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  • Nachrichten anderer Netzseiten

    Hier finden Sie laufend aktualisierte Meldungen, aggregiert aus Medienquellen vorwiegend jenseits des Mainstream (via Net-News-Express):


    • Angst essen Zukunft auf
      In Wien findet eine Konferenz zu medialen Feindbildern statt. Ein Kurztrip nach Wien? Lohnt sich eigentlich immer. Ganz besonders aber am 16. und 17. Juni, wenn spannende Publizisten und Vordenker zu einem Symposium anreisen, das sich auf die Genese und auf die Dekonstruktion von Feindbildern konzentrieren will. Dazu sind explizit muslimische Redner, aber auch viele andere geladen. Die Teilnahme kann zu spannenden Begegnungen und Denkabenteuern führen. Organisiert wird die Konferenz unter dem Titel „Angst essen Zukunft auf“ durch die Wiener Gruppe42.
    • Zwei-Staaten-Lösung gescheitert
      Der Artikel von Peter Münch in der Süddeutschen Zeitung (SZ) vom 22.5.2017 „Präsident im Porzellanladen“ zum Israelbesuch von US-Präsident Donald Trump geht wie üblich an dem Kernproblem Israels vorbei, nämlich die Okkupation von Palästina, das Territorium, auf dem sich Israel als „jüdischer Staat“ gründete gegen den Willen der Mehrheit der dortigen Bewohner und wo er immer weiter grenzenlos expandiert. Unter diesen inakzeptablen rechtswidrigen Umständen existiert Palästina weiter im damaligen Gebiet des britischen Mandats, nicht Israel. Das übersieht Peter Münch oder er will es übersehen, um zionistische Lobbyisten nicht zu verärgern.
    • Rekord: 25 Prozent mehr Minderjährige bei der Bundeswehr
      Derzeit sind 1.907 Jugendliche im Dienst der Bundeswehr tätig. Ein neuer Rekord an Minderjährigen. Auch die Zahl der Mädchen mit 357 Soldatinnen ist höher als je zuvor. Kritiker werfen der Bundeswehr eine Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention vor. Die Werbung beginnt bereits bei 11-jährigen Schülern. Im Jahr 2011 wurde die Wehrpflicht in Deutschland eingestellt. Seither kämpft die Bundeswehr gegen das Nachwuchsproblem mit kostspieligen Werbekampagnen in den sozialen Netzwerken und an Schulen. Die Verteidigungsministerin von der Leyen setzt auch auf ein familienfreundlicheres Image der Bundeswehr.
    • In der Kaserne grüßt das Murmeltier
      Im Verteidigungsministerium scheint schon wieder Zurückrudern angesagt, was die Umbenennung von Kasernen angeht. Dabei gibt es auf alle Fragen nach dem Umgang mit Wehrmachtsbezügen bei der Bundeswehr schon Antworten. Ende der 1990er Jahre begann eine Kontroverse um die Mölders-Kaserne im niedersächsischen Visselhövede. Sie war benannt nach dem Jagdflieger Werner Mölders, einem der höchst dekorierten deutschen Luftwaffensoldaten im Zweiten Weltkrieg, davor auch schon Mitglied der "Legion Condor" im Spanischen Bürgerkrieg.
    • Filmfestspiele: In Cannes ist die Zeit stehen geblieben
      Die prämierten Werke lassen nicht auf eine Fortentwicklung des Films schließen. Stattdessen beschwören sie den düsteren Zustand der Welt - eine vertane Chance. Auf die Kinos der Filmkunst kommt in diesem Jahr wenig Hoffnung zu - das ist die Botschaft des 70. Festivals von Cannes. Wem der Zustand der Welt tiefe Sorgenfalten in die Stirn gräbt, der darf sich nach diesem Festival sehr bestätigt fühlen - vielen Filmemacherinnen und Filmemachern geht es genauso. Ihre Analysen der Gegenwart, von Russland über Ungarn über die USA bis zu Deutschland, sind düster, oft hoffnungslos.
    • Trump schickt eine Armada mit drei Flugzeugträgern nach Nordkorea
      Nordkorea bleibt weiter bei der Strategie der Provokationen bzw. der Demonstration seiner Raketentechnik. Am Sonntag berichteten die Staatsmedien, dass Kim Jong-un einem Testabschuss eines verbesserten Luftabwehrsystems mit Präzisionsraketen beigewohnt habe. Da der Test offenbar ordnungsgemäß erfolgreich gewesen war, habe er sogleich eine Massenproduktion und die Installation des Waffensystems im ganzen Land "wie Wälder" angeordnet, mit dem nun angeblich besser Ziele erfasst und verfolgt werden können.
    • Rebellen
      Der deutsche UN-Sondergesandte für Libyen, Martin Kobler, ist einem Anschlag von Jihadisten entgangen. Dies berichten britische Medien. Demnach hat der Bruder des Attentäters von Manchester, Hashim Abedi, Anfang dieses Jahres Vorbereitungen zum Mord an dem deutschen Diplomaten getroffen, die allerdings noch rechtzeitig aufgedeckt wurden. Der Manchester-Attentäter, dem vor einer Woche 22 Menschen zum Opfer fielen, und sein Bruder entstammen dem Milieu der einstigen Libyan Islamic Fighting Group (LIFG), einer Jihadistenorganisation, die sich in den 1990er Jahren herausbildete, um Muammar al Gaddafi zu stürzen. Sie wurde damals, weil sie gegen den gemeinsamen Feind Gaddafi kämpfte, vom britischen Auslandsgeheimdienst MI6 aktiv unterstützt. Auch als sie 2011 am Aufstand gegen Gaddafi teilnahmen, genossen die LIFG-Jihadisten im Westen als "Rebellen" weithin Sympathie.
    • Unzufriedenstellend
      Ich habe jetzt noch einmal im Duden nachgeschlagen. Das Wort „unzufriedenstellend“ gibt es nicht. Trotzdem ist es seit dem G7-Gipfel in Taormina in aller Munde. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll damit ihre Enttäuschung oder sogar einen Kurswechsel gegenüber den USA zum Ausdruck gebracht haben. Aus dem bayerischen Bierzelt hörte man dann noch, dass Europa sein Schicksal nun wirklich in die eigene Hand nehmen müsse. Sieht so aus, als würde der nichtssagende Sprechblasenautomat mal wieder
    • 100 Jahre JFK – Der Kampf um Aufklärung geht weiter
      Der 100. Geburtstag von John F. Kennedy heute ist einmal mehr ein Datum, an dem er als einer der „großen“ Präsidenten der Vereinigten Staaten in Erinnerung gerufen wird – so wie es 2013 zum 50. Jahrestag seiner Ermordung im November 1963 geschah. Für die Historiker und Forscher indessen, die das Leben und vor allem das ungeklärte Sterben des 35. Präsidenten der USA im Blick haben, ist nicht der Geburtstag am 29. Mai, sondern der 26. Oktober das wichtigste Datum des Jahres 2017.
    • Das Jahr, in dem das Fernsehen starb
      Heute und morgen noch ein bisschen Fußball – und dann lange, sehr lange Sommerpause im Programm. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum wir uns irgendwann mal erinnern werden. An 2017. Das Jahr, in dem Fernsehen zu sterben begann. Bei Amazon kann man jetzt fernsehen. Schon klar, nicht das TV, das zumindest wir Älteren noch gewohnt sind. Das mit dem linearen Programm, in dem im Laufe der 24 Stunden eines Tages idealerweise mal alles vorkommt, was die unterschiedlichsten Menschen interessieren könnte. Stattdessen kann man via Amazon Prime und dem dort enthaltenen regulären Streaming-Dienst noch etliche zusätzliche Sparten-Kanäle abonnieren, teilweise schon ab 2 Euro pro Monat.
    • Äußerungen sind kein Verzicht auf Verantwortung
      Opfer sind nicht diejenigen, die Meinungsfreiheit mißbrauchen, sondern diejenigen, die schutzlos verbalen Attacken ausgesetzt sind. Sprache ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn dies einige gerne für sich in Anspruch nehmen wollen. Jede Äußerung ist eine verantwortliche Aussage eines Sprechenden, der einzige Verzicht, der hier gilt, ist einfach, den Mund halten, wenn nur Geschwätz geäußert wird.
    • Bitcoin im Höhenflug
      Bei Fidelity, einem der weltweit größten Investmentfondsanbieter, können die Mitarbeiter der Niederlassung in Boston ihr Mittagessen mit Bitcoins bezahlen. Das Unternehmen hat selbst in die Digitalwährung investiert und untersucht angesichts des jüngsten Höhenfluges mögliche Anwendungsbereiche. Alleine im Mai legte der Kurs zeitweilig um 80 Prozent zu und erreichte vergangene Woche den Rekordwert von rund 2760 Dollar.
    • Schön ist es auf der Welt zu sein
      Den US-Präsidenten und falsche Nachrichten, Hackerangriffe und die AfD: Russland finanziert offenbar jeden miesen Vorgang in der Welt. Selbst für unkritische Musik scheint der Kreml laut Spiegel noch ein Budget zu haben. Dieser letzte Vorwurf ist ziemlich gewagt für ein Land, in dem Helene Fischers entpolitisierte Gute-Laune-Songs die Charts anführen. Ist die gebürtige Russin vielleicht auch vom Kreml bestellt? In der russischen Sängerin Vox hat Christina Hebel, Spiegel-Korrespondentin in Moskau, einen Xavier Naidoo gefunden.
    • Kerber ist doch längst im Soll
      Tennis: Die French Open, das wichtigste Tennis-Sandplatzturnier der Welt, hat am Sonntag begonnen. Angelique Kerber ist schon weg. Auch ihr Trainer Torben Beltz war am Montag auf der Heimreise. Aus in Runde eins gegen die Russin Ekaterina Makarowa. 13 Saisonniederlagen, zumeist früh im Turnier, sprechen eine harte Sprache für Deutschlands Sportlerin des Jahres 2016, die erste deutsche Grand-Slam-Turnier-Gewinnerin seit Steffi Graf. Kerber möchte so gerne, das ist immer wieder zu sehen, ihre Rolle einnehmen.
    • „Ihr müsst mich hier schon raustragen“
      Nach der Fehlentscheidung im Hinspiel geht Braunschweig mit viel Wut im Bauch in die zweite Partie der Relegation gegen Wolfsburg. Zuvor gibt es deutliche Worte vom Außenseiter an den VfL. Was den VfL Wolfsburg an diesem Fußballabend erwarten wird, hat Torsten Lieberknecht schon einmal mit deutlichen Worten angekündigt: „Es ist nicht angenehm, bei uns zu spielen. Gerade an einem Montagabend.“ Der Cheftrainer des Zweitligaklubs Eintracht Braunschweig kämpft verbissen um jede Chance, den Unterschied an individueller Klasse durch viel Leidenschaft wettzumachen.
    • Trumps neuer Haushaltsplan
      Die Trump-Regierung hat einen Haushalt von 4,1 Billionen US-Dollar vorgeschlagen und fordert unter anderem kostspielige Projekte, ein Anwachsen der Strafverfolgungsbehörden, der Militärausgaben sowie der Grenzkontrollen entlang der US-mexikanischen Grenze. Auch ein ehemaliger US-Finanzminister schloss sich der Kritik der Budget-Pläne von Trump an. Der Harvard-Professor Larry Summers, der neben seinem Amt als Finanzminister auch Chefökonom des Weißen Hauses während der Obama-Zeit gewesen ist.
    • Merkel: Europäer müssen selber für ihr Schicksal kämpfen
      Eine neue transatlantische Kluft? Der Wahlkampfauftritt der Kanzlerin in einem Truderinger Bierzelt erhält internationale Aufmerksamkeit und beflügelt EU-Verteidigungsenthusiasten. Eine Bierzeltrede von Kanzlerin Merkel, gehalten an der Münchner Peripherie in Trudering, war am Montagmorgen Topnachricht in großen internationalen Medien und erlangte so einen Vormittag lang "Weltruhm". Die Überschrift zum Video, das die Rede zusammenfasst, lautet nüchtern: "Merkel will sich nicht auf USA verlassen". Le Monde zieht den globalen, epischen, geschichtsträchtigen Himmel über dem Truderinger Bierzelt-Himmel der Bayern auf.
    • Messe der Unterwasserkrieger
      In Bremen beginnt am Dienstag die internationale Messe für maritime Kriegstechnologie (»Undersea Defence Technology«, UDT). Eröffnet wird das »Global Event for Undersea Defence and Security« (Globale Messe für Unterwasserverteidigung und Sicherheit«) vom Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, und erwartet werden mehr als 1.200 hochrangige Vertreter von Ministerien, Streitkräften, der Rüstungsindustrie und der Wissenschaft. Mehr als 80 Unternehmen stellen hier aus, darunter auch die Marinesparten von Konzernen wie Saab, Rolls-Royce, BAE Systems, BMT Defence Services und Lockheed Martin.
    • Aus Arbeitslosigkeit in Arbeit?
      Nur etwa jeder dritte Arbeitslose, der im April seine Arbeitslosigkeit beendete, fand auch tatsächlich einen Arbeitsplatz. Alle anderen zählten nicht als arbeitslos, weil sie beispielsweise an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnahmen oder dem Arbeitsmarkt aus anderen Gründen nicht mehr zur Verfügung standen. In der Vergangenheit waren Arbeitsaufnahmen vormals Arbeitsloser zudem oft nicht nachhaltig: Mehr als ein Drittel der in 2015 geschlossenen Arbeitsverhältnisse endete bereits innerhalb des ersten Jahres.
    • Ramadan-Knigge
      Ramadan-Knigge, rechtsfreie Räume und klerikaler Beistand von Frau Käßmann. Seit dem 27. Mai (noch bis 24. Juni) lebt die islamische Welt im Fastenmonat Ramadan. Für gläubige erwachsene Muslime heißt das: Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gibt es nichts zu Essen und zu Trinken. Diese Ritual beschert dem einzelnen Teilnehmer gewiss nicht nur Freude – zumal in der Jahreszeit mit den längsten Tagen und bei 30 Grad Hitze. Anlass genug für die Führung der Berliner Polizei, ihren Beamten eine Art „Ramadan-Knigge“ mit speziellen Verhaltensregeln im Umgang mit jungen Männern an die Hand zu geben, die durch den Nahrungsentzug womöglich besonders „reizbar“ sein könnten.
    • NetzDG-Entwurf basiert auf Bewertungen von Rechtslaien
      Zu meiner Anfrage an des Bundesjustizministerium vom 26.4.2017 zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist heute die Antwort hier eingegangen. Eine zentrale Frage war hierbei der Monitoring-Bericht von jugendschutz.net, der als einzige Erkenntnisgrundlage für die Notwendigkeit eines NetzDG vom BMJV angeführt wird. In dem Monitoring-Bericht sollten Mängel der Netzwerkbetreiber Facebook, Youtube und Twitter aufgezeigt werden, indem "eindeutige" strafbare Inhalte als Nutzerbeschwerden übermittelt wurden. Dann wurde abgewartet und geguckt, ob der Betreiber daraufhin die angezeigten Inhalte löscht.
    • Über hundert Tote bei Kämpfen auf den Philippinen
      Nach offiziellen Angaben sind beim Überfall der dschihadistischen Maute-Gruppe, die dem „Islamischen Staat“ in Syrien und Irak die Treue geschworen hat, nicht weniger als 27 Zivilisten ermordet worden. Die Gruppe unter dem Führer und Namensgeber Abdullah Maute startete am vergangenen Dienstag einen Überraschungsangriff auf die Stadt Marawi auf den südlichen Philippinen. Zusätzlich räumte ein weiterer Militärsprecher der philippinischen Streitkräfte, Restituto Padilla, ein, dass bei der Bekämpfung des IS seit Dienstag elf Soldaten und vier Polizeibeamte ums Leben gekommen sind.
    • Konkretes à la Schulz
      Die Sozialdemokraten haben den Abwärtstrend in der Wählergunst bisher nicht gestoppt. Laut einer aktuellen Umfrage von Emnid für Bild am Sonntag liegt die SPD jetzt bei 25 Prozent (minus eins). Die Union bleibt unverändert bei 38 Prozent. Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz versuchte derweil am Samstag in der Berliner Parteizentrale gegenzusteuern. Mit einer Rede zur Wahlkampagne unter den Schlagworten »Freiheit – Gerechtigkeit – Europa« reklamierte er trotz der Umfragewerte seinen Anspruch, als Kanzler die derzeitige Regierungskoalition fortzuführen.
    • G7: Das Ende des Westens?
      Erstmals seit vielen Jahren können sich die westlichen Industriestaaten auf keine gemeinsame Position zum Klimaschutz einigen. Doch ist das wirklich so dramatisch? Das dürfte ein recht einmaliger Vorgang gewesen sein. Auf dem Gipfel der G-7-Staaten im italienischen Taormina hat es Ende der Woche soviel Zwist und Uneinigkeit gegeben, dass die Zeit schon das Ende der G7, wenn nicht gar des Westens heraufzuziehen wähnt. Der Focus sieht die Gruppe der Sieben (Kanada, USA, Japan, Italien, Deutschland, Großbritannien und Frankreich) in eine tiefe Krise gestürzt und RPonline wirft dem US-Präsidenten vor, den Westen zu demontieren.
    • Formel Eins: Analyse GP von Monaco 2017
      Wie erwartet war das Rennen in Monaco eine Prozession die von der Strategie entschieden wurde. Die Frage am Ende: Hat Ferrari Vettel bevorzugt? Ferrari hatte am Wochenende klar das beste Auto auf der Strecke. Der Wagen war dem Rest Feldes zwar nicht um Längen überlegen, aber genau um die Zeitspäne, die man benötigte, um beide Autos in die erste Reihe zu bekommen. Die Überraschung war dabei, das Räikkönen die schnellste Runde fahren konnte. Und damit die beste Chance auf den Sieg hatte.
    • Keiner ahnte es
      Freitag, 16.30: Berlin empfängt uns mit super Wetter, besser könnte es gar nicht sein. Samstag, 16.48: Die erste Hose fällt. Dem Mobfoto zum Opfer. Samstag, 17:46: Es ist brütend heiß und die Ampeln vor dem Stadion zeigen nur rot an. Samstag, 18:26: Dem Sonnenbrand geht es gut! Samstag, 18:33: Bei der Sicherheitskontrollen erst mal der Dame vor mir, die keine Hand frei hatte, den Hut gehoben. Man hilft, wo man kann.
    • Merkwürdigkeiten beim Eurofighter-U-Ausschuss
      Österreich: Am 31. Mai beginnen die Zeugenbefragungen im Eurofighter-U-Ausschuss; wegen der vorgezogenen Neuwahlen wird es nur 15 dafür reservierte Tage geben. Als Auftakt haben Grüne und NEOS vom ORF live übertragene Pressekonferenzen gegeben, wobei beide Fraktionen auch mit der Bevölkerung via Social Media kommunizieren wollen. Die Grünen informieren über WhatsApp und bieten Dokumente an, die sich im Besitz des Abgeordneten Peter Pilz befinden.
    • NetzDG: Maas-geschneiderte Privatisierung der Justiz
      Das NetzDG soll die Vor- und Teststufe zu einer allfälligen Zensur in Deutschland werden. Gleichwohl ist es auch eine Privatisierung der Justiz, was sicherlich aus Gründen von Shareholder Value zu nachzuvollziehen ist. Leider sind viele Menschen von solchen Ideen zur Entwicklung der Rechtsprechung wenig begeistert. Das ist dem Big-Brother-Maas aber egal.
    • Facebook will nicht Zensor sein
      Facebook gilt als wichtigster Adressat des vom deutschen Bundesjustizminister Heiko Maas geplanten "Netzwerkdurchsetzungsgesetzes" (NetzDG) gegen "Hate Speech" und "Fake News". Bislang hielt sich das Unternehmen in der Debatte darum zurück - nun hat es eine Stellungnahme abgegeben, in der es Maas vor einem "nationalen Alleingang" warnt. In dem Schreiben, das der Wirtschaftswoche zugespielt wurde, kommt Facebook zum Ergebnis, dass das NetzDG nicht geeignet ist, um die von der deutschen Bundesregierung postulierten Ziele zu verwirklichen - aber geeignet, um viel wirtschaftlichen Schaden anzurichten.
    • Chance auf historischen Wandel: Putin in Paris
      Das politische Paris und das politische Berlin stehen - bildlich gesprochen - für das, was in Europa in den Beziehungen zur Russischen Föderation in den letzten Jahren zu unser aller Nachteil so schrecklich falsch gelaufen ist. Es waren auf französischen Werften gebaute Hubschrauberträger für die Rote Flotte, die den exzellenten Zustand der bilateralen Beziehungen noch 2014 zum Ausdruck brachten. 2012 war zum großen Militärkonzert auf dem Roten Platz das Stabsmusikkorps der Deutschen Bundeswehr eingeladen. Wenn man sich die Bilder heute noch vor Augen führt, war der rauschende Beifall des Moskauer Publikums überwältigend.
    • Jeremy Corbyn erntet Wut für die Wahrheit
      Die Analyse zu den Ursachen des Anschlags von Manchester komme „zur Unzeit“: Die Konservativen reagieren verärgert auf die scharfe Kritik des Labour-Politikers. Mit einem Frontalangriff auf die Sicherheitspolitik der konservativen Regierung hat Jeremy Corbyn am Freitag den britischen Wahlkampf wiederaufgenommen. Sein Land müsse sich stark zeigen gegenüber dem islamistischen Terrorismus, aber auch genau dessen Ursachen analysieren, sagte der Labour-Chef. Die Ursachen finden sich für ihn im „Krieg gegen den Terror“, in der britischen Beteiligung am Irak-Krieg und am Sturz des libyschen Diktators Gaddafi. Darauf hinzuweisen reduziere „in keiner Weise die Schuld jener, die unsere Kinder angreifen“.
    • Ein Minister macht sich Feinde
      Ja, Heiko Maas hat noch Fans. Einer steht an diesem Montagabend in Wien im Festsaal des Rathauses und versucht, Zeitungsmacher aus ganz Europa auf ihrem Kongress ins Gewissen zu reden, bevor er seinen x-ten Medienpreis in Empfang nehmen darf. Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo schimpft über Facebook, das „doch längst selbst reguliert, mit Algorithmen, die wir nicht durchschauen“. Dann bezeichnet er das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), mit dem der Bundesjustizminister IT-Riesen unter Androhung von Millionenstrafen zum Löschen von Hass und Hetze auf ihren Portalen zwingen will, als „Schritt in die richtige Richtung“.
    • DFB will Pokalfinale 2018 in Pause von Helene-Fischer-Konzert austragen
      (Satire): Der DFB hat nach dem Pfeifkonzert während Helene Fischers Halbzeitshow im Pokalfinale seine Lektion gelernt: Um der umstrittenen Kooperation mit der Schlagersängerin doch noch zum Erfolg zu verhelfen, soll das DFB-Pokalfinale im kommenden Jahr nicht im Berliner Olympiastadion, sondern in der Pause eines regulären Helene-Fischer-Konzerts in der Berliner Mercedes-Benz-Arena stattfinden.