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    Hier finden Sie laufend aktualisierte Meldungen, aggregiert aus Medienquellen vorwiegend jenseits des Mainstream (via Net-News-Express):


    • Niedergang der SPD wird zur Gewissheit – ANahles wird’s richten
      Auch grenzenloser Optimismus kann zwei völlig unterschiedliche Gesichter haben. Einerseits, bei den SPD-Resten, die davon träumen nochmals zu alter Größe emporzukriechen zu können. Auf der anderen Seite, bei den Verratenen, die unbändige Hoffnung, dass diese Partei endlich das zeitliche segnen möge. Gemäß der nun auf weiblich umgetünchten „Altausrichtung“ der Partei, in der ANahles das einzige Programm ist, dürfte langfristig dem Niedergang der Partei nichts mehr im Wege stehen.
    • Nahles vs. Kramp-Karrenbauer?
      Bei diesem Duell gibt es nur einen Sieger – die Leitartikler. Nun hat SPIEGEL Online „das Duell“ ausgerufen, das die nächsten Jahre die politische Debatte in Deutschland bestimmen soll: In der linken Ecke des Rings die neue Chefin der Sozialdemokraten, Andrea Nahles (47); und in der rechten Ecke des Rings die „heimliche Parteichefin“ der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer (55). Zugegeben – ein derartiges „Duell“ wäre wohl vor noch nicht einmal einem Jahr noch nicht einmal Kabarettisten eingefallen.
    • Nein, Brüssel mag immer noch keine Whistleblower
      Nach langem Zögern und vielen Skandalen (LuxLeaks, VW-Dieselgate…) will die EU endlich die Whistleblower schützen. Doch die geplanten Regeln sind kompliziert. Für investigative Journalisten bringen sie neue Probleme. Jahrelang waren „Whistleblower“ (anonyme Hinweisgeber) in Brüssel verpönt. Als sich der Franzose A. Deltour vor zwei Jahren vor einem Luxemburger Gericht in der LuxLeaks-Steueraffäre verantworten musste, weil er brisante Informationen an die Medien durchgestochen hatte, konnte er nicht auf Hilfe der EU-Kommission rechnen.
    • Spiegel Daily: Verdummung versagt als Geschäftskonzept
      Eine "smarte Abendzeitung", gepäppelt mit den Resten des in besseren Zeiten Angesparten und verbreitete über ein Medium, für das sichtlich jedes Verständnis fehlte. Das war "Spiegel Daily", eine Art Deutschland-Kurier aus dem Spiegel-Hochhaus, ideologisch, unpraktisch und nach sagenhaften vier Jahren Vorbereitungszeit mit großen Erwartungen gestartet. Nun wird sie schon wieder eingestellt - ein Sieg des gesunden Menschenverstandes. Hier, das war schnell klar, wurde nicht nach Wahrheit gesucht, sondern nach Bestätigung von Vorurteilen.
    • Protest gegen Abschiebung
      Rund 60 Menschen haben in der Nacht zum Montag im nordhessischen Witzenhausen spontan gegen die geplante Abschiebung eines Syrers protestiert. Der 27jährige sollte nach Bulgarien geschafft worden, weil Geflüchtete nach der sogenannten Dublin-Verordnung in dem EU-Land einen Asylantrag stellen müssen, das sie zuerst betreten. Einem Bericht von hessenschau.de zufolge hatte eine Mitbewohnerin des Syrers nach dessen Verhaftung andere Aktive alarmiert. Nach Angaben des Witzenhäuser Arbeitskreises (AK) Asyl wurden 20 Demonstranten durch »massive Gewaltanwendung« seitens der Polizei verletzt.
    • Die Medien-Illusion
      Die Aufregung um solche Studien ist in letzter Zeit groß. „Glaubwürdigkeit der Informationsangebote deutscher Medien deutlich gestiegen“, meldete der WDR Anfang März. 65 Prozent – und damit acht Punkte mehr als 2016 und sogar dreizehn mehr als 2015. Ganz vorn: das öffentlich-rechtliche Radio (82 Prozent), knapp vor dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen (77 Prozent) und der Tagespresse (71 Prozent). Puh. Nochmal Glück gehabt. Von wegen Lügen- oder Lückenpresse, von wegen Systemmedien. Schuld sind die Privaten (jeweils deutlich unter 50 Prozent), das Internet (30 Prozent) und die bösen Jungs von Facebook (5 Prozent).
    • Bundeswehr und europäische NATO-Partner demnächst ziemlich flügellahm
      Stets neue Angebote, die lahmende Bundeswehr in Marsch zu setzen, mögen von der Leyens Ehrgeiz, NATO-Generalsekretär zu werden, befördern - die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr befördern sie nicht. Russland, konkret die russische Chartergesellschaft für Antonow-Jumbos, vermietet ab 2019 keine ihrer zwölf Antonows mehr an die NATO. Als Begründung wird angegeben, dass die Gesellschaft künftig nur noch zivile Güter transportieren wolle. Die Frage zu stellen, ob Putin damit zum radikalen Pazifisten geworden sei oder er sonstwie dahinterstecke, ist müßig.
    • Musik nah am Abgrund
      Hat der amerikanische Musiker Will Oldham alias Bonnie Prince Billy schon alles erlebt, geschrieben, gesungen? Es scheint so. Denn der 47-Jährige, der für seine ausgereiften Songtexte bekannt ist, veröffentlicht heute mit "Wolf of the Cosmos" sein zweites Cover-Album in Folge. Erst letztes Jahr sang er die Songs eines anderen, die der Country-Legende Merle Haggard, und nun geht es an das Werk der norwegischen Sängerin Susanna Wallumrød.
    • Landschaft als Leidenschaft
      Kunst-Coup in Hamburg – Gainsborough erstmals in Deutschland. Einige Künstler gelten in ihrem Heimatland als na­tionale Ikonen, aber außerhalb davon nimmt man sie nur wenig wahr. Dieses Schicksal trifft auch auf den britischen Maler Thomas Gainsborough zu, der im 18. Jahrhundert Porträts und Landschaftsbilder geschaffen hat, die in seinem Land so ähnlich als Heiligtümer verehrt werden wie hierzulande etwa Caspar David Friedrichs Bilder „Kreidefelsen auf Rügen“ oder „Der Wanderer über das Nebelmeer“. Der Hamburger Kunsthalle ist es nun gelungen, nicht nur die erste Gainsborough-Ausstellung auf deutschem Boden zu organisieren, sondern auch einige dieser Bild-Heiligtümer aus britischen Museen zu entleihen.
    • Diesmal ohne Angst
      Vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid schont Jupp Heynckes eine Reihe von Offensivspielern. Da Thiago gegen Hannover 90 Minuten lang auf dem Feld stand, könnte der Kolumbianer James Rodriguez in die Startelf rücken. Robert Lewandowski tippte den Ball kurz an, um ihn sich ein bisschen vorzulegen. Zwei kleine Schritte später schlenzte er mit links, der Ball schlug unhaltbar im Torwinkel ein. Gejubelt hat der Stürmer des FC Bayern aber nicht, nicht einmal eine Reaktion zeigte er. Denn dieses formschöne Tor war nur eine Simulation für das, was am Mittwoch im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid folgen soll.
    • Wenn zionistische Hetze im Nichts verhallt
      Sie hetzen, verleumden, interessieren sich nicht für Gesetze und bleiben dabei unbehelligt. Die Thénardiers des deutschen Erzzionismus, Björn Stritzel und Antje Schippmann, attackieren in einer bisher einmaligen Form die Brüder Yavuz und Gürhan Özoguz und deren Firma m-haditec. Die Mafia-Methoden dieser Jünglinge des antideutschen Zionismus wurden bereits vor einigen Monaten bei Offenkundiges aufgedeckt. Der Muslim-Markt widerlegte die bodenlosen Behauptungen der Hetzer prompt.
    • Aus Lula wird Mandela
      Am 7. April zur Mittagsstunde wird Luiz Ignácio Lula da Silva (72) nochmals auf den Schultern seiner Wähler getragen. Rund 10.000 Menschen haben sich vorm Gewerkschaftshaus der Metaller versammelt, um den bedeutendsten Präsidenten der brasilianischen Geschichte vor seiner Inhaftierung zu sehen, möglicherweise zum letzten Mal. In São Bernardo bei São Paulo, wo er in den 70er Jahren die historischen Streiks der Automobilarbeiter dirigierte und wo er als Dreher bei VW einen Finger eingebüßt hatte. Lula tröstet: „Dieser Nacken wird sich nicht beugen, und mit erhobenem Haupt werde ich zurückkommen“.
    • Opfer der Konzerne
      Rana-Plaza-Katastrophe: Vor fünf Jahren starben mehr als tausend Textilarbeiterinnen in Bangladesch. Wohl kein anderes Ereignis im Zusammenhang mit der Ausbeutung in der weltumspannenden Produktionskette der Textilwirtschaft hat sich rund um den Globus so tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt wie der Einsturz des achtstöckigen Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch. 1.135 Menschen, die in verschiedenen lokalen Firmen für diverse ausländische Abnehmer genäht hatten, bezahlten das Unglück am 24. April 2013 mit ihrem Leben. Über 2.400 wurden teilweise schwer verletzt und haben an den Langzeitfolgen zu leiden.
    • Diese Linke braucht kein Mensch
      Die Partei „Die Linke“ existiert, ohne Frage. Hat sie auch ein Recht dazu? Die Frage stellt sich nicht, es sei denn, sie verletzte Artikel 21 des Grundgesetzes. Existiert in Deutschland überhaupt eine Linke — und zu Recht? Das wäre die eigentliche Frage, weil sie auf ein Problem hinweist: Was ist eigentlich links? Wie sollte eine linke Partei es mit dem Neoliberalismus und seiner Ideologie halten? Und wie sollte sie mit dem vorgeblichen Existenzrecht eines Staates und einem friedlichen Protest der Zivilbevölkerung umgehen? Und welchen Regeln unterliegen die Diskussionskultur und das politische Sprechen bei den Linken?
    • Wird Puigdemont doch noch wegen
      Nachdem das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein am 5. April in seiner Begründung zur Aussetzung der Auslieferungshaft schrieb, dass es im Fall des abgesetzten katalanischen Ministerpräsidenten Carles Puigdemont lediglich eine Auslieferung wegen des Vorwurfs der Untreue, aber keine wegen "Rebellion" für möglich halte, weil die vom spanischen Richter Llameas konstruierte Gewaltgefahrschaffung nach deutschem Recht nicht strafbar sei, ist es um den abgesetzten katalanischen Ministerpräsidenten in deutschen Medien ruhig geworden.
    • Die USA stellen dem IWF in Handelsfragen ein Ultimatum
      Die wachsende Gefahr eines Handelskriegs beherrschte das Treffen des Internationalen Währungsfonds, das am Wochenende in Washington stattfand. Trotz Warnungen von führenden Vertretern des Währungsfonds und von wichtigen IWF-Mitgliedsstaaten, dass die Maßnahmen der USA die Weltwirtschaft gefährden, verstärken die USA ihre Forderungen. Der verstärkte Druck der USA kam in einer formellen Erklärung von US-Finanzminister Steven Mnuchin an den leitenden Ausschuss des Währungsfonds zum Ausdruck.
    • Missklänge zwischen Berlin und Paris
      Die Beziehungen Berlins zu Paris seien "an einem Tiefpunkt angelangt", meinte jüngst ein französischer Diplomat. Auch der Besuch Emmanuel Macrons in Berlin am 19. April konnte die Meinungsverschiedenheiten und Spannungen nicht ins Gegenteil verkehren. Natürlich stellten sowohl der französische Präsident als auch Angela Merkel bei der abschließenden Pressekonferenz demonstrativ eine freundschaftliche Gemeinsamkeit zur Schau. Doch der dabei angeschlagene Ton vermag niemanden zu täuschen. Im Zentrum der Unstimmigkeiten stehen dabei die europäischen Fragen.
    • Pariser Abkommen: Michael Bloomberg führt Donald Trump vor
      Den Respekt vor der Umwelt bewies Michael Bloomberg bereits in seiner Zeit als Bürgermeister von New York, in der er zwölf Jahre lang sich darum bemühte, die Stadt menschen- und umweltfreundlicher zu gestalten. Ob mit dem initiierten New-Housing-Marketplace-Programm oder den 23-Jahres-Plan zur nachhaltigen Entwicklung.
    • Laptop und Reisetasche – die Zukunft der Arbeitswelt?
      Nicaragua, Portugal, Israel – es ist egal, wo sie sind, solange sie Laptop und Internet haben. Immer mehr Deutsche wollen unabhängig sein und bauen sich ein Leben als Digitale Nomaden auf. Drei von ihnen zeigen, wie das Arbeitsleben heute aussehen kann. Christine Hasebrink (39) sitzt an ihrem Arbeitstisch und tippt E-Mails auf ihrem Laptop. Möwenkreischen hallt von draußen in das Büro, die Klimaanlage surrt auf Hochtouren. Aus dem Fenster blickt Christine auf das seichte Wasser des Douro-Flusses und auf die Altstadt von Porto, Portugal. Nicht nur die Kulisse, auch das Büro ist ungewöhnlich – es ist ein CoWorking-Space, ein Gemeinschaftsbüro.
    • FBI findet endlich Beweis für Trumps Russland-Connection
      Nach langen Ermittlungen hat das FBI endlich einen Beweis für die Russland-Connection Trumps: Vor knapp fünf Jahren verbrachte er eine Nacht in einem Hotel in Moskau, wo er den Miss Universe-Wettbewerb besuchte. Russland habe die US-Wahlen manipuliert, so heißt es. Nur weiß niemand so recht, wie das ausgesehen haben soll und ebenso wenig, warum der Kreml sich darum scheren sollte, ob sich Clinton oder Trump vom Deep State befehligen lässt. Nun aber ist nach langer Recherche endlich ein Beweis für die Russland-Connection Trumps aufgetaucht.
    • Schweiz liefert im März 80 t Gold nach China und Hongkong
      Gold wandert ungebremst von „West“ nach „Ost“. Auch im vergangenen Monat lieferte die Schweiz als weltweit größter Goldexporteur erhebliche Mengen nach Südostasien.
    • AfD: Im Parlament gegen das Parlament
      Die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern diskutieren derzeit kontrovers darüber, ob die Alternative für Deutschland (AfD) oder einzelne Strömungen und Gliederungen der Partei wegen verfassungsfeindlicher Bestrebungen beobachtet werden müssen. Bereits 2017 hätten mehrere Länder den Präsidenten des Bundesamtes, Hans-Georg Maaßen, „mehrfach erfolglos gebeten […], einer Materialsammlung zuzustimmen“. Zwar gibt es gute Gründe, die Beobachtungstätigkeit des Verfassungsschutzes grundsätzlich zu kritisieren. Doch bei der gegenwärtigen Praxis ist die Nichtbeobachtung der AfD nicht nur ein Freibrief für deren Funktionäre und Anhänger, sondern bedeutet objektiv auch eine Diskriminierung all jener politischen Kräfte, die beobachtet werden.
    • »Fall Amri« im Bundestag
      Untersuchungsausschuss zu Terroranschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt startet mit Expertenanhörung zum Thema Ausländer- und Asylrecht. Den Anfang machte ein kurzfristig von der AfD als Sachverständiger benannter ehemaliger Verwaltungsbeamter aus Baden-Württemberg: »Das Asylsystem ist ein Lügensystem, das keinen Bestand haben sollte«, befand Dieter Amann am Donnerstag im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016. Thema der Anhörung: »Vollzug des Ausländer- und Asylrechts im Föderalen Gefüge«.
    • Demokratische Partei und CIA gegen Julian Assange
      Das Nationalkomitee der Demokratischen Partei in den USA (DNC) hat eine Klageschrift eingereicht, in der WikiLeaks und Gründer Julian Assange als Mitverschwörer von Russland und Trumps Wahlkampfteam genannt werden. Die Beklagten sollen zusammengearbeitet haben, um mit kriminellen Mitteln die Präsidentschaftswahl 2016 zu manipulieren. Diese Klage ist ein Frontalangriff auf demokratische Rechte und verstößt offen gegen die Meinungs- und Pressefreiheit, die im 1. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung festgeschrieben ist. Weder die Klageschrift der Demokraten noch die Kommentare in den Medien gehen darauf ein, dass WikiLeaks keine Spionage betreibt, sondern Journalismus.
    • Fünf Jahre nach dem Feuertod von 1129 Textilarbeitern
      Heute vor fünf Jahren stürzte das achtstöckigen Rana Plaza Gebäudes bei Dhaka ein - 1129 Textilarbeiter starben, mehr als 2000 wurden zum Teil schwer verletzt. So sind westliche Konzerne aktuell bemüht den Eindruck zu verbreiten, sie hätten enorme Anstrengungen unternommen, um die Arbeitsbedingungen in den Fabriken zu verbessern. Doch eine Studie von Prof. Mark Anner zeigt etwas anderes: Allein in den Jahren 2013 bis 2017 sank der Preis, den die europäischen und amerikanischen Einkäufer für die Textilien aus Bangladesch bezahlen, um 13 Prozent. Dazu bekommen die Einkäufer die Ware 8 Prozent schneller geliefert und bezahlen sie 20 Prozent später als 2013.