet“ der Prozess gemacht – mit absurden Vorwürfen. Dabei ist bekannt, was sie vor Gericht gebracht hat. In der Vergangenheit hatte die Türkei den 24. Juli stets als den „Tag der Pressefreiheit“ begangen. Wie ein Hohn und eine weitere Einschüchterung klingt es da, dass in diesem Jahr die türkische Justiz den ersten großen Prozess in der „Republik Erdogan“ gegen eine Mediengruppe auf ebendiesen 24. Juli gelegt hat.
    • Bankentrennung ist das Geheimnis der chinesischen Kreditpolitik
      Im letzten Jahrzehnt haben Chinas Banken etwa 10 Bio.$ Kredit geschöpft. Im selben Zeitraum gaben die Finanzinstitutionen der transatlantischen Welt plus Japan mehr als 15 Bio.$ für Liquiditätspumpen (Quantitative Erleichterung, QE) aus. Aber während Chinas Kredit in produktive Bereiche fließt, diente das westliche QE-Geld – 50% mehr als China – ausschließlich dazu, die spekulative Finanzblase wieder aufzupumpen.
    • Der neue Stahlkoloss - Stolz der USA
      Die Tonne Stahlschrott wird derzeit mit rund 300 $ gehandelt. Der schöne neue Flugzeugträger aus der schönen neuen Welt wiegt 100.000 Tonnen, hat also - wäre alles aus Stahl - einen Schrottwert von 30 Millionen $, falls das Wrack noch schwimmfähig zum Abwracker geschleppt werden kann. Aus Sicht potentieller militärischer Gegner hat der Schrottwert jedoch keine Bedeutung. Für die handelt es sich bei der USS Gerald R. Ford um nichts anderes als um ein Ziel. Noch dazu um ein recht großes Ziel, was - wie ich es vor 48 Jahren bei der Grundausbildung in Roth bei Nürnberg gelernt habe - leichter zu treffen ist als ein kleines Ziel. So riesig groß ist es nun allerdings auch wieder nicht.
    • Beihilfe zur Hungersnot: Deutsche Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien
      Die Bundesrepublik setzt entgegen anderslautenden Ankündigungen die Aufrüstung Saudi-Arabiens fort und beliefert die saudische Küstenwache mit Patrouillenbooten. Vergangene Woche sind zwei solche Boote aus der Wolgaster Peene-Werft nach Saudi-Arabien ausgeschifft worden; sie sind Teil eines rund 1,5 Milliarden Euro umfassenden Deals, der die Lieferung von mehr als 100 Booten an die Küstenwache sowie die Marine des Landes umfasst. Hauptauftragnehmer ist die Bremer Lürssen-Werft. Die Lieferung erfolgt, obwohl Riad im Jemen einen weltweit heftig kritisierten Krieg führt und das Land mit einer Seeblockade abschottet, die eine verheerende Hungersnot ausgelöst hat und eine grassierende Cholera-Epidemie verschärft.
    • Diesel-Debatte: Ist der Stickstoffdioxid-Grenzwert sinnvoll?
      Die Kampagne, die deutsche Politiker und Publizisten derzeit gegen Dieselfahrzeuge führen, beruht vor allem auf zwei Säulen: Warum die Feinstaub- oder Ruß-Säule kein sehr valides Argument ist, hat Ulrich Sommer letzte Woche ausführlich dargelegt: Benziner stoßen heute viel mehr Ruß aus als Dieselfahrzeuge, weil letztere Filter haben. Darüber hinaus stammt mehr als die Hälfte des jährlich in Deutschland gemessenen Feinstaubs aus Holzheizungen, deren Behaglichkeit gerade das Milieu zu schätzen weiß, in dem der Diesel am schärfsten verdammt wird.
    • Macrons Krisenfonds: Risiko des "Moral Hazard"
      Der von Präsident Macron für die Eurozone vorgeschlagene Fonds zur Krisenintervention soll Euroländern, die zum Beispiel in eine Rezession geraten, zinsgünstige Kredite geben. Zu zahlen wäre der durchschnittliche Zins, den die Euroländer am Kapitalmarkt aufbringen müssen. Der Fonds würde daher nur von den weniger kreditwürdigen Ländern in Anspruch genommen, die am Markt einen überdurchschnittlichen Zins zahlen müssten. Dabei hängt die Kreditwürdigkeit weniger von der vorübergehenden Konjunkturlage als vom Umfang der bereits bestehenden Staatsverschuldung (relativ zum Bruttosozialprodukt) und von der Vertrauenswürdigkeit der politischen Institutionen ab.
    • Sehhilfe für das Erste
      Für wen und wozu macht die ARD die »Tagesschau«? Frühere Redakteure geben Einblick in Geschichte und Gegenwart von Manipulation und Meinungsmache. Im Jemen steigt die Zahl der Choleraerkrankungen und -toten dramatisch an, meldete die »Tagesschau« am 20. Juli unter Verweis auf aktuelle Zahlen der UNO. »In dem Land auf der Arabischen Halbinsel tobt seit zwei Jahren ein Bürgerkrieg. Weite Teile der Infrastruktur sind zerstört. Es fehlt an medizinischer Versorgung und sauberem Trinkwasser, was die Ausbreitung der Krankheit beschleunigt.« Es fehle an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung in den Krankenhäusern, heißt es im Korrespondentenbericht aus einer Klinik in Sanaa.