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    Hier finden Sie laufend aktualisierte Meldungen, aggregiert aus Medienquellen vorwiegend jenseits des Mainstream (via Net-News-Express):


    • Jamaika: Wählen bringt nichts
      Was mag man dem smarten Herrn Lindner in den Jamaika-Verhandlungen verweigert haben? Durfte er in der neuen übergroßen Koalition nicht Außenminister werden? Nur weil der grüne Cem Özdemir unbedingt den Job haben wollte? Das, so dachten sich die anderen Damen und Herren von der FDP, das wäre aber gar nicht gegangen! Hatte man doch traditionell mit Genscher oder Westerwelle im Außenamt Punkte für die Partei sammeln können. Aber, so hat es sicher bei den GRÜNEN gegrummelt, wir hatten sogar mal einen Außenminister, der am ersten neuen Krieg der Deutschen im Ausland beteiligt war.
    • Merkel wird schon wieder von allen gerettet
      Es ist unbegreiflich: Die Wahlen verloren, die Regierungsbildung vergeigt, doch bei den eigenen Anhängern wie auch bei anderen Parteien und Teilen der Medien steht Merkel schon wieder blendend da. Sollte es zu Neuwahlen kommen, dürfte die AfD weiter an Zustimmung gewinnen, da diese Partei die einzige ist, die den Rücktritt einer gescheiterten Regierungschefin fordert, die zurzeit nur noch geschäftsführend im Amt ist. Den rechten Stimmenfängern wird es zu leicht gemacht.
    • Die Mutter aller Verschwörungen
      Der Kennedy-Mord am 22. November 1963 in Dallas, Texas, ist aufgeklärt. Um das Ergebnis in aller Kürze zusammenzufassen: Die CIA war’s. Die CIA war es nicht alleine. Die CIA war es nicht ohne das grüne Licht und die vielfältige Unterstützung einflussreichster Kreise. Aber es war: die CIA. Die offizielle Version ist längst widerlegt und es wird Zeit, diese Tatsache zur Grundlage jeder weiteren Diskussion über den Tathergang zu machen.
    • G20-Hamburg: Mitgefangen - mitgehangen
      G20-Gegner Fabio V. bleibt trotz gerichtlich erlassener Haftverschonung inhaftiert, bis das juristische Tauziehen verschiedener Instanzen beendet ist. Laut Anklage soll der 18jährige Italiener Fabio V., so schreibt es die Welt, "sich am frühen Morgen des 7. Juli 2017 gemeinsam mit 150 bis 200 einheitlich schwarz gekleideten und vermummten Personen im Hamburger Volkspark versammelt haben. Die Gruppe sei mit diversen Werkzeugen, pyrotechnischen Gegenständen und Steinen bewaffnet gewesen und sei von dort in Formation in Richtung Innenstadt marschiert.
    • Warum eine Minderheitsregierung niemand wollen kann
      Der verfassungsmäßige Weg zu einer Minderheitsregierung ist einfach: Nach Art. 63 Abs. 1 GG müsste Bundespräsident Steinmeier dem Bundestag einen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers vorschlagen. Die Wahl zum Bundeskanzler setzt nach Art. 63 Abs. 2 S. 1 GG eine Mehrheit der Mitglieder des Bundestages voraus – daher der Begriff Kanzlermehrheit. Weder die Bundeskanzlerin noch ein anderer Exponent der CDU kann im Augenblick auf diese Mehrheit hoffen.
    • Jamaika: Vertrauensverlust selbstgemacht
      Vertrauen. Daran fehlte es offenbar vor allem. Bereits im Vorfeld beziehungsweise im Nachgang der großen Koalition als auch während der vierwöchigen Sondierungsgespräche. Kurz nach dem Platzen dieser Vorverhandlungen – und in einer für Deutschland bislang beispiellosen, international mit Sorge beobachteten Situation – begannen prompt die gegenseitigen Schuldzuweisungen an. Sie richten sich hauptsächlich, aber nicht allein gegen die FDP, die die Gespräche abgebrochen hat.
    • Das Problem ist das Kapital, nicht der Fussball
      Wer den modernen Fussball als «entfesselt» kritisiert, hat nicht unrecht – doch die Kritik greift zu kurz: Das Problem ist nicht der Fussball, sondern der Kapitalismus, der sich im Sport in seiner reinsten Form äussert. Um das vorneweg zu klären: Ich bin kein grosser Sportfan, bloss weil ich seit Jahren eine Sportkolumne schreibe. Ich bin vielmehr Ludist, also ein Fan von Spielen – und es ist der Aspekt des organisierten Glücksspiels, dieses System der unzählbaren, zufälligen und vermeintlich berechenbaren Faktoren, der meine Faszination für den Sport seit jeher aufrecht erhalten hat. Dabei gilt mein Interesse noch am wenigsten dem Fussball, den ich als Spiel für relativ langweilig halte.
    • Pferdesport offenbart unentschuldbare Tierquälerei
      Nur Kräftemesse und Prestige? Ein ganz gewöhnlicher Vorgang in der Natur, daß Tiere ihre Kräfte messen, dient dieses Treiben doch dem Übeleben. Selbst der Mensch versteht es vorzüglich aufgrund seines Verstandes, alle möglichen und unmöglichen Disziplinen des sportlichen Kräftemessens anzuwenden, wobei daher auch Tiere wie die Pferde herhalten müssen.
    • Ab durch die Mitte: Wie die Parteien den Aufstieg der AfD begünstigen
      Über Jahre hinweg ließ sich in Berlin eines beobachten: Die Parteien rücken fast allesamt näher zur Mitte. Im Kampf um die „Medianwähler“, die oft Wahlen entscheiden, verwässerten sie immer mehr ihr Profil. Rechts, links… Machen die nicht eigentlich alle das gleiche?
    • 92 Tonnen Gold im Oktober nach Indien, China und Hongkong
      Im vergangenen Oktober haben sich die Goldlieferungen der Schweiz nach Indien verdreifacht und nach China verdoppelt. Auch Hongkong erhielt deutlich mehr Gold als im Vormonat.
    • Aus den bürokratischen Eingeweiden des Hartz IV-Systems
      Zuweilen muss man selbst als professioneller Beobachter sozialpolitischer Irrungen und Wirrungen schlucken. Beispielsweise bei so einer Meldung: »Weil eine Mitarbeiterin des Jobcenters einen Hartz-IV-Empfänger beim Betteln beobachtet hatte, wurde dem Mann ein großer Teil seiner Bezüge gestrichen. Das Betteln ist laut Jobcenter als Beruf oder Selbstständigkeit zu bewerten.« Das kann man diesem Artikel entnehmen: "Jobcenter kürzt bettelndem Mann Hartz IV". Da kommt man schon ins Grübeln: Betteln als Beruf oder Selbständigkeit? Gibt es da auch Ausbildungsgänge?
    • Alles bleibt so wie es ist. Vielleicht.
      Aktien mit einem 400er KGV. Verschuldung in Höhe des Fünffachen des Bruttoinlandsproduktes. Renditen 50 Jahre laufender Staatsanleihen bei 1,5%. Unternehmen können sich umsonst Geld leihen. Das ist alles ganz normal. Das geht ewig so weiter. Oder auch nicht.
    • Tschechien: Babiš regiert mit Minderheitenkabinett
      Gestern trat das am 21. Oktober neu gewählte tschechische Parlament zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Nach der Vereidigung der 200 Abgeordneten reichte der alte Ministerpräsident Bohuslav Sobotka, dessen sozialdemokratische ČSSD von 20,45 auf 7,28 Prozent abstürzte, seinen Rücktritt ein. Dadurch kann Staatspräsident Miloš Zeman jetzt wie angekündigt den Wahlsieger Andrej Babiš die Regierungsgeschäfte übertragen.
    • Geldschöpfung "aus dem Nichts"
      Die Debatte um die Vollgeldinitiative hat ein Thema in das Zentrum der öffentlichen Diskussion gerückt, das bis vor kurzem neben wenigen Wissenschaftlern nur VWL-Studenten in Einführungsvorlesungen beschäftigte: Die Geldschöpfung im Bankensystem.[ 1 ] Weithin bekannt ist, dass Zentralbanken Zahlungsmittel in Umlauf bringen. Dies geschieht in aller Regel, indem Geschäftsbanken den Zentralbanken Devisen und Wertschriften verkaufen oder verleihen und dafür hochliquide Guthaben bei den Zentralbanken gutgeschrieben erhalten.
    • Niedersachsen: CDU stimmt Koalitionsvertrag mit der SPD zu
      Wie schon bei der SPD am Samstag gab es auch auf dem Kleinen CDU-Parteitag bei den 112 Delegierten hohe Zustimmung für die Vereinbarung. "Wir sind hier nicht Juniorpartner, wir sind fast genauso stark", sagte CDU-Landeschef Bernd Althusmann nach der Sitzung in der niedersächsischen Hauptstadt. Der in etwa zweiwöchigen Verhandlungen erstellte Koalitionsvertrag soll am Dienstag unterzeichnet werden.
    • Sambia: Landraub als Entwicklungshilfe
      Sambias Regierung vergibt seit Jahren grosse Stücke Ackerland an einheimische und ausländische Investoren, um die Exporteinnahmen zu erhöhen. Als Folge davon werden Bewohner von ihrem Land vertrieben, weil es an grosse Agrarkonzerne verkauft wurde. Oft ohne Kompensation, wie es das Gesetz vorsieht, gelegentlich sogar ohne Vorwarnung. Europäische Organisationen und Konzerne beteiligen sich an diesem Landraub, hat die Non-Profit-Organisation FIAN dokumentiert.
    • Was Sie in der neuen US-Klimabilanz nicht finden werden
      Mit großem Trara wird in den deutschen Medien auf die Ergebnisse des neuesten National Climate Assessments (NCA) der USA eingegangen. Hämisch wird berichtet, dass dieser, entgegen Trump, die Aussage enthält, dass der überwiegende Teil der Erwärmung der letzten 150 Jahre menschgemacht sei. Das ist auch kein Wunder, denn wie unser Autor Pat Michaels feststellt, ist dieser Bericht fast nur eine Kopie des vorigen und lässt wesentliche Daten, die zu völlig anderen Ergebnissen führen, einfach weg. Noch kommt man damit durch.
    • Neue U-Boote für Israel
      Israel wird drei weitere Dolphin-U-Boote erhalten – vorausgesetzt, die in diesem Zusammenhang aufgekommenen Korruptionsvorwürfe in Israel erweisen sich als unzutreffend. Darauf haben sich das Kanzleramt, das Außenministerium und das Verteidigungsministerium in Berlin laut einem Spiegel-Bericht verständigt. Am 23. Oktober, kurz vor der Konstituierung des neuen Bundestags, hat die Bundesregierung die schon länger ausgehandelte Vereinbarung unterzeichnet. Sie sieht einen bereits in den Bundeshaushalt eingestellten Kostenzuschuss von zunächst bis zu 540 Millionen Euro aus deutschen Steuergeldern vor.
    • Aktivierungsstrategie der Jobcenter ist gescheitert
      Der Arbeitsmarktforscher Matthias Knuth fordert eine radikale Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik. »Wir müssen dauerhaft von einigen 100.000 Personen ausgehen, die für eine vorzeitige Rente zu gesund, für eine Altersrente zu jung und für den Arbeitsmarkt zu krank sind. Für die bietet die derzeitige Aktivierungsphilosophie der Jobcenter keine Perspektive«, erklärte der Wissenschaftler vom Institut Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen. Er plädierte dafür, einen »Sozialen Arbeitsmarkt« aufzubauen, auf dem Langzeitarbeitslose Beschäftigung und wieder gesellschaftliche Anerkennung finden.
    • Freude schenken
      Trump will endlich einmal etwas Großes unterzeichnen. Was, steht noch nicht fest. Nachdem die Republikaner Barack Obamas Konjunkturprogramme jahrelang blockiert haben mit dem Alarmruf, Haushaltsdefizite belasteten künftige Generationen, ist es aus PR-Sicht schwierig, Steuerkürzungen zu propagieren, die das Defizit um hunderte Milliarden Dollar erhöhen. Umrisse zeichnen sich jedoch ab. Unternehmenssteuern sollen drastisch reduziert werden.
    • Beschluss des EuGH: Polen droht Strafe wegen Urwald-Abholzung
      Jetzt wird es für die polnische Regierung ernst. Sie wird mindestens 100.000 Euro Strafe pro Tag zahlen müssen, wenn das Abholzen in einem der letzten großen Urwälder Europas nicht aufhört. Die Richter am obersten Gerichtshof der EU sagen schon zum zweiten Mal: Polen hat die aktive Bewirtschaftung des Waldes von Bialowieza an der Grenze zu Weißrussland sofort einzustellen. Nur da, wo die öffentliche Sicherheit es unbedingt erfordert - in der Nähe von Wegen, wenn Warnschilder nicht ausreichen - dürfe ausnahmsweise noch weitergemacht werden.
    • Ein Erdbeben
      Deutschland steht vor einer Staatskrise. Es besteht kein Zweifel, der 19. November 2017 wird in die Geschichte dieses Landes eingehen. Wenn Historiker eines Tages auf das Ende der Ära Merkel in Deutschland zurückschauen, dann werden sie an diesem Tag nicht vorbeikommen. Es ist nicht allein der Tag, an dem nach vier Wochen zäher Verhandlungen nur einfach die Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen scheiterten.
    • In neuen Gewässern
      Und da ist es passiert. Noch nie zuvor scheiterte die Regierungsbildung nach einer Bundestagswahl in Deutschland. Als die FDP einseitig das Ende der Verhandlungen verkündete, bewegte sie gleichzeitig das Staatsschiff in neue, unkartographierte Gewässer. Das Aus der Sondierungen kam überraschend. Grüne und CSU, die eigentlich als die Antipoden der Verhandlungen gewirkt hatten, standen kurz vor der Einigung. Nur noch unbedeutende Unterschiede trennten die Schwarzen von den Grünen.
    • Wasser predigen, Wein trinken
      Was ist eines der Lieblingsthemen der Heuchler zu Brüssel und was zitieren sie mit Vorliebe immer wieder? Richtig; die so hoch geschätzten „Werte“. Die haben jetzt aber einen kräftigen Kratzer abbekommen, aber auf einen Kratzer mehr oder weniger wird es wohl nicht darauf ankommen. Wie in den Medien mehrerer Länder, z. B. in Deutschland und Großbritannien berichtet wurde, stehen EU- Diplomaten im Verdacht, Alkohol nach Afghanistan geschmuggelt und auf dem Schwarzmarkt verkauft zu haben. Ein EU- Sprecher hat auch schon bestätigt, dass Ermittler der EU- Antibetrugsbehörde OLAF dem Vorwurf des Alkoholschmuggels nachgehen.
    • Spanische Regierung soll "Tote auf Straßen Kataloniens angedroht" haben
      Die friedliche katalanische Unabhängigkeitsbewegung wurde nach dem Unabhängigkeitsreferendum aus der spanischen Regierung mit massiver Gewalt und mit "Toten auf den Straßen" bedroht. Das hat die Generalsekretärin der Republikanischen Linken Katalonien (ERC) in einem Interview erklärt, das für große Aufregung in Spanien gesorgt hat. Es werde nicht mehr bei Gummigeschossen wie beim Referendum am 1. Oktober bleiben, obwohl auch die in Katalonien verboten sind.