Philosophie
zeitgeist - Die Welt mit anderen Augen sehen
Wir leben in einer Zeit des Informationsüberflusses. Zunehmend geht es darum, echte journalistische Arbeit von Meinungsmache unterscheiden zu lernen, um sich ein möglichst unverfälschtes Bild der Lage unserer Welt zu verschaffen. Erst dann können sinnvolle Entscheidungen getroffen werden, erst dann wird eine Wahl zur freien Wahl.
Diese Mündigkeit, einhergehend mit der Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, wird vom heutigen Bildungswesen ungenügend gefördert. Nichtreflektierendes Auswendiglernen steht höher im Kurs und trägt dazu bei, dass längst überholtes Wissen von Generation zu Generation affirmativ weitergetragen wird.
Dort Fragen stellen, wo andere aufhören nachzudenken, lautet ein Leitgedanke des zeitgeist-Magazins. Mit unseren Beiträgen – Print wie Online – laden wir unsere Leser ein, die vielfältigen Erscheinungen und Errungenschaften in (Natur-)Wissenschaft, Medizin sowie Gesellschaft zu hinterfragen, aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten und sich auf diese Weise eine eigene, ganz persönliche Meinung zu bilden.
In zeitgeist veröffentlichte Beiträge, die – abgesehen von wenigen Ausnahmen – exklusiv verfasst sind, orientieren sich an folgenden Kriterien:
- dem synergetisierenden Aspekt (Generieren von Mehrwert durch Analogiedenken und interdisziplinäres Verknüpfen)
- dem provozierenden Aspekt (Entlarven von Mythen und Dogmen im konventionellen wie alternativen Lager)
- dem konsolidierenden Aspekt (Herausstellen relevanter, zukunftsweisender Erkenntnisse und Entdeckungen, auch jenseits der Hochschulen)
- dem desupprimierenden Aspekt (Zugänglichmachen von Informationen, die ein Schattendasein fristen, keine Lobby haben oder vom Establishment unerwünscht sind)
"zeitgeist ist kein Aktivisten- oder Revoluzzer-Blatt", betont Herausgeber Thomas Röttcher, der das Magazin 1997 aus der Taufe hob, und ergänzt: "Wir haben, wie aufgrund der Namensgleichheit zunächst zu vermuten, auch nichts mit dem kontrovers diskutierten ,Zeitgeist-Film' aus dem Jahre 2007 bzw. dem daraus hervorgegangenen ,Zeitgeist-Movement' zu tun. Gleichwohl ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir uns inmitten eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels befinden. zeitgeist übernimmt die Rolle eines Dokumentators. Politisch – wie auch weltanschaulich – sind wir neutral, also weder links, noch rechts, noch oben, noch unten und auch nicht in der Mitte ansiedelbar. Mir liegt Verständigung am Herzen, nicht weitere Polarisierung."
Medien fungieren in der modernen Gesellschaft als vierte Gewalt, die durch Unabhängigkeit sicherzustellen hat, dass die Grundfesten der Demokratie erhalten bleiben. In diesem Sinne sehen wir uns dem Ehrencodex des Deutschen Presserates verpflichtet. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender globaler Zensurbestrebungen ist die Pressefreiheit zu bewahren.
Wir, die zeitgeist-Redaktion und viele unserer Autoren, sehen diese Aufgabe als Berufung.










