Von FRIEDERIKE BECK
In der aktuellen Souveränitätsdebatte wird der Einfluss transatlantischer Netzwerke völlig unterschätzt, erklärt Friederike Beck, Autorin des Guttenberg-Dossiers. Dabei spielten gerade sie eine entscheidende Rolle, steuerten sie doch seit 1945 bis heute die außenpolitische Ausrichtung Deutschlands. Im Beitrag hat sie wesentliche Fakten zusammengetragen.
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Zur Auflösung einer allzu beschränkten Alternative
Von Prof. Dr. phil. JOHANNES HEINRICHS
Die Frage im Titel dieses Beitrags ist die entscheidende in der ganzen Europa-Misere – und doch wird sie in der öffentlichen Diskussion so gut wie nie gestellt. Das politische Agieren bleibt ein oberflächliches Hü-Hott-Manöver pro und kontra mehr Demokratie, wo im einen Moment angeregt wird, den EU-Ratspräsidenten bereits ab 2014 direkt wählen zu lassen, und im anderen Moment, eine neue Drei-Prozent-Hürde zu errichten. Der Sozialphilosoph und zeitgeist-Autor Johannes Heinrichs, bekannt durch sein Konzept der „Viergliederung“, hält ein eindimensionales Mehr oder Weniger an Europa, ein Mehr oder Weniger an Nationalstaatlichkeit oder Regionalität, für eine hoffnungslos überholte Alternative. In seinem Beitrag analysiert er die tieferen Hintergründe dieser Problematik, so etwa diejenigen der Parteiendominanz, und weist nachhaltige Wege in eine gelingende europäische Zukunft.
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Von ROLF W. MEYER
Überfluss, Schnelllebigkeit, Anonymität – die rasante kulturgeschichtliche Entwicklung, im Speziellen das Zeitalter der Globalisierung, stellt uns vor gewaltige Herausforderungen. Denn der moderne Mensch wurde quasi, einem Zeitreisenden gleich, „von heute auf morgen“ in eine ihm fremde Welt katapultiert. Entsprechend desorientiert verhält er sich. Ohne Zweifel, die Komplexität des Lebens im 21. Jahrhundert stresst uns – mit entsprechenden Konsequenzen. Welche das sind, erläutert zeitgeist-Autor Rolf W. Meyer anhand ausgewählter Beispiele.
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Von THOMAS MINDERLE
Noch nie war das Informationsangebot so groß und breit wie heute. Der mündige Bürger weiß mehr als früher, nicht zuletzt durch das Internet. Doch welchen Quellen dürfen wir Glauben schenken? Schauen wir nur einmal auf Politik und Wirtschaft: Lobbyistische, korrupte oder anderweitig verdeckt-manipulative Einflussnahme wird zwar einerseits offensichtlicher. Gleichzeitig häufen sich jedoch auch Desinformationskampagnen, welche die Faktenlage gezielt zu verzerren suchen. Im vorliegenden Beitrag sollen diejenigen psychologischen Mechanismen erörtert werden, die zu Fehleinschätzungen verleiten und uns bei Weiterverbreitung dieser selbst zu Desinformanten werden lassen.
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Weshalb sich die Wertstufen unserer Gesellschaft künftig in einem Vier-Kammer-Parlamentarismus widerspiegeln sollten
Von Prof. Dr. phil. JOHANNES HEINRICHS
Der nächste evolutionäre Schritt, aus einer Parteiendiktatur herauszufinden, kann – sobald es über die Gemeindeebene hinausgeht – nicht ernsthaft eine einseitige Direktdemokratie sein. Davon jedenfalls ist Johannes Heinrichs, Professor für Philosophie und Sozialökologie, überzeugt. Denn eine solche bliebe weiterhin für alle Manipulationen anfällig und könne außerdem nicht die Tausende von Gesetzen, die heute den gesetzgeberischen Alltag ausmachen, zur unmittelbaren Abstimmung durch das Volk stellen. Heinrichs hat bereits vor Jahren eine Alternative ausgearbeitet, welche dieser Tage zeitgemäßer denn je erscheint und die nicht nur den aktuellen Problemstellungen gerecht würde, sondern auch ein wirklich integrales Gemeinwesen herausbilden könnte.
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